David gegen Goliath und seine Sippschaft

“Im Sinne dessen, was wir unter ‘Freier Meinung’ verstehen und wie sie gegenüber der vorgeprägten Meinung vergeht.”
(Quell/Originale: https://pixabay.com/de/users/Alexas_Fotos-686414/)
“Als Mensch mag ich irren. Doch mag ich wohl lange genug in mich kehren, um jeglichen Irrtümern geistig zuvor zu kommen und meinungstrübende Emotionen zu hinterfragen, ehe ich meine Meinung katalysiert nach aussen trage.”
Ein Artikel über Meinung, Perspektive und Blickwinkel, mit einem offenen Appell an den Zeitgeist unserer Gesellschaft

______________________Vorwort______________________

Das folgende ist meine Meinung und als jemand, der die menschliche Psyche eingehend studiert hat, ist mir klar, dass der Trend trotzdem dahin gehen wird, solche massenunkonforme Meinungen mit Pöbeleien zu bewerfen. Das ist nichts neues, ich kämpfe schon für Minderheiten, lange bevor das Anti-Diskriminierungsgesetz in Deutschland ernster Gesprächsstoff war.

Nicht, dass es tatsächlich einer Rechtfertigung bedurfte, damit man eine unbeliebte Meinung und/oder Wahrheit zum Besten gibt, aber da sich die Derren und Hamen vom anderen Ufer auch nicht zurückhalten, wenn’s darum geht, ihre Meinung zu sagen, fühle ich mich endlich soweit, auch einmal die Sicht eines Einzelnen anzugeben, der mit allem davon schon konfrontiert wurde. Als ehemaliges Mobbingopfer, weil ich Dinge anspreche, die sich niemand wagt anzurühren und darauf direkt ein Fass aufgemacht wird, damit man sich als Gutmenschen hervortu’n kann.

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Hinterfragen von Dingen darf keine Angelegenheit von gesellschaftlicher Stellung, Gruppenzwang, Themenwahl oder Glaube sein.

Ansonsten sind wir schlicht Sklaven unserer maßlosen Übertoleranz. Sprich: Menschen, die nie nein sagen, auch wenns richtig unangenehm wird und es uns nicht gut tut. Ja-sagerei führt zu Frust und Stauungen, welche einen auf Dauer auffressen. Deshalb hier nun mein Beitrag, wie er durch jemanden getriggert wurde, welcher selbst einer Minderheit angehörte und denkt, jetzt da diese Minderheit nicht länger rechtlich diskriminiert werden kann, könne er das mit anderen Minderheiten stattdessen machen.

Konservativ-denkende sind nicht =|= gleich absolut intolerante Menschen.

Ich finde es ist ein riesiges Problem, wenn Menschen — auch und vor allem wenn sie in Deutschland einer Minderheit angehören der Meinung sind, andere, - meist Einzelpersonen - dürften ihre nicht offen sagen, womit Ersterer direkt zur Intoleranzkeule greift.

Dabei bedeutet Toleranz soweit nur, dass man jene Menschen nicht gleich verfolgen und umbringen muss, nur weil sie anders sind. Toleranz verlangt von beiden Seiten ihren Teil. Die Seite die Toleriert wird, muss verstehen, dass die toleranzspendende Seite offenbar mit anderen Prinzipien oder Bräuchen aufgewachsen ist und sollte sich dem gegenüber ebenso tolerant verhalten und es nicht ausnutzen, wie es beispielsweise mit Kindergeld für Einwanderern passiert, die hierzulande heiraten, damit sie für ihre Kinder in der Ferne eben jenes Kindergeld beziehen können. Das hinzunehmen kann man schlicht nicht verlangen, da es Zweckentfremdung ist. Es gibt genug Entwicklungshilfen aus den deutschen Kassen, während wir im Ausland jedoch schon einen Ruf haben als beste Chance für Sozialbetrug auf der ganzen Welt.

