Bloggen - Sollte man das anfangen oder ist der Markt schon zu professionell?

Heiko Both
Aug 20, 2015 · 2 min read

Seit Jahren lese ich viel, früher direkt auf einzelnen Seiten, später meistens über einen RSS Reader weil die Anzahl an Artikeln so mächtig ist. Immer wieder denkt man sich dabei, dass könnte ich auch machen. Man steckt tief im Thema drin, es interessiert einen wirklich und die meisten Seiten da draußen drücken überwiegend flache News und wenig Meinung raus. Das könnten sicher einige der Leser besser machen, nur mit weniger Quantität.

Hier sind wir wohl auch schon beim ersten Unterschied zwischen den vermeidlichen Profis und Redakteuren der großen Blogs und Magazinen gegenüber dem kleinen interessierten Durchschnitts-Leser selbiger Publikationen. Ich will und muss nicht davon Leben, die anderen sind entweder Schreiber die ins Technik Lager gerutscht sind oder ehemalige Hobby Blogger die ihren ursprünglichen Job aufgegeben haben und nun leicht ihr täglich Brot über alte Vorsätze stellen.

Versteht mich nicht falsch, ich war auch schon mal selbständig. Ganz andere Branche, aber der Druck sein Geld zu verdienen ist nicht weg zu reden. Wenige können da immer einfach ihr Ding machen und dass Konto stimmt trotzdem durchweg.

Zurück zur Ausgangsfrage: lohnt es sich überhaupt zu schreiben, wenn man nicht davon leben möchte? Man begibt sich in ein fieses Haifisch Becken und schreibt sicher vieles, was dann doch keiner liest.

Wahrscheinlich finde ich hier auch keine Antwort, denn wer sollte diesen Text hier lesen und kommentieren? Social Media Plattformen sind voll mit Müll die likes ohne Ende generieren und vieles was interessant ist geht unter mangels professioneller eye-catcher…

Vielleicht hört man hier noch von mir, mit den ein ist anderen Gedanken zu aktuellen Tech geschehen. Ich hoffe es, irgendwie…

Grüße von einem Hobby Blogger, geschrieben auf dem Handy, während der Zugfahrt vom Büro nach Hause.