Ernährungsgrundlagen

Heute: Kohlenhydrate

„Ohne die richtige Ernährung geht nichts!“ Diesen Satz dürfte jeder im Laufe seiner Sportkarriere schon einmal gehört haben. Und er ist absolut korrekt. Mit Hilfe von Ernährung kann der Muskelaufbau unterstützt werden, gleichzeitig kann mit einer falschen Ernährung aber auch viel harten Trainingsfleiß zunichtegemacht werden. Gleichzeitig gibt es unzählig viele Meinungen und Ansatzpunkte zum Thema gesunde Ernährung. Um für Euch ein bisschen Licht in den Dschungel der Ernähungsratgeber zu bringen, fassen wir hier die wertvollsten Tipps und Ratschläge für Euch zusammen. Den Anfang dabei machen die Kohlenhydrate:

Es gibt Einfache und komplexe Kohlenhydrate. Die Unterscheidung hängt von der chemischen Zusammensetzung ab. Einfache Kohlenhydrate sind vor allem Industriezuckerhaltige Nahrungsmittel (Schokolade, Marmelade — Süßigkeiten allgemein). Alles super lecker, aber eben auch leider eher in die Reihe der ungesunden Lebensmittel einzuordnen. Sie sorgen zwar für eine schnelle Lustbefriedigung und scheinen auf den ersten Blick zu sättigen, dieses Gefühl hält jedoch nicht lange an, wodurch bereits nach kurzer Zeit erneut ein Hungergefühl einsetzt. Industriezuckerhaltige Lebensmittel sollten deshalb stets in Maßen und nur selten auf Eurer Speisekarte stehen.

Komplexe Kohlenhydrate sind zu bevorzugen. Sie liefern dem Körper über einen längeren Zeitraum Energie und beinhalten trotzdem weniger Kalorien als Süßigkeiten. Das liegt daran, dass der Körper die komplexe Struktur zunächst in die einzelnen Bestandteile zerlegen muss.

Industriezuckerhaltige Nahrungsmittel führen weiterhin zu einer erhöhten Insulinausschüttung. Esst Ihr also Lebensmittel, die sowohl kohlenhydrat-als auch fettreich sind, so wird das Fett durch den erhöhten Insulinspiegel direkt im Gewebe gespeichert- auch wenn der Körper grade keine Fettreserven benötigt.

Viele Sportler schwören dennoch auf eine besonders kohlenhydratreiche Mahlzeit wenige Stunden vor dem Training, um voller Energie maximale Leistung bringen zu können. In diesem Fall auch absolut sinnvoll! Aber auch hier sollte unbedingt zu den komplexen Kohlenhydraten gegriffen werden. Ein Beispiel dafür stellt die Banane dar. Auch sie enthält Zucker, allerdings keinen Industriezucker, sondern Fruchtzucker, der über das Training hinweg in Energie umgewandelt werden kann.

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