Was jetzt getan werden muss.
jensbest
72

Ein beachtlicher Teil der Leute hat am Zielort Verwandte oder Familie. Nicht auszudenken, dass jemand all die Wochen Strapazen auf sich nimmt, um die eigenen Eltern oder den eigenen Ehepartner zu erreichen — nur um dann in einem benachbarten Land “stationiert” zu werden, paar hundert Kilometer von den Menschen entfernt, die man erreichen möchte. Und das innerhalb einer Staatengemeinschaft, in der ansonsten Niederlassungsfreiheit herrscht.

Es ist absurd anzunehmen, dass man einen Menschen, der sich illegal durch die Türkeit und den Balkan gequält hatte, davon abhalten kann, ebenso illegal eine weitgehend virtuelle Grenze zwischen Tschechien und Deutschland zu überqueren, um die eigene Familie zu erreichen. Niemand von uns würde es akzeptieren.

Es führt kein Weg daran vorbei, die individuellen Biographien der Migranten zu prüfen und ihnen die Chance geben, mit ihren Familien vereint zu werden.

Ferner ist das auch ein monetäres Problem und Scheckbuchpolitik ist in der EU nicht unbekannt.

Show your support

Clapping shows how much you appreciated Ales Pickar’s story.