Emotions First = Film First

Video Content Marketing ist mehr als nur “Eyecandy”.

Bewegte Bilder sind die Gegenwart: Video Content ist der beliebteste Inhalt im Internet und auf dem besten Weg, eines der Hauptmedien zu werden, welches das große Informations- und Unterhaltungsbedürfnis von Nutzern befriedigt.

Informations- und Unterhaltungsbedürfnis – hier sollte etwas klingeln. Richtig, Content Marketing! Bewegtbild spielt seit Jahren eine zentrale Rolle im Content Marketing, da kaum ein anderes Format Geschichten so emotional und authentisch vermitteln kann.

Die Motion-Abteilung des C3 Visual Labs knüpft genau hier mit ihren Produktionen an. Mit Erfolg, wie nicht zu letzt die Auszeichnung bei den reddot awards zeigt: Bereits zum dritten Mal in Folge gewannen die vom C3 Visual Lab produzierten Volkswagen Online-Videos den begehrten Award.

Tina Rentzsch, Produktionsleiterin und Dirk Soldner, Creative / Content Director und Regisseur des Films

Der Passat Alltrack Film, der diesjährige „Winner” der Kategorie Film & Animation, wurde von der Jury für seine “high design quality, expressing aesthetics, innovation and precision in an exemplary manner” ausgezeichnet.

Aber was macht ein Content Marketing Video eigentlich zu einem Content Marketing Video? Regisseur und Creative Content Director Dirk Soldner erklärt den Unterschied zu einem klassischen Image/Werbefilm:

Emotionen sind international

Der Film wurde für die internationalen Online Medien des Volkswagen Magazins produziert. Daher war es wichtig, dass das Video global einsetzbar ist und nicht auf jeden Markt neu angepasst werden muss.

Dies wird durch das Erzeugen eines universellen und weiträumig nachvollziehbaren Gefühls möglich: Die in allen Menschen immanente Liebe zur Natur. Inspiriert wurde der Film durch das Gedicht „There is a pleasure in the pathless woods“ von George Gordon Byron (1788–1824), in dem die Werte der unberührten Natur, der der fremdbestimmten Gesellschaft vorgezogen werden.

Emotionen berühren nachhaltig

In der festen Überzeugung, dass ein emotional erzählender Film ein größeres Publikum findet und nachhaltiger berührt, wurden die Qualitäten des neuen Volkswagen Alltrack über erlebbare, lebensbejahende Empfindungen transportiert.

Die nicht durchgehend lineare Erzählweise und durch den Verzicht auf eine starre Erzählstruktur wird dem Zuschauer die Möglichkeit geboten, unterschiedliche Verknüpfungen mit persönlichen Erlebnissen herzustellen. Damit bietet der Film einen individuellen Zugang.

Emotionen im Fokus

Wir produzierten einen Film, der nicht direkt das Produkt, sondern die damit verbundene Unabhängigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Das Auto wurde daher in eine sich ergänzende Kombination aus visuellen und auditiven Elementen eingebettet, die vor allem der Wirkung der hochwertigen Bilder und der Sprachmelodie Rechnung trägt. Allein im Subplot wird deutlich, dass nur dieses Auto den Protagonisten die Möglichkeit eröffnet, der Zivilisation den Rücken zu kehren und — allen Verhältnissen zum trotz — die freie Natur zu erleben.

Von Grund auf authentisch

Die Protagonisten der Story sind reale, authentische Charaktere. Gewählt wurden hier die Gründer von 8barbikes, einem kleinen Fahrrad-Label aus Berlin/Kreuzberg. Dies spielt im Film zwar keine maßgebende Rolle, wurde aber im dazugehörigen Artikel des „Volkswagen Magazins“ thematisch behandelt und steigert insofern die Glaubwürdigkeit, da es sich um einen Content-Marketing-Beitrag handelt, der sich mit authentischer Lebensart befasst. Eine Aufgabe des Films ist, den Artikel im Volkswagen Magazin zu bewerben. Somit lief er nicht nur begleitend, sondern auch losgelöst auf verschiedenen Social-Media-Kanälen.

Film First

Der Trend geht zum Film-First-Thinking, denn Texte platt zu verfilmen oder Werbebotschaften plakativ zu bebildern kommt bei den Zuschauern nicht mehr an. Wenn jedoch ein Film als Ausgangspunkt für eine Markenbotschaft eingesetzt wird, können alle anderen Kommunikationsmittel darauf aufsetzen (Social Media, redaktionelles Umfeld), auf Details des Films aufbauen und diese erweitern.

So werden branded Videos zu mehr als nur “Eyecandy”. Sie vermitteln Emotionen, wecken Interesse und geben einem Produkt bzw. einer Marke mehr Glaubwürdigkeit.

It’s a wrap.

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