Dornbirn lässt Znaim ziehen

02. Januar 2016 | A Story by cdmediateam | Foto: GEPA Pictures.

Der Dornbirner Eishockey Club verliert auch sein viertes direktes Duell mit dem HC Orli Znojmo. In Znaim setzten sich die Tschechen mit 4:1 durch und behaupteten damit den dritten Tabellenplatz in der Erste Bank Eishockey Liga.

Die kalte Dusche für den DEC setzte es am Samstagabend bereits nach 79 gespielten Sekunden. Colton Yellow Horn (2.) sorgte für die frühe Führung der Gastgeber. Die Vorarlberger fanden wie bereits am Vortag beim Meister (Anm.: 1:5 Niederlage in Salzburg) nicht in die Spur und David Madlener, der im Tor der Bulldogs den Vorzug gegenüber Florian Hardy bekam, musste in der Startphase ein weiteres Mal hinter sich greifen. Per Doppelschlag stellte Yellow Horn (10.) die Anzeige auf 2:0. Hinter dem früheren DEC-Stürmer Andrew Kozek (Black Wings Linz) scheint nur Yellow Horn mit über 20 Saisontreffern in der ligaweiten Statistik vorne auf. Beim DEC kratzt Matt Siddall mit aktuell 19 Toren an dieser Marke.

“Nicht Znojmo hat uns geschlagen. Wir haben uns in den ersten zwei Dritteln selbst geschlagen.” — DEC Head Coach Dave MacQueen

Madlener hält DEC im Spiel

In Rücklage konnten sich die Cracks von DEC Head Coach Dave MacQueen zwar noch im ersten Drittel organisieren und wollten dem unmittelbaren Konkurrenten nicht leichtfertig den dritten Tabellenplatz überlassen. Zählbares schaute bei den Angriffsbemühungen der Bulldogs vorerst jedoch nicht heraus. Und unmittelbar nach einem ungenutzten Powerplay von Siddall und Co. schlugen die Hausherren zum dritten Mal zu. Radek Cip (30.) setzte die Scheibe in die Maschen. DEC-Keeper Madlener vereitelte fortan eine vorzeitige Entscheidung und zeigte den beiden Torschützen Cip und Yellow Horn ihre Grenzen auf. Im letzten Abschnitt agierten die Znaimer Adler clever und den Bulldogs gelang lediglich der Ehrentreffer durch Kyle Greentree (53.). Als die Vorarlberger am Ende in einem Powerplay alle Kräfte nach vorne legten, fixierte Antonin Boruta (60./en) den 4:1-Endstand per Empty-Net. Mit leeren Händen mussten die Bulldogs die Rückreise ins Ländle, wo am Dienstag mit dem EC-VSV der nächste unmittelbare Konkurrent zu Gast sein wird, antreten.