JESUS war auch ein Flüchtling!

Haben wir das schon vergessen? Als Jesus vor zweitausend Jahren geboren wurde — in einem Kuhstall, da war er auch auf der Flucht. Genauer gesagt, seine Eltern mussten nach Ägpypten flüchten, weil der König Herodes alle Kinder unter 2 Jahren töten ließ. Warum?

Weil er fürchtete, dass dieser kleine Jesus ihm gefährlich werden könnte. Ehrlich gesagt, großes Selbstvertrauen hatte dieser König wohl nicht. Aber soviel Brutalität, dass er unschuldige Kinder hinschlachten ließ. Aber Fakt ist: Wirklich willkommen war er nicht!

Und heute? Wohin mit all den Flüchtlingen? Sollen sie doch bleiben, wo sie geboren sind. Wir haben keinen Platz und keine Arbeit für sie. Und über-haupt, sie wollen doch gar nicht arbeiten, sondern nur von unserem Wohlstand haben, den wir uns so hart erarbeitet haben.


Sollen sie bleiben wo der Pfeffer wächst!

Oder sollen wir uns doch um sie kümmern? Vielleicht sind Genies darunter, die wir noch gebrauchen können? Vielleicht sind kluge Leute darunter, die uns helfen können? Also doch besser, wenn wir sie aufnehmen. Doch besser, wenn wir ihnen helfen.

Denn stellen wir uns mal vor, wir wären auf der Flucht, und keiner würde uns haben wollen, keiner würde uns aufnehmen. Keiner würde uns die Tür öffnen, sondern nur feindselige Augen würden mustern — wenn Blicke töten könnten.

Dabei ist es noch keine 70 Jahre her, da waren unsere Eltern und Großeltern ebenfalls auf der Flucht. Waren sie überall willkommen, wo sie hinkamen? Ich glaube nicht.

Warum lernen wir nicht aus der Geschichte?

Wir haben uns doch immer über die Globalisierung gefreut. Endlich können wir unsere tollen Waren auf der ganzen Welt verkaufen. Wir können uns leisten, mal schnell für einige Tage nach Thailand zu fliegen, oder nach Hawai, oder nach ….

Und jetzt wundern wir uns, dass die Globalisierung Leute in unser Land spült, die einfach anders sind. Sie riechen anders, sie reden anders, die denken anders, sie fühlen anders — mit einem Wort:

SIE SIND ANDERS!

Nehmen wir sie auf! Denn was sagt die Bibel in Hebräer 13:2

“Vergesst nicht, Gastfreundschaft zu üben, denn auf diese Weise haben einige, ohne es zu wissen, Engel bei sich aufgenommen.”

Günter W. Heini

Tel 06268–2110016

E-Mail: guenter.heini@t-online.de

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