Einfluss, den ich hinterlasse.

Abgesehen von der Gesundheit meiner Familie und den Personen, die mir in meine Leben unfassbar wichtig sind, arbeite ich darauf bin, Einfluss zu hinterlassen. Ich will, dass sich Leute an mich erinnern, wenn ich mal nicht mehr leben sollte.

I have a lot of dreams, you have a lot of needs.

Mir geht es nicht darum, das neuste Laptop oder das beste iPhone zu besitzen. Mal das größte Auto zu fahren oder in der schönsten Wohnung zu wohnen. Natürlich ist es schön, jeden Tag essen gehen zu können und sich weniger Gedanken über Geld machen zu müssen, das ist aber nicht mein Ziel.

Wenn Leute sich eine Sache von mir merken sollten: Mein Leben basiert immer auf lange Zeit. Mir geht es nicht um das, was ich heute oder morgen erreiche, sondern um das, was ich in fünf, zehn oder 20 Jahren erreiche. Und dann erinnert sich jeder daran, wie klein ich mal angefangen habe und man findet meine Pläne auf YouTube — weil wir alles dokumentiert haben. Ich brauche nichts Großes, ich will nicht das Unmögliche machen.

Ich will Vorurteile besiegen.

Das Alter ist nur eine Zahl — es sagt nichts darüber aus, wie sehr sich jemand in einem Gebiet auskennt oder was er drauf hat. Jeder Mensch entwickelt sich anders, entwickelt andere Interessen und natürlich finden manche früher das, was ihnen wirklich Spaß macht, als Andere es tun. Und das ist auch richtig so. Ich probiere genauso wie jeder in meinem Alter jeden Tag Neues aus. Ich will mich nicht darauf festsetzen, das, was ich heute mache, mein ganzes Leben zu machen.

Ich werde es genau solange machen, wie ich mich verpflichtet fühle es zu tun, es meinen Zielen näher kommt und mir Spaß bereitet.

In 10 Jahren will ich niemanden mehr hören, der meine Kontaktanfrage auf einer Business-Networking-Plattform ablehnt, weil ich zu jung aussehe oder mich grundlegend unterschätzt, nur weil ich später geboren bin als die anderen “Fachmenschen” in dem Bereich. Ich will den Einfluss hinterlassen, dass junge Menschen genauso viel drauf haben wie Ältere, in Sachen Social Media noch mehr. Überall, wo der native Nutzer sich im jugendlichen Alter ist, wird man als junger Mensch immer einen Vorteil haben. Das verstehen die alten Anzugträger leider nicht.

Ich arbeite nicht auf morgen hin. Sondern auf 2027.

Die Arbeit, die ich jetzt abliefere und plane, ist mein Grundstein für die Zukunft meiner Projekte. Jede meiner Entscheidungen basiert darauf, ob sie meinem Ziel, einen lebenslangen Einfluss zu hinterlassen, näher kommt — nicht darauf, ob ich damit eine Person beeinflussen kann, mir mehr Geld für meine Arbeit zu geben oder mir einen Vorteil zu bieten. Ich bin genauso ungeduldig wie alle Anderen, weil ich nicht weiß, wie es sich anfühlt, etwas auf lange Sicht hin zu erreichen und nicht, es morgen zu haben.

Ich weiß allerdings, wie es sich anfühlt, seine eigenen Ziele zu erreichen. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, merkt man, dass der Weg zum Ziel viel angenehmer, positiver aber auch härter ist, als das endgültige Ziel an sich. Das ist das gleiche Gefühl, wie sich wochenlang über ein Gerät oder eine größere Anschaffung zu informieren, sie dann zu bekommen und wenige Tage später allerdings die Euphorie, die dahinter steckt, zu verlieren.

Wie kann man denn dann die Euphorie in seinen Projekten behalten?

Mit genau einer Sache: Dankbarkeit. Wir können uns glücklich schätzen, alles machen zu können, was wir jetzt machen. So tolle Eltern zu haben. In Deutschland zu leben. In der Generation des Internets zu leben. Nicht jeden Tag um sein Leben fürchten zu müssen und gesund zu sein. Es gibt keine Momente, in denen ich dauerhaft unmotiviert bin, weil ich stetig etwas ändere und bin dankbar für alles schätze — und das alleine macht mich unfassbar glücklich und mehr euphorisch als jedes denkbare Ziel.

Fehler machen anstatt Möglichkeiten zu verlieren.

Früher habe ich mich jeden Tag davor gefürchtet, was andere Leute von mir halten. Wenn ich mal nicht ihre Erwartungen erfülle. Wenn ich etwas mache, was nicht in ihre Filterblase passt (wo sie anderer Meinung sind). Ich konnte nicht mit Kritik umgehen, weil ich viel zu sehr mit meinem Ego und meinen Zielen beschäftigt war.

In dem Moment, in dem man realisiert, dass Fehler machen so viel wert ist, weil sich alles vielleicht nur so entwickelt hat, weil man diesen einen Fehler begangen hat, dann schätzt man sogar Dinge wert, die man vollkommen falsch gemacht hat.

Es ist der Moment, in dem man aufhört, Dinge zu bereuen — einfach jede Minute, jede Möglichkeit, jeden Atemzug nutzt. Und das jeden Tag neu. Es ist, wie den letzten Tropfen aus jedem Tag zu quetschen um abends ruhig schlafen zu können, weil man sein Bestes gegeben hat in dem Bereich, in dem man unglaublich gut ist.

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