Der Warpantrieb ist keine Utopie mehr!
NASA-Wissenschafter der Eagleworks Laboratorien (Johnson Space Center, Houston) haben bei Experimenten mit den EM-Antrieb offenbar unerwartet eine Warp-Blase erzeugt und damit die Grundlagen für den Warpantrieb gelegt, welcher interstellare Raumflüge mit akzeptabel langen Reisezeiten möglich machen könnte.

Auf forum.nasaspaceflight.com wird die Angelegenheit diskutiert:
#1827 by Rodal on 17 Apr, 2015 14:21
We should discuss these news, that NASA Eagleworks
Quote from: Star-Drive on 09 Apr, 2015 03:12
finally observed the first spacetime contraction effects that we are fairly confident are the real deal…the laser interferometer observed spacetime contractions are being developed in a TM010 RF resonant cavity that is driving ac E-field levels over 900kV/m at a 1.48 GHz rate.
usw. Seite 92ff
Die Warp-Blase entstand in der Apparatur des EM-Antriebes in der Mikrowellen hin und her reflektiert werden und machte sich durch Interferenzen als Folge veränderter Lichtgeschwindigkeiten bei hindurch geschickten Laserstrahlen bemerkbar. Die Verformung der RaumZeit durch die Warp-Blase führte zu Laufzeitunterschieden bei den Laserstrahlen im Interferometer.

Interferenzen sind Überlagerungen von Lichtwellen bei der sich Wellenberge und -täler verstärken aber auch ganz oder teilweise gegenseitig auslöschen können.
Bei einem Interferometer wird ein Strahl aus Lichtwellen mit Hilfe von halbdurchlässigen Spiegeln (Strahlenteiler) geteilt, durch weitere Spiegel und Linsensysteme durch getrennte optische Bahnen geführt und am Ende wieder vereinigt. Treten auf den getrennten optischen Bahnen Laufzeitunterschiede auf, so kommt es zu Interferenzen bei der Wiedervereinigung der Lichtstrahlen.
Das Experiment wurde mehrmals wiederholt, immer dasselbe Resultat!

Die Grundprinzipien des Warp- Antriebes wurden schon 1994 von dem die vierdimensionale RaumZeit. Es entsteht ein Warpfeld, das sich als Welle fortpflanzt:
In Fahrtrichtung wird die RaumZeit komprimiert in der Gegenrichtung wird sie gedehnt wodurch der Vortrieb entsteht. Das Raumschiff selbst ist dabei in einer eigenen RaumZeit Blase, der Warpblase im Zentrum der Verzerrung eingeschlossen in der es bewegungslos verharrt. Damit entsteht kein Widerspruch zur Einsteinschen Relativitätstheorie nach der kein materieller Gegenstand innerhalb des RaumZeit Gefüges die Lichtgeschwindigkeit erreichen oder gar überschreiten kann, da ansonsten die Massenträgheit unendlich groß würde. Beim Warpantrieb bewegt sich jedoch nicht das Raumschiff selbst sondern es bewegt sich das Warpfeld, d.h die RaumZeit Verzerrung mit der Warpblase in der Mitte in welcher das Raumschiff eingeschlossen ist. Die RaumZeit Verzerrung ist eine Art Welle und diese kann sich auch ohne weiteres mit Überlichtgeschwindigkeit fortpflanzen, da ja keine Materie relativ zur RaumZeit bewegt wird. Das Raumschiff reist lediglich huckepack auf der Wellenstörung der RaumZeit mit. Es ist so wie bei einem Wellensurfer, der sich von einer großen auf die Küste zurollenden Welle mitgetragen lässt.
#1866 by Left Field on 20 Apr, 2015 07:03
… Don’t forget that the ship is not really moving at relativistic speeds: space is. Consequently, you could take a trip to Alpha Centauri in 2 days (or less with more power… who knows?), turn your ship around and observe the Earth as it was four years ago (as light has taken four years to get there — slow coach!). You could then observe Alpha Centauri as it is “now”, and how people on the Earth will see it in four years.
With this type of technology, it would be possible to predict when locally past events are going to be observable from the point of view of the Earth (or any other point that the light from such events had not yet reached). For example, a ship 1 light-day out from the Earth in the right place could witness a supernova before the Earth does and then be able to return to the Earth almost instantly and tell astronomers about the incoming light wave so that they could prepare to observe it. …

Der EM-Antrieb (elektromagnetischer Antrieb) wurde durch Dr. Roger Shawyer, einem Ingenieur bei British Aerospace erfunden. In einem gekühlten metallischen Hohlraum mit zwei Reflektoren unterschiedlich großer Fläche (Kegelstumpf) lässt man mit einer speziellen Elektronenröhre (Magnetron) erzeugte Mikrowellen hin und her laufen. Die Geometrie des Kegelstumpfes führt zu einem stärkeren Strahlungsdruck auf den große als auf die kleine Reflektorfläche woraus sich eine resultierende Kraft ergibt, welche die Apparatur in Bewegung setzt. Man wählt einen Abstand zwischen den beiden Reflektoren, welcher der Hälfte oder einem ganzzahligen Vielfachen der Mikrowellenlänge entspricht. Dadurch kommt es zur Resonanz, was die Mikrowellen und damit den Antriebseffekt enorm verstärkt.
Der EM-Antrieb scheint dem in geschlossenen physikalischen System geltenden Impulserhaltungssatz zu widersprechen, doch es handelt sich in Wirklichkeit um ein offenes System! Es kommt womöglich zu einer Wechselwirkung mit dem umgebenden Quantenvakuum. Vielleicht so ähnlich wie beim Casimier-Effekt? Zwei parallel angeordnete Metallplatten im Vakuum erfahren nicht nur eine gegenseitige Massenanziehung (Gravitation) sondern noch eine weitere Kraft, die sie aufeinander zu bewegt: im Vakuum entstehen und vergehen ständig kurzlebige virtuelle Teilchen, darunter auch virtuelle Photonen, die masselosen Teilchen der elektromagnetischen Strahlung (Welle-Teilchen-Dualismus). Die Teilchen leihen sich für kurze Zeit die für ihre Existenz notwendige Energie vom Quantenvakuum aus, wo sie ja auch ihren Ursprung haben.
Im engen Zwischenraum der Metallplatten können nur Photonen elektromagnetischer Schwingungen bestimmter Wellenlängen entstehen. Überall sonst können aber alle möglichen Photonen entstehen und damit deutlich mehr als zwischen den Metallplatten. Das Spektrum der Wellenlängen möglicher virtueller Photonen zwischen den Metallplatten ist also beschränkt, darum herum ist es aber unbeschränkt. Das führt zu unterschiedlich hohen Strahlungsdrücken einer resultierenden Kraft, welche die Metallplatten aufeinander zu bewegt.
Beim EM-Antrieb könnte es ähnlich sein. Auch hier führt die Geometrie eines Gegenstandes — des hohlen, metallischen Kegelstumpfes statt zweier Metallplatten — zu unterschiedlichen Strahlungsdrücken. Diesmal handelt es sich aber um reale Mikrowellen-Photonen verschiedener Wellenlängen und nicht nur um virtueller Photonen.
Jens Christian Heuer