Skills are Transferable — Talent is Key: Unsere Quereinsteiger zeigen wie

In der schnelllebigen Marketing Branche sind Quereinsteiger längst keine Seltenheit mehr. Wie fachfremde Fähigkeiten und Erfahrungen andere Perspektiven in Agenturen bringen können, erklären drei unserer Kollegen.

Anna Overath, C3s Head of HR, kennt die Anforderungen in der Medien- und Marketingbranche an Berufseinsteiger und weiß wie schnelllebig unser Business sein kann. Geradlinige Karrieren und Lebensläufe werden heutzutage seltener und die Zahl derer, die sich beruflich neuorientieren nimmt stetig zu. In einem Gespräch erzählt sie uns, dass Quereinsteiger im Content Marketing gute Chancen haben. Dafür muss der Lebenslauf nicht nur aus Marketing bestehen. Vor allem die sogenannten transferable skills — Fähigkeiten, die auf verschiedene Disziplinen übertragbar sind, bergen ein großes Potenzial in sich. So helfen sie z.B. beim Produzieren von Content, wo häufig ein weitreichendes Verständnis der Materie gefordert wird. In dieser Situation ist ein Quereinstieg aus einer anderen Branche wie z.B. der Autoindustrie von Vorteil, um redaktionell hochwertige Arbeit zu leisten und neue Perspektiven ins Team zu bringen.

Wie so ein Quereinstieg aussehen kann erzählen unsere Kollegen:

Dominik Bernsmann — Content Manager

Nach meinem Abitur wollte ich „etwas mit Medien machen“ und bewarb mich für das Studienfach Filmwissenschaft. Filmwissenschaft zu studieren war großartig! Aber als was arbeitet man als Filmwissenschaftler jenseits der Wissenschaft? Das Studium bildete einen überwiegend dazu aus als Filmkritiker oder Fernsehredakteur zu arbeiten. Daher versuchte ich mich im Schreiben von Filmkritiken und absolvierte Praktika beim Fernsehen und durfte auch etwas Filmluft schnuppern… Aber bei aller Liebe zum Kino: Geld verdienten dort nur alle anderen!

Daher fing ich parallel bei einer Internetagentur als Onlineredakteur an und lernte das Pflegen und Konfigurieren von Webseiten. Meine akkurate sowie gewissenhafte Arbeitsweise verhalf mir schließlich zu einer Empfehlung bei KircherBurkhardt, heute C3 und zu einem festen Job als Content Manager.

Was habe ich aus dem Studium mitgenommen, das mir in meinem Job hilft? Ästhetisches Empfinden, die Liebe fürs Detail und Qualitätsbewusstsein.

Elena Starmühler — Senior Project Manager

Als ich mit 10 Jahren an der Nokia-Zentrale vorbei kam, meinte ich wild entschlossen: “Mama, ich werde Managerin bei Nokia, dann mache ich die Werbung!” Heute bin ich zwar in der Kommunikation tätig, dafür habe ich aber einige Umwege genommen. So machte ich z.B. meine allgemeine Hochschulreife in Verbindung mit einer Ausbildung zur Tourismuskauffrau. Ganztags, viel Arbeit, viele Praktika, viele Nebenjobs und trotzdem die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Nur so kam ich an die “Leading Hotelschools of the World”, wo ich meinen Bachelor in Business Administration absolvierte. Danach landete ich bei Starwood Hotels & Resorts und dann up in the air zu The Ritz-Carlton. Hier war mein Aufgabengebiet der Ausbau des Government Business, was irre spannend war. Trotzdem fehlte mir etwas.

Beim Zusammenarbeiten mit unserer Agentur fiel es mir dann auf: Ich wollte immer deren Job machen. Deshalb ging ich zurück an die Uni und machte den Master in Wirtschaftskommunikation. Am Ende stand die Entscheidung: Unternehmen oder Agentur? Dienstleistung oder Kreativität? Ich wollte beides und habe mich für die Agenturseite entschieden. “Take the extra mile” ist bei C3 genauso wichtig, wie bei Ritz-Carlton. Aber bei C3 schreibe ich die Konzepte jetzt selbst, die ich Unternehmen dann in gewohnter 5*-Sterne-Hotel-Manier präsentiere. Der ideale Mix!

Mirco Wagner — Digital Marketing Consultant

Nach meinem Abitur bin ich meiner Leidenschaft dem Sport nachgegangen, und machte meinen Bachelor in Sportmanagement. Im Laufe des Studiums und im Zuge diverser Praktika in der Sportbranche begann ich mich verstärkt für Marketing zu interessieren. Daher fasste ich den Entschluss einen Master in Wirtschaftspsychologie mit dem Schwerpunkt Markt- und Werbepsychologe zu absolvieren. Die Inhalte erfüllten zu 100% meine Erwartungen jedoch gestaltete sich meine Jobsuche nach dem Abschluss recht schwierig. Entweder wurde ich nicht zu den Gesprächen eingeladen oder es wurde hinterfragt, warum ich meine praktischen Erfahrungen nur im Sportumfeld gesammelt habe.

Die frustrierende Jobsuche brachte mich auf die Idee eine eigene Magazin- und Shopseite zum Thema Boardsport zu launchen. Durch die Praxis vertiefte ich mein Wissen im Online Marketing und fasste den Entschluss mich erneut für einen festen Job bei C3 im Bereich Social Media Marketing und digitale Content Vermarktung zu bewerben — hier habe ich nun meine Position im Marketing gefunden.

Du hast Talent, aber noch nicht den richtigen Job? Dann komm zu C3!