Fehervar zieht Dornbirn den Nerv

10. Januar 2015 | A Story by cdmediateam | Fotos: cdmediateam

In der Erste Bank Eishockey Liga musste sich der Dornbirner Eishockey Club gegen Fehervar AV 19 mit 3:4 geschlagen geben. Der vermeintliche Ausgleich fiel Sekundenbruchteile nach der Schlusssirene.

Volles Haus beim Duell Fehervar AV19 gegen die Dornbirn Bulldogs.
“Jetzt warten zwei sehr schwere Spiele gegen zwei sehr starke Mannschaften auf uns” — DEC Head Coach Dave MacQueen

Die Gäste aus Dornbirn wollten sich mit wichtigen drei Punkten eine gute Ausgangslage für die letzten zwei Spieltage vor der Zwischenrunde sichern. Fehervar AV19 hingegen ihre Rolle als Zünglein an der Waage für einige Mannschaften um die Direktqualifikation wahrnehmen.

Und die Roten Teufel waren nach der 0:1-Niederlage vom Vortag gegen Bozen auf das Siegen getrimmt. Seit dem 20. Dezember warteten die Ungarn auf einen Treffer im Powerplay. Gegen Dornbirn ergriff Csaba Kovacs (15./pp) die Gunst der Stunde und fälschte einen Wehrs-Schuss zur erstmaligen Führung der Hausherren ab.

Achterbahnfahrt der Bulldogs

Die Cracks von DEC Head Coach Dave MacQueen mussten im Mitteldrittel einem Rückstand nachlaufen, arbeiteten hart und wurden dafür belohnt. Per Schlittschuh beförderte Chris D’Alvise (27.) den Puck zum Ausgleich ins Tor. Keine Kickbewegung — die Referees gewährten dem Treffer nach Videostudium die Gültigkeit. Das Momentum der Gäste sollte jedoch von kurzer Dauer sein. Daniel Koger (28.) verzichtete im Angriff auf das Zuspiel und brachte selbst die Führung zurück. Dornbirn ließ nicht locker und Drew MacKenzie (33.) erwischte Fehervar-Goalie Zoltan Hetenyi zwischen den Schonern. Fünf Sekunden vor Ende des zweiten Drittels wussten die Vorarlberger das Spiel zu drehen. Der nach abgesessener Sperre ins Lineup zurückgekehrte Kyle Greentree (40.) stellte das Score auf 3:2.

Im Schlussdrittel gelang den Hausherren der schnelle Ausgleich. DEC Schlussmann David Madlener musste den Puck abprallen lassen und Andrew Sarauer (42.) versenkte das Spielgerät im offenen Tor. In der heißen Schlussphase scheiterten die Gäste in Person von Marek Zagrapan zunächst an der Stange, ehe die Hausherren durch Chris Francis (56.) den Siegestreffer erzielten. Der Ausgleich von Jamie Arniel mit der Schlusssirene kam den Bruchteil einer Sekunde zu spät und Dornbirn hält bei 70 Punkten.

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