Toleranz bedeutet also nicht, dass man sich alles gefallen lassen, erdulden und ertragen muss. Das sollte in Deutschland aber eigentlich zu verstehen sein, wo doch viele direkt wegen der kleinsten Ruhestörung oder einem krähendem Hahn bei Morgengrauen gleich zum Gericht rennt. Wenn es jedoch um Minderheiten geht (Einwanderer, Homosexuelle Menschen oder das Schreckwort für alle, die ehrlich auf die Gesellschaft blicken — achtung, deutsches Moralkeulen-Triggerwort: Juden (ruhig sitzen bleiben, Keule stecken lassen; hier wird niemand diskriminiert!)
Dabei sind alles im Grunde nur Menschen, diese drei Beispielgruppen sind nicht mehr oder minder Wert, wie der Rest in Deutschland und trotzdem darf man diese Themen nur mit Samthandschuhen anfassen. Es gibt rücksichtslose Menschen in jeder Gruppe, ob das nun die allgemeine Gesellschaft ist, in der jeder Mist vorkommt, oder Einwanderer, Islamisten, Christen, Juden, weiter entfernte Glaubensrichtungen, sexuell Umorientierte, Wirtschafts- und Wissenschaftsworkaholics…

Oft wird dieser Aspekt der Toleranz unter dem geringer geschätztem Begriff “Geschmack” geführt. Stimmt aber so nicht, denn wie beschrieben, ist es Teil der Toleranz und bedeutet, man muss, wenn man eine Abneigung gegen ein bestimmtes Verhalten hat, nicht etwa Angst haben müssen etwas zu sagen, nur weil die Menschen in Deutschland über Zeitraum von einem halben Jahrhundert zu masochistischen Übertoleranzlern geworden sind, die beim ersten Anzeichen von nicht-ja-sagern direkt zur Fackel greifen.

Wir sind also nicht wirklich toleranter geworden, sondern haben nur unsere Opfer-Zielgruppe auf Einzelpersonen verlagert, die keiner offiziellen Minderheit im Sinne einer Gruppe zugehörig sind. Es werden also nicht nur weiterhin, sondern gezielter Menschen von Gruppen eines Überzeugungskreises gemobbt, völlig unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung — und genau da sollten wir ansetzen, denn dagegen wirkt der “Befreiungsschlag” mit dem Durchsetzen der ‘Homoehe’ eher dekadent.

Ich bin überzeugt, es gibt nichts, das man mit dem richtigen Menschen, der einem hilft, seine tief verborgenen Probleme zu lösen, nicht irgendwie hinbekäme, (Egomanen, Machos, Gruppenmobbinganführer, Opfer- und Herdenmenschen, Menschen gewisser, sexueller Orientierung wie Homosexualität, Pädophilie oder Zoophilie) aber es ist eben der freie Wille, mit dem sich die Menschen entschließen, bestimmte Eigenschaften zu ändern, sie aus Trotz beizubehalten oder sich krank/als Opfer wohler zu fühlen. Deshalb spielt im Falle einer körperlichen Erkrankung der Wille zu genesen auch eine entscheidende Rolle.

Wie sich Hetero-Männer* bei Anwesenheit von deutlich schwulen Männern fühlen:

*) Vorweg: “Hetero-Mann” zu sein bedeutet nicht, X Flaschen Bier am Tag kippen zu können, machotechnisch aus dem Rahmen zu fallen, sein Auto mehr als alles zu lieben, andere dumm anzupöbeln oder keine Emotionen haben zu dürfen, nur falls jemand bei “Hetero” direkt an das negative Extrembeispiel: “Mann” denkt.)

