Disruptive Affairs

(Bender / Milde / Pehlert)

http://www.siebenhaar-verlag.de/

Neue Denkansätze für Kommunikatoren im Zeitalter digitaler Transformation

Querdenken. Andere Wege gehen. Sich selbst immer wieder antreiben. Fehler machen und daraus lernen. Darum geht es, wenn wir von Disruptivem Denken in der Kommunikation sprechen. Doch nutzen Kommunikationsprofis bereits das Potenzial, das dieser Ansatz bietet? Oder haben Kommunikatoren umgekehrt vielleicht sogar das Gefühl, dass ihre Erfolge ausbleiben, weil in ihrer Organisation alles zu langsam geht und sich zu wenig bewegt?

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Dies sind nur einige der Fragen, die uns dazu bewogen haben, ein neues Buch zu schreiben. Letztlich sind es 3 wesentliche Gründe, die wie hier gerne einmal festhalten möchten.

1) Querdenker sind die neuen Vordenker - #DisruptiveAffairs

In dem Buch haben wir aufgezeigt, wie Kommunikatoren den Erfolg ihrer Arbeit auch im Zeitalter digitaler Transformation sicherstellen können. Wir zeigen, warum Kommunikationsprofis gerade jetzt eine Querdenkerrolle einnehmen sollten, um erfolgreich sein zu können. Denn Menschen folgen denen, die sich auskennen und bereit sind, mutig und gleichzeitig umsichtig voran zu gehen. Doch vorwärts allein reicht im Zeitalter von Hyperspeed nicht mehr. Es muss darum gehen, sich smart an die Spitze zu setzen. Mit Hilfe disruptiver Denkmuster kann dies gelingen. Ganz bewusst neue Wege gehen. Denn wie heißt es so schön: Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.

2) Disruption bedarf einer erklärenden Kommunikation - #DisruptiveAffairs

Neue Ideen zu haben und innovativer Querdenker zu sein, klingt leichter als es ist, denn der Mensch neigt dazu, sich mit Gleichgesinnten zu umgeben und Fremdes erst einmal argwöhnisch zu beobachten. Dabei ist das Neue heute längst normaler Alltag. Wer hätte vor wenigen Jahren zu denken gewagt, dass das weltgrößte Taxi-Unternehmen keine Autos besitzen, der wertvollste Händler keine eigenen Lager betreiben oder der größte Unterkunftsanbieter keine eigenen Hotels zu betreiben braucht. Doch genau das sehen wir heute: Uber, Alibaba oder Airbnb sind unternehmerische Paradebeispiele für das ökonomische Potenzial von sogenannten Plattformgeschäftsmodellen. Sie produzieren keine eigenen Produkte mehr, sie vermitteln nur noch den Zugang zu diesen. Doch verstehen die Menschen dies bereits? Sind sie sich der Chancen und Risiken bewusst? Der Erfolg disruptiver Geschäftsmodelle hängt in hohem Maße von ihrer Akzeptanz ab. Und diese wiederum ergibt sich aus dem Verständnis der relevanten Zielgruppe. Es bedarf daher einer erklärenden Kommunikation der disruptiv denkenden Interessensvertreter. Denn: Ohne erklärende Kommunikation keine Akzeptanz. Ohne Akzeptanz kein geschäftlicher Erfolg.

3) Disruptive Affairs ist keine Taktik, sondern eine Geisteshaltung - #DisruptiveAffairs

Man könnte meinen, disruptiv denkende Kommunikatoren sagen von sich: „Plan in der Schublade? Brauchen wir nicht. Wir sind so frisch und flexibel, dass wir auf jede neue Idee oder gar Krise spontan reagieren.” Das mag abstrakt betrachtet stimmen, ist im konkreten Einzelfall aber sicher nicht von Erfolg gekrönt. Denn wer erst ad hoc einen Umsetzungsprozess oder gar Krisenplan aufstellt - und wenn es nur zwei Tage dauert - ist immer langsamer als jene, die den Rahmenplan bereits seit Monaten in der Schublade liegen und womöglich die Zuständigkeiten nicht nur geregelt, sondern sogar mit „Denkübungen” trainiert haben. Um eine lange Definition noch einmal kurz zu fassen: Disruptives Denken beschreibt eine schöpferische Geisteshaltung, die Menschen befähigt agil und kreativ mit Paradigmenwechseln umgehen zu können, um etwas völlig Neues zu erschaffen. Denn anders als vielfach angenommen, ist der Umgang mit Medien kein statischer, sondern ein sehr dynamischer, immerwährender Lernprozess. Nur wer das versteht, wird in der Unternehmenskommunikation zukünftig noch erfolgreich sein können. Disruptives Denken in der Kommunikation ist keine Taktik, es ist eine Geisteshaltung.

Dies sind nur 3 Gründe, warum wir glauben, dass es dringend an der Zeit war, ein Buch über die Kommunikationsdisziplin „Disruptive Affairs” zu schreiben. Was genau diese Kommunikationsdisziplin alles umfasst, dass haben vor allem die zahlreichen Interviews gezeigt, die in dem Buch dokumentiert sind. Interviews mit 21 Kommunikationsexperten aus allen Bereichen, die ihre disruptiven Denkansätze erläutern.

Doch damit nicht genug. Die Arbeit an dem Buch ist ein offener Prozess. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Kommentare zu dem Thema. „Disruptive Affairs” ist eine Kommunikationsdisziplin, die wohlmöglich bereits verbreiteter ist, als vielfach angenommen. Wir werden sehen. Wir werden gemeinsam lernen.

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