Figueres, 24.8.
Heute frühstücken wir im Hotel. Die veranschlagten 7€ haben wir vollkommen ausgenützt.

Die erste kleine Pause genießen wir vom Rad aus bei der Fahrt durch Narbonne.

Durch den Ruhetag sind alle Wehwehchen verschwunden und wir kommen gut voran. Beide haben wir richtig Lust aus Radeln. Bewölkt, schwül, Regen, Hitze, Windböen, das ganze Programm.

Die Suche nach der richtigen Straße gestaltet sich etwas schwer, doch schlußendlich vertrauen wir der Technik und nicht den Einheimischen, die uns auf die Schnellstraße schicken wollen. Gute Wahl, wie sich herausstellt.

Der Grenzpass nach Spanien wird von einem alten Römerpfad begleitet und führt auf stolze 290 m.

Knapp hinter der Grenze packt Florian den Turbo aus und führt mich geschwind im Windschatten nach Figueres.
Die heutigen Zimmervermieter sind äußerst nett und wir fühlen uns sofort willkommen. Lediglich die Tatsache, dass wir ihren Ort nicht als Dalì-Geburtsstadt zu würdigen wissen, und die Menge des Abendmahls sorgen für etwas Verwunderung..
(171 km, 960hm)
[Jo]