Knaben vom “anderen Ufer” lösen bei Heteros ein fremdes, unangenehmes Gefühl aus, verbunden mit einem Umgangsvakuum, weil es sich für Letztere “seltsam verdreht” anfühlt, einem Gleichgeschlechtlichen zu begegnen, der einem unnatürlicherweise plötzlich zu “nahe” kommen könnte. Die bisherige — für selbstverständlich genommene — Sicherheit, vor Gleichgeschlechtlichen nicht “auf der Hut” sein zu müssen, da sie standardgemäß kein Interesse an einem haben, ist heutzutage zunichte und das ärgert viele konservativ-sexuelle unterbewusst, denn woran orientiert man sich, wenn man von seinem besten Freund plötzlich begehrt werden könnte? Betroffene fühlen sich bei soetwas unangenehm berührt bis angeekelt, weil es ihre Art für Gleichgeschlechtliche zu empfinden nicht entspricht, was ein Gefühl der Falschheit nach sich zieht.
Und damit ist nicht jenes, romantisch verklärte “Falsch” gemeint, wie es in emotionsgeladenen Kinostreifen oft (miss-/) gebraucht wird, um Menschen mit jener chemischen Mischung zu erreichen, die den verwundbaren Schwebezustand des verliebt-seins mit der Aufregung einer Rebellion gegenüber allen Konventionen verbindet.
Von dieser Falschheit reden wir an der Stelle nicht, da wir hier gerade das hetero-orientierte Ebenbild als Beispiel haben und keine unrealistische Liebesgeschichte. Diese Verkehrtheit fühlt sich eher an, wie eine unsittliche Berührung, gemischt mit einer Art geringem Vertrauensbruch, wie er passiert, wenn jemand ein Geheimnis ausposaunt, das er nach Übereinkunft für sich behalten hätte sollen.
Und das ist im übertragenen Sinne gemeint, nicht, dass er zum Geheimnis hatte, dass er homosexuell orientiert ist, da dies wiederum allein seine Sache ist.

Man fühlt sich also unangenehm-peinlich berührt mit einem Hauch des nicht (mehr?) vertrauen könnens. Und so ergeht es einem sowohl bei Begegnungen mit Fremden, sowie beim Outing mit nahen Freunden, auch wenn man wohl nach kurzem zu dem Schluss kommen sollte, dass ein guter Freund mehr ist, als nur eine Person ohne sexuellem Interesse an einem selbst und somit leichter darüber hinwegkommt. Wenngleich man sich wohl nie wieder so kameradschaftlich unter vier Augen zu treffen vermag, wie zuvor — aus jenem, oben erwähntem Umgangsvakuum, das zwischen beiden für die Sicht des Heteros ab dato herrscht. Nicht für immer wohlmöglich, das kommt eben auf dessen Erfahrungen und Erziehung an, woraus sich ein großer Teil der Toleranz ergibt.

Homoehe/Ehe für alle: Ein (Hin-)Fortschritt?

Vorweg: Ich bin kein kirchlicher Anhänger, denn wenn auch katholischen Ursprungs, so war auch die Kirche meiner Meinung nach nicht vor Hinterfragung gefeit — eine Ansicht, die damals auch einigen Menschen gegen den Strich ging, obwohl es (inzwischen akzeptiert) schon damals mehr als überfällig war — und ist für mich inzwischen rückblickend nichts anderes, als eine religiöse Großindustrie. Eine Organisation die mit ihrem Versuch der Massenkontrolle zwar verhindert hat, dass sich Menschen morallos täglich noch mehr die Köpfe einschlagen, als ohnehin schon in der späten Antike, der Renaissance und dem Mittelalter, jedoch das mit Missbrauch von Macht und sog. “Heiligen Kriegen” wieder wettgemacht hat. Aber wie auch in einem Volk nicht nur schuldige existieren, war auch an den damaligen Konventionen und Idealen nicht alles verkehrt.

Wäre die ursprüngliche gedachte Form der Ehe in der heutigen Zeit nicht ohnehin schon zum Teil zur Farce mit Steuervorteilen verkommen, wäre es wohl bis heute nicht zur Umsetzung dieses Gesetzes gekommen, also ist der Korruption der Institution der Ehe zu verdanken, dass die (Homo-) Ehe für alle zumindest gesetzlich akzeptiert wurde. Seit dem letzten, rechtlichen Schritt für die Ehegleichsetzung ist also das Opfer-Dasein für diese gleichgeschlechtlich orientierten Menschen offiziell abgehakt. Menschen, die insgeheim dagegen waren und den Mund nicht wagten aufzumachen aufgrund der ihnen entgegen wirkenden Intoleranz durch die öffentlichen Meinung (“Sozialauschluss”), sind nun vermutlich auf dem Stand: “Ihr habt nun euer Stück Fleisch, was wollt ihr jetzt noch?”

