Europäische Content Marketing Budgets verdoppeln sich bis 2020
Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie von Yahoo und Enders Analysis. C3 kann diesen Trend nur bestätigen. In einem Interview mit der Horizont und dem Handelsblatt berichtet die Agentur vom erfolgreichsten Frühling der Firmengeschichte, neuen Standorten und einem rasanten Wachstum der Mitarbeiterzahl.
In der Studie „Content Marketing online in Europe to 2020“ von Yahoo und Enders Analysis werden die Content Marketing Ausgaben in Europa bis 2020 bei 2,12 Milliarden Euro liegen. Das entspricht fast dem dreifachen Wert der Budgets von 2014. Allein für Deutschland wird ein Wachstum von 330 Prozent bis 2020 prognostiziert.
Für uns bei C3 ist dieser Trend bereits jetzt klar sichtbar. Im Interview mit der Horizont sagt C3-Geschäftsführer Lukas Kircher: „Mit Etatgewinnen in Höhe von 10 Millionen Euro in den ersten vier Monaten verzeichnet C3 im Neugeschäft einen „historischen“ Rekordwert.” Mit einem Blick auf das Neukundengeschäft hält C3-Chef Gregor Vogelsang fest: „Es sind jetzt vor allem die großen Blue Chips, die Content Marketing als Querschnittsaufgabe entdecken. Das sind völlig neue Umsatzdimensionen.”
Die Studie von Yahoo und Enders Analysis kommt zu einem ähnlichen Fazit: Content Marketing wächst und Publisher haben erkannt, dass ihre individuelle Beziehung zur Zielgruppe und ihre Content-Expertise es erlauben, aus Paid Content eine lukrative Einnahmequelle zu machen. Vorrausichtlich werden Content Marketing und Native Advertising bis 2020 64 Prozent des Paid Media Budgets für mobile Endgeräte einnehmen. In ausgereiften Märkten wie UK wird der prognostizierte Anteil sogar noch höher sein.
„Der Anstieg von Content Marketing spiegelt das Nutzungsverhalten des heutigen Konsumenten wider“, sagt Nick Hugh, VP EMEA, Yahoo. „Zusätzlich ergibt sich dadurch eine Chance für Publisher, Werbetreibende und Urheber. Denn kreativer und fesselnder Content ist die Voraussetzung für Erfolg. Gekoppelt mit einer zielgerichteten und skalierbaren Lösung wie Native Advertising, wird das Potenzial für besseres Zielgruppen-Engagement und -Conversion ausgeschöpft.

C3 ist jedoch davon überzeugt, dass Echtzeitkommunikation nur dann funktioniert, wenn Content Marketing, Campaigning und Media zusammengebracht werden, am besten in Form einer hybriden Agentur. “Marketing bewegt sich immer weiter in Richtung Always-On und Personalisierung. Dafür benötigt man ein neues Betriebssystem der Kommunikation. Marketing braucht ein radikal kundenzentriertes Verständnis für die Programmierung der Kommunikationsstrategie von Marken und Prozessen”, erklärt Lukas Kircher.
Auf diesem Prinzip basierend werden wir unsere Agentur weiter ausbauen. Denn aktuell sind wir auf der Suche nach 55 weiteren Mitarbeitern. Davon fallen jeweils etwa ein Viertel auf die Bereiche Journalismus, Kreation, Development und Campaigning/Performance. Aber dort hört das Wachstum noch nicht auf. Gregor Vogelsang erzählte dem Handelsblatt von unserer Expansion nach Osteuropa: “Wir bauen unser Osteuropageschäft von Slowenien aus auf. Dort werden wir eine führende Content Marketing Agentur mit 50 Mitarbeitern übernehmen, die bereits international ausgerichtet ist. In Prag haben wir ein neues Büro eröffnet und starten mit sechs Mitarbeitern. Prag ist der Hub, von dem aus wir auch unseren neuen Kunden Skoda betreuen werden.”
Natürlich sind wir nicht der einizige Fisch im Marketing-Teich und überall dort, wo Branding auf Performance aufeinander treffen, steht C3 im Wettbewerb mit Werbeagenturen. Und dieser Wettbewerb wird weiter zunehmen umso mehr Unternehmen verstehen, dass Content Marketing für eine große und radikale Veränderung in der Kommunikation insgesamt steht. Aber wenn Marketingbudgets neu verteilt werden eröffnet das spannende Wachstumschancen für C3.
Mit dem erfolgreichsten Frühling aller Zeiten im Rücken, einem starken organischen Wachstum und der Aussicht auf stetig steigende Content Marketing Budgets, schauen wir freudig in die Zukunft.
Das vollständige Interview mit der Horizont gibt es hier und mehr zu der Studie von Yahoo und Enders Analysis hier.