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90% der weltweiten Fischbestände wurden auf diesem Planeten ausgerottet. Die Grünhausemmissionen steigen unaufhaltsam, während hierbei die politischen Gipfeltreffen lächerlichen Pflichtübungen unzuverlässiger Politiker gleichen. Die berühmte deutsche Autoindustrie hat sich als eine ökologische Betrugsorganisation herausgestellt. Fast 50% der weltweiten Mutterböden gelten als gänzlich ausgelaugt. Den Ozeanen steht eine massive Versauerung bevor. Jahrmillionen alte Methanablagerungen lösen sich aus den auftauenden Packeisflächen und der Tundra. In Südamerika wird jeden Tag die Fläche einer Großstadt aus dem Urwald gerodet, nur um den globalen Hunger nach Fleisch zu stillen. Norwegen und Dänemark beteiligen sich noch immer am Töten von Walen. Und jeden Tag verschwinden rund 200 Tierarten von dieser Welt.

Es gibt keine andere Partei in Deutschland, die ihre zentralen Themen derart auf dem Silberteller überreicht bekommt und doch zieht man es vor, sich ein Profil des Mittelmaßes zuzulegen und in alle Richtungen zu demonstrieren, man sei immer mit jedem befähigt und bereit. Ich wünsche mir eine Grüne Partei, die wie ein Tsunami durch die deutschen Städte und Dörfer fegt und keinen Zweifel daran lässt, wie groß die Probleme sind, die der Menschheit bevorstehen. Doch dafür braucht es wieder etwas Kante. Etwas Stimme. Ein wenig von der guten alten Petra-Kelly-Hysterie. Es wäre an der Zeit, sich den Finger in den Hals zu stecken und die Joschka-Fischer-Doktrin wieder herauszuwürgen. Denn es gibt keine angepassten Grünen. Bist du angepasst, bist du nicht grün. Bist du angepasst, dann bist du vielleicht in der Tasche der Autoindustrie, aber eindeutig nicht grün.