Stillschweigendes Hinnehmen ist eben nicht bereitwillige Zustimmung, nur weil die Zustimmer laut genug jubeln, dass man denken könnte es wäre eine Mehrheit. Die Presse reitet überaus gerne auf den Wellen des ‘Hypes’ und ist die Versinnbildlichung der Angst vor einer klaren, von anderen Blättern abweichenden Meinung. Angst, in eine assoziale (anderen Falls auch rechte) Ecke geschoben und abgestempelt zu werden. Deshalb denken auch viele, es wäre die Meinung der meisten, wenn es so in der Zeitung steht. Dass eine Zeitung (Radiosender und Prominente genauso) nicht verpflichtet ist unparteiisch zu sein und sich in erster Linie zur Selbsterhaltung prostituiert, merkt man am Extremsten an der Bildzeitung, die sich als negatives Schaubild für Propaganda und offensiver Meinungsbildung erweist; die simpelsten Triebe und Instinkte des Menschens hervorrufend, um Menschen durch Vorurteile auseinanderzutreiben. Damit ist sie zwar die extremste Form, jedoch nicht das einzige öffentliche Medium. Wir bewegen uns in einer Zeit der relativ angeglichenen “Nachrichtenmache”. Und gleischgeschaltete Nachrichten sind das erste Anzeichen einer unfreien Presse.

Hype bedeutet, sich aus — purer Freude an dem Rausch der Begeisterung ohne Gedanken an mögliche Folgen — dem reinen Herdentrieb heraus einer Modeerscheinung anzuschließen bis die nächste Hypewelle erscheint.

Zurück zum Themenpunkt: Dass man von den Menschen gemocht wird und nicht abgelehnt, kann gesetzlich glücklicherweise im Moment schlicht noch nicht geregelt werden. Es liegt nämlich an der generellen Bereitwilligkeit, Andersartigkeit abzulehnen, während einem eingetrichtert wird, dass man paradoxerweise zeitgleich niemals etwas nicht mögen darf und alles begrüßen soll. Klingt verwirrend, bedeutet jedoch im Klartext man soll das, was einem gegeben wird gefälligst mögen, sonst ist man raus aus der öffentlichen Meinungsbildung und wird wahlweise als lächerlich, intolerant oder rechtsradikal abgestempelt. Und es gibt viele, die einfach nur ihre Meinung sagen, und darunter abgestempelt werden, obwohl sie keines der Extreme verkörpern. Widerstand wird einfach gnadenlos mit Totschlagmoralkreulen niedergeknüppelt. Psychische Steinigung nach der ersten-Welt-Variante. Das ist die menschliche Natur in ihrem derzeitigen Gesamtentwicklungsstand.

Ein persönliches Fazit:
Ich persönlich möchte mit keinem Mann zusammenarbeiten, der übermäßig weibliches Verhalten (klassich: Tuntenhaftigkeit) an den Tag legt, das ist unangenehm und ebenso widerwärtig wie Hetero-Machos die ständig von ihrer letzten “Schnalle”, einem one-night-stand oder Fußball beim vierten Bier grunzen. Gleichermaßen Frauen-Egomanen, die meinen sie müssten ihre auch noch so geringe Machtstellung ausnutzen, um alle unter ihnen runterzubuttern, weil es ihnen Befriedigung verschafft als eine der wenigen Frauen Macht(missbrauch) zu kosten. Oder auch einfach nur Mitarbeiter die übel riechen, weil sie ein anderes Verständnis von Hygiene haben; es ist unangenehm, nur dass andere Sinne es als solches Wahrnehmen.

Das Ganze gibts heutzutage wie gerade beschrieben natürlich auch umgekehrt, da alles eine Anziehungskraft ausübt, das unkonventionell wirkt — ‘heutzutage’ könnte man wieder sagen, aber es kommt tatsächlich nur deutlicher hervor, weil es eher zugelassen wird, früher galt so einiges als unschicklich wenngleich sicher nicht alles davon zu Recht. Dass auf unserem Kontinentsfleck Griechen, Römer und später erste Ansätze eines einigermaßen ausgeglichenen (kräfteverhältnistechnisch) Europas Nachweise von Homosexualität vorzuweisen haben, macht diese Art Orientierung nicht natürlicher, sondern unterstreicht nur, dass entweder psychische Zwangsjacken(durch Konventionszwang) oder Dekadenz und Sicherheit in bestimmten Gesellschaftsschichten schon damals zu Experimentierfreudigkeit in vielerlei Hinsicht geführt hatten.

