„Gruppenzwang“, „Dem Alltag entfliehen“ oder doch etwas anderes?-Drogenkonsum unter Jugendlichen.

Wir schreiben das Jahr 2016 nach Christus.Für viele gehört es in dieser Zeit zum Alltag Jugendliche, teils Kinder, zwischen 12 und 18 Jahren rauchen zu sehen.Meist bleibt es aber nicht bei einer Zigarette.Des öfteren werden Kinder schon im jungen Alter von 12 Jahren mit Drogen konfrontiert. Welt.de schreibt:

[…]greifen schon im Alter von zwölf Jahren zur Zigarette und trinken Alkohol. Durchschnittlich mit 13 Jahren sind sie zum ersten Mal betrunken, mit knapp 14 Jahren probieren sie erstmals Cannabis.
Das ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 1000 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren zu ihrem Drogenkonsum. Die […]Studie wurde von der Techniker Krankenkasse gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) und dem Suchtberater Wolfgang Kiehl realisiert.

Aber warum nehmen so viele Jugendliche in diesen jungen Jahren Drogen?

Viele Jugendliche fangen mit Alkohol an, nehmen einen Joint, der ihnen von einem Freund angeboten wird, gefolgt von Badesalz und später sogenannten „harten“ Drogen.Den Jugendlichen sind in diesen Jahren Ihre Freunde besonders wichtig, da Sie sich in der Pubertät befinden und eine gewisse Abneigung gegen die Eltern entwickeln.Wenn sich nun also ein Jugendlicher in diesem Freundeskreis befindet, der Drogen beschaffen kann oder gar selbst Dealer ist, kommt es ganz schnell zu einem frühen Konsum von Drogen, da der Jugendliche seinen Freund, der ihm Drogen anbietet, nicht enttäuschen will oder sogar dazu gezwungen wird, indem andere Freunde auch Drogen nehmen und er nun folgen muss(„Gruppenzwang“), um nicht als uncool abgestempelt zu werden.Die Eltern erfahren in diesem Fall wenig bis überhaupt nicht vom Konsum des Kindes, da die Kinder, wie bereits erwähnt, in der Pubertät eine gewisse Abneigung gegen die Eltern entwickeln und diesen nicht viel erzählen.So kommt es schnell zu Abhängigkeit, da die Kinder nicht am Konsum gehindert werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass der Jugendliche depressiv ist, egal aus welchen Gründen. Aufgrund seiner Niedergeschlagenheit versucht dieser nun seine Depressivität mithilfe der „Aufpushmittel“ oder „Glücklichmacher“ zu besiegen. Dies klappt anfangs sehr gut, nach Ablauf der Phase, in welcher der Jugendliche high ist, verfällt dieser jedoch wieder in den altbewährten Zustand der Depressivität.Nun muss er mehr Drogen nehmen, um den innerlichen Schmerz zu unterdrücken; die Sucht entsteht.

Natürlich gibt es weitere Theorien warum Jugendliche Drogen konsumieren, jedoch sind dies wohl die zwei Hauptgründe!


Wie verhalten sich Jugendliche, die Drogen konsumieren?

Die Wirkung der Drogen kann unterschiedlich sein und hängt auch von der Droge ab. Jedoch erhalten viele Jugendliche nach Konsum, im Kick, ein Gefühl der Unbesiegbarkeit. Sie versuchen Dinge, welche unmöglich sind, legen sich mit der Staatsmacht und sonstigen Personen an und verhalten sich aggressiv.Dieses Verhalten bleibt öfters auch nach dem Kick vorhanden.Viele Konsumenten werden so von der Öffentlichkeit abgestoßen, verlieren Freunde und Zukunftsmöglichkeiten.Sie starten nur schwer ins Leben, bekommen aufgrund Ihres Konsums`einen schlechten Job und erkranken oftmals. Bei Abhängigkeit ist es wahrscheinlich, dass die Jugendliche nicht mehr bis zur Rente leben, sondern vorher an den Folgen des Drogenkonsums sterben.


Welche Drogen werden am häufigsten konsumiert und was sind Ihre Folgen?

Die wohl geläufigsten Drogen, die von Jugendlichen konsumiert werden, sind Cannabis(Hanf), Marihuana, Methylendioxy-N-methylamphetamin(MDMA)/Ecstasy, Kokain und Alkohol.


Persönliches Fazit:

Am Ende bleibt es einem selbst überlassen, was genau man mit seinem Leben anstellt, jedoch finde ich, dass sowas einfach nicht sein muss. Es gibt so viele schöne Dinge im Leben, man muss es sich nicht dadurch kaputtmachen.Ich finde es zudem ziemlich erschreckend, dass teilweise 12-Jährige Drogen konsumieren und sich aufführen, als währen Sie die größten Zambanos. Man kann anstellen was man möchte, aber man sollte die Grenzen kennen, selbst unter Drogeneinfluss. Irgendwann ist auch die weichste Grenze überschritten.

Man macht sich doch nur sein Leben kaputt…..