Lernen statt Pauken: 
Die Vorzüge einer Ausbildung

Wieso sollte ich eine Ausbildung machen, wenn ich studieren kann? Das ist eine Frage, die sich heute viele Schulabgänger stellen. Ja, wieso eigentlich? Wir haben bei unseren C3-Azubis nachgefragt.

2015 begannen 505.000 Abiturienten ein Studium. Im Vergleich dazu entschieden sich nur 481.000 Schulabsolventen für eine Berufsausbildung. Damit lag die Zahl der Studienanfänger zum dritten Mal in Folge über der, der anzugehenden Azubis. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen: Der Bildungsbericht 2016 prognostiziert, dass sich die Qualifikationsstruktur des Fachkräftenachwuchses in Deutschland kontinuierlich zugunsten der Hochschulausbildung verschiebt.

Doch nicht jeder profitiert vom „Akademisierungswahn“ — das zeigt die hohe Quote der Studienabbrecher. Mehr als jeder vierte Bachelorstudent (28 Prozent) beendet sein Studium frühzeitig. Dies geht aus der letzten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW hervor. Die Gründe dafür sind vielseitig und reichen von Leistungsproblemen über finanzielle Schwierigkeiten bis hin zu mangelnder Studienmotivation.

Welcher Ausbildungsweg passt zu mir?

Es liegt auf der Hand, dass viele Jugendliche, die sich für ein Hochschulstudium entscheiden, mit einer dualen Ausbildung besser beraten wären. Auch wenn die beruflichen und finanziellen Aussichten nach vollendetem Bachelor und Master zunächst rosiger erscheinen, sollte man sich ehrlich fragen: Entsprechen die theoretischen Studieninhalte tatsächlich meinen Vorstellungen? Oder werden meine Fähigkeiten besser in einer Ausbildung gefördert?

Letzteres wurde unserem C3-Azubi Dara Weßling bewusst: „Ich habe vor der Ausbildung bei C3 Germanistik und Linguistik studiert und festgestellt, dass mir so ein Studium einfach zu theoretisch ist. Da ich mich nicht von Praktikum zu Praktikum hangeln wollte und gemerkt habe, dass mir die gestalterisch-kreative Arbeit mehr liegt, entschied ich mich dazu, an den Bachelor eine Ausbildung anzuhängen.“

Die praktische Komponente hat auch Thiemo Pitsch überzeugt, im Juli eine Ausbildung bei C3 zu beginnen: „Ich ziehe die praktisch-orientierte Ausbildung der wissenschaftlich-theoretischen Herangehensweise im Studium vor. Es erscheint mir viel logischer, das Handwerk gleich von Grund auf zu lernen, anstatt mich über Jahre hinweg auf einer abstrakten Ebene damit auseinanderzusetzen.“ Der Praxisbezug ist laut der aktuellen Studie Azubi-Recruiting Trends 2016 für 90,1 Prozent der befragten Lehrlinge der Hauptbeweggrund für eine Ausbildung.

Breitgefächertes Praxiswissen

Bei C3 werden momentan 12 Mediengestalter, Kaufleute für Marketingkommunikation und IT Systemadministratoren ausgebildet. Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre und kann standortübergreifend absolviert werden. Im ersten Jahr bleibt der Azubi bei einer Station, um Sicherheit zu erwerben und die Basis des Berufs zu erlernen. Ab dem zweiten Jahr durchläuft er weitere Stationen, bei denen er sich je drei bis vier Monate aufhält und immer einen Ausbilder zur Seite stehen hat. Rico Franzmann, Junior Art Director bei C3 und ehemaliger Azubi, überzeugte dieses Konzept: „Ich fand es super, dass man bei C3 so viele verschiedene Stationen durchläuft wie Layout, Infografik oder Lithographie. Dadurch wird man auf allen Gebieten geschult und lernt seine Stärken und Schwächen kennen. Das ist ein großer Vorteil für den weiteren Werdegang.“ Seit diesem Jahr haben unsere Azubis auch die Möglichkeit, im Bereich Digital zu arbeiten und dort Einblicke in die Themen User Interface und User Experience zu erhalten.

Dass Azubis wie Rico nach Ausbildungsende übernommen werden, ist ein großes Anliegen von C3. In den letzten Jahren lag die Übernahmerate bei über 90 Prozent. Wie könnte es auch anders sein, schließlich handelt es sich um top ausgebildete Kräfte, die C3 und die Unternehmensphilosophie genau kennen und hervorragend auf Kunden und Projekte eingearbeitet sind. Darüber hinaus befindet sich die Agentur in einer enormen Wachstumsphase.

Das Bestreben, Mitarbeiter zu halten, erlebte auch unsere ehemalige Praktikanten Lisa Reinbeck, der sich die Chance auf eine Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation bei C3 eröffnete: „Weil es mir hier als Praktikantin schon so super gefiel, nahm ich das Ausbildungsangebot von C3 sofort an. Gleich als ein Teil des Projektmanagements für Bosch zu starten, war natürlich genial und schon nach 5 Monaten durfte ich die Schwangerschaftsvertretung übernehmen!“ Von solchen Werdegängen profitieren sowohl Mitarbeiter als auch die Agentur.

Anna Overath, C3 Head of HR erklärt: „Als Deutschlands führende Content Marketing Agentur sehen wir es als unsere Aufgabe an, Nachwuchstalente zu fördern. Deshalb investieren wir sowohl in die Kooperation mit der HTW als auch in die praxisbezogene Ausbildung von Lehrlingen in unserem Haus. Durch das Ausbildungsprogramm konnten wir bereits viele talentierte Kollegen für uns gewinnen.“

Von Profis lernen: Komm zu C3!

Unsere (ehemaligen) Azubis sind sich einig: Eine Berufsausbildung ist die ideale Möglichkeit, fundiertes Praxiswissen in einer überschaubaren Zeit zu erlernen und eigene Stärken und Schwächen zu erkennen. Mit diesem Wissen kann man sich bei C3 in die richtige Richtung weiterentwickeln und Erfahrungen auf einer weiten Bandbreite von Kunden und Projekten sammeln. Rückblickend auf seinen Werdegang bei C3 ist sich Rico sicher: „Ich habe hier von den Besten gelernt!“

Hat dieser Artikel dein Interesse an einer Ausbildung bei C3 geweckt? Super, denn wir suchen einen Auszubildenden im Bereich Mediengestaltung Digital und Print. Die Stellenanzeige findest du hier.