Frei nach dem zeitlosen Motto: Man kannte das eine ja schon und das andere war verpöhnt, also weshalb es nicht versuchen, vielleicht verpasst man ja was.

Jede Minderheit, die nach Gleichberechtigung schreit darf weder auf dem Weg dahin, noch nach dem Ziel Kritikimmunität erwarten oder ist freigestellt, sich maßlos zu echauffieren, denn das ist nunmal die Maßregelung für alle, was bedeutet keine Samthandschuhe und Diskriminierungsschutzschild mehr, so wie es jeder andere auch nicht hat. Wie auch schon beim Weg zur Gleichberechtigung von der Frau gegenüber dem Mann, bedeutet diese eben nicht, sich nur das schönste und Beste herauszuziehen, sondern sich auch von alten Vergünstigungen verabschieden zu müssen.

Offizieller Teil der Gesellschaft zu sein, ist weder für die Gesellschaft noch für die Minderheit leicht, doch wenn es einer der beiden übertreibt, es zu leicht nimmt oder nicht ernst, wird es immer ausarten. Und menschliche Herdentiere sind schwerlich vernünftig zu beruhigen. Zu Toleranz gehören zwei: Einer, der sie gewährt, der andere, der sie nicht missbraucht. (Maskuliner Artikel steht hier für “den Menschen”, nicht für ein Geschlecht)

Übermäßiges Verhalten zu kritisieren muss folglich auch bei Minderheiten erlaubt sein, denn wenn man ständig zu allem “ja” sagt, wird man irgendwann nicht mehr gefragt, weil man scheinbar ein zu ignorierender Befriedeter ist, dem alles recht ist. Projiziert auf ein ganzes Volk wäre das keine Demokratie mehr, da man irgendwann auch zu nicht-Toleranz-Themen nicht mehr wirklich gefragt würde, was ja offiziell schon teils läuft, während die Meisten durch gleichgeschaltete Medienhypes geblendet sind:

Man zündet ein Feuerwerk und nimmt bei abgelenkter Aufmerksamkeit ein paar Veränderungen im Hintergrund vor, während (fast) keiner hinsieht. ‘Hauptsache sie haben uns das Feuerwerk gegeben, denn das war sehr wichtig.’

Rückschluss: Manche Gut-Menschen neigen also dazu, aufstrebende Minderheiten zu verherrlichen, was bedeutet, dass es nicht erlaubt ist, etwas schlechtes über sie zu sagen, auch wenn es der Wahrheit entspricht, da man sonst direkt als intolerant abgestempelt wird. Das ist nichts Neues und es hat auch nicht mit der Frage der Homosexualität angefangen.

Man muss nicht einer Meinung mit mir sein und das werden viele auch nicht, doch ich bin nicht hier um jemanden von meiner Meinung zu überzeugen. Das Beste wäre, einfach darüber nachzudenken und nein, dadurch gewinne ich kein zwischenmenschliches Egospiel, zu welchem sich manche insgeheim nun gefordert sehen. Keine Antwort ist völlig in Ordnung für mich, ich musste all dies nur einfach loslassen und das ging auf die Art scheinbar am Besten.

Ich stand immer und möchte weiterhin für Weiterentwicklung in relevanten Dingen stehen (die da weder beruflich, noch wirtschaftlich, sondern mental thematisiert sind) und so manch einen bitten, mal für eine Zeit einfach die Toleranzkeule in Ruhe zu lassen, mit der wir einander gern selbst geißeln hierzulande.

Geistige Weiterentwicklung führt nicht über den Pfad, hinwegzu-leugnen, dass uns Dinge ärgern, wir sie aber nicht ausdrücken “dürfen”, weil wir uns sonst unbeliebt machen. Liebt, wen ihr wollt, lasst den anderen aber auch ihren Freiraum und jene anderen rumoren wie sie möchten. Solange es keine Anzeichen für gewaltsame Übergriffe gibt, ist alles nur eine Frage des provozieren-lassens.

Viel Geduld mit euren Mitmenschen!