Friedhof der halbfertigen Projekte

Wenn es dir wie vielen anderen geht, hast auch du eine Schublade voll an unvollendeten, halbfertigen Projekten. Jeder kennt sie. Jeder hasst sie — die tote Schublade. Und immer wieder landen neue Projekte nach dem gleichen Muster darin. Du hast eine, wie du glaubst, phantastische Idee, steigst in das Projekt ein … und beendest es nie. Ganz schön frustrierend. Ich habe die Ursachen ausfindig gemacht und die Lösung gefunden: lerne wie du deine Projekte endlich zu Ende bringst.

Was du lernen wirst:

  • Ein Rahmenwerk, dass es dir erlaubt Großprojekte strukturiert fertigzustellen
  • Smarte Ziele zu vereinbaren
  • Ziel-orientiert und Aufgaben-fokussiert zu arbeiten
  • Stressfrei Projekte anfangen, bearbeiten und beenden

Die traurige Wahrheit über halbfertige Projekte

Jeder hat Ziele nach denen er strebt. Diese können so unterschiedlich sein, wie die Personen die diesen Blog lesen. Für einige ist es ihren Traumjob zu finden, für andere mehr Zeit mit Ihrer Familie zu verbringen. Wieder andere haben den Wunsch nach mehr Einkommen und extra Geld um sich eine Reise oder ein neues Auto leisten zu können. Und für dich ist es vielleicht etwas komplett anderes. Und das ist ok.

Stell dir vor, alle Menschen die diesen Artikel jemals lesen werden, sind zusammen in einem Raum. Jetzt stell dir vor, jeder stellt nach und nach sein Ziel vor. Was haben wir gemeinsam? Unabhängig davon, wie verschieden unsere Ziele sind, haben wir gemein das keiner von uns an seinem Ziel angelangt ist. Aha! Das klingt jetzt wahrlich nicht nach der Erkenntnis des Tages, beinhaltet aber doch eine fundamentale Gemeinsamkeit: wir brauchen einen Weg — einen Plan um von A nach B zu gelangen. Vom Fuß des Berges zum Gipfel also.

Und genau so wichtig wie der Pfad auf einer Landkarte ist, ist der Plan den wir benötigen um unser Ziel zu erreichen. Trotz der Wichtigkeit dieses Instrumentes, scheitern schon viele an diesem grundlegenden Schritt. Ich zeige dir wie du strukturiert an ein Problem, ein Unterfangen, eine Herausforderung herangehst, um dem eigentlichen Ziel tatsächlich Schritt für Schritt näher zu kommen.

Bevor wir das tun, möchte ich dir mit einem kleinen Gedankenexperiment zeigen wie meine Projekte immer und immer auf dem Friedhof der halbfertigen Projekte gelandet sind. Dazu ein kurzer Auszug aus meiner persönlichen Erfahrung:

  1. Du bist Feuer und Flamme für eine neue Geschäftsidee oder Projekt. Vielleicht hattest du diese Idee schon seit einiger Zeit in deinem Hinterkopf. Aber jetzt hat es irgendwie klick gemacht und du beschäftigst dich ernsthaft damit.
  2. Auf der Arbeit, beim Abendessen oder sogar in deinen Träumen; deine Gedanken kreisen pausenlos um deine neue Idee. Du stellst dir nicht nur vor wie dein fertiges Produkt aussehen würde, sondern auch wie andere es benutzen würden und täglich davon profitieren würden (und natürlich auch, wie viel Geld du damit machen würdest!).
  3. Auf geht’s. Du gibst Vollgas, versetzt deine Freundin und vergisst den Hund Gassi zu führen. Du siehst wie es voran geht. Es ist aufregend und du sprühst vor Motivation und Schaffenskraft.
  4. Auf einmal geht nichts mehr. Es ist als wenn du gegen eine Wand gerannt bist. Die Schaffenskraft hat sich zu einem Leidensakt gekehrt. Jeder Schritt fällt schwerer und schwerer. Deine Produktivität, Motivation und Fokus fallen rapid. Bis zum Vollstopp.
  5. Da hast du es. Ein weiteres unvollendetes Projekt. Schublade auf, Idee rein.

Klingt vertraut? Dacht’ ich mir. Keine Angst, du bist nicht allein.

Ich habe mich noch nie mit dem Status Quo abgefunden. Für mich gab es immer nur weiter, schneller, größer. Ich erinnere mich an zahlreiche schlaflose Nächte in meinen jungen Zwanzigern in meinem Studentenwohnheim in Bochum. Ich saß auf meinem Balkon, starrte in den Nachthimmel und wurde das beunruhigende Gefühl nicht los zu stagnieren.

Genau wie die Sterne, bewegte ich mich augenscheinlich nicht schnell genug. Das dies natürlich nur meiner Sichtweise der Dinge (nämlich von meinem Balkon aus) geschuldet war, wurde mir erst nach Jahren klar. Ich sah mich meinen Zielen nicht näher kommen. Und es quälte mich. Und trotzdem unternahm ich am nächsten Morgen …nichts. Wie passt das zusammen?

Dieses scheinbare Paradoxon hatte mich seither zu gleicher Maßen fasziniert und frustriert. Wie kann es sein, dass ich genau weiß wo ich hin möchte und doch nur sehr wenig unternehme um diesen Ziel näher zu kommen?

Ja, es ist schwer etwas Neues zu beginnen, aber ich stellte fest, es ist noch schwerer etwas zu Ende zu bringen.

Starte mit deiner Vision

Um der Ursache der sterbenden Projekte auf den Grund zu kommen müssen wir uns zunächst unsere Ziele etwas genauer anschauen. Denn bereits da, lauert die erste Stolperfalle.

Unsere Ziele haben in den meisten Fällen etwas gemeinsam. Sie sind vage formuliert, gigantisch und augenscheinlich unrealistisch. Ich sage nicht, dass Ziele das nicht sein sollen (oder müssen), aber man muss sich dessen bewusst sein. Wir müssen unsere Ziele verstehen um sie erreichen zu können. Nehmen wir eines meiner Ziele zum Beispiel.

Kern dieses Blogs ist es, mit der Hilfe des Internets 1.000.000 Euro zu verdienen — und eben genau den Weg dahin zu dokumentieren. Ja richtig gelesen. Ich möchte 1 Million Euro mit seriöser Arbeit im Internet verdienen — und das möglichst schnell. Für mich stellt sich dabei nicht die Frage ob man so viel Geld online verdienen kann, sondern vielmehr wie schnell?

Vage formuliert? Check. Gigantisch? Offensichtlich. Unrealistisch — zumindest auf den ersten Blick.

Eigentlich kein Wunder das wir Motivation und Fokus verlieren. Wie auch nicht? Fokus worauf? 1 Millionen Euro im Internet zu verdienen? Ist nicht gerade wie die Sonntagsbrötchen beim Bäcker zu holen. Der Anfang unseres Problems liegt also, sprichwörtlich beim Ende.

Wir verstehen unsere Ziele als das glitzernde Einhorn, dass wenn wir es je erreichen, alle unsere Probleme löst. Wie wir dahin kommen wissen wir nicht, reden uns aber ein, dass wir das schon irgendwie auf dem Weg dahin herausfinden. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