Strategic Thoughts:
Ohne Empathie kein Content Marketing
Warum ist Empathie der Schlüssel zum modernen Marketing? Unsere Strategen geben Antworten im ersten Teil dieser Blogreihe.
Was hat Empathie mit „Werbung“ zu tun?
Wo bleibt das Einfühlungsvermögen bei der schieren Flut von Werbebannern die sich über den gewünschten Inhalt legen? Wenn der Film unterbrochen oder statt dem gesuchten Youtube Video ein Werbespot gezeigt wird? Egal wohin man schaut, es scheint als hätte sich die Kommunikationsbranche mehr der reinen Quantität von Kontakten verschrieben denn der Qualität. Wie soll der User sich hier verstanden und abgeholt fühlen?
Gar nicht, aus unserer Sicht. Deshalb machen wir Content Marketing. Wir erzählen eine Geschichte, die den Nutzer wirklich interessiert, geben ihm den Inhalt, den er sucht. Finden und vermarkten den Inhalt, der ihn genau in diesem Kontext abholt oder hilfreich erscheint. Wer solch einen Inhalt entwickeln und vermarkten will, muss nicht nur zuhören, sondern sich in den Nutzer einfühlen. Die individuellen Interessen des Users können die Marken im digitalen Zeitalter leichter bedienen als in der je zuvor.

Wie können wir uns im digitalen Zeitalter in Kunden hineinempfinden?
An dieser Stelle ist Smart Data, die kluge Nutzung von Daten, nicht nur ein Buzzword sondern Grundvoraussetzung: Empathie bedeutet in diesem Kontext, Daten von Nutzern, die diese digital (und analog) hinterlassen zu lesen und entsprechend zu interpretieren. Denn glücklicherweise bietet das digitale Zeitalter die Möglichkeiten notwendige Daten an vielen Stellen zu finden: Egal, ob wir uns die Auswertung des Nutzerverhaltens auf der eigenen Website oder des Social Listenings anschauen. Egal, ob wir Nischen Targeting auf Facebook oder bei Search Keywords betreiben. Überall warten Insights und Kontexte für relevante Inhalte in der endlosen Weite des digitalen Ökosystems auf uns. Wir müssen sie nur finden und clever nutzen.
Im Marketing von heute geht es also um Einfühlungsvermögen!
Der Shift von der Push- zur Pull-Perspektive, vom Produktfokus über den Kundenfokus hin zur Kundenzentrierung ist essenziell im Marketing von heute. Sprich Marken sollten sich nicht nur auf Produkt oder Konsument fokussieren, sondern den Menschen ins Zentrum allen Denkens und Handelns stellen. Durch das Online-Verhalten des Kunden, tritt dieser automatisch in den Dialog, insofern Unternehmen smart genug sind zuzuhören, Daten zu analysieren und diese empathisch in eine relevante Story zu transformieren. So können Unternehmen eine Brücke vom User-Interesse zur Markenbotschaft oder dem Produkt schaffen.
Ohne Empathie ist dieser Prozess, und somit die Umsetzung von erfolgreichem Content Marketing, nicht möglich, denn: Content Marketing beginnt im Kopf des Konsumenten.
Diese Strategic Thoughts stammen aus den Köpfen von:
Anna Beul (Burda Trainee at C3 Strategic Planning)
Jasper von Hardenberg (Executive Strategy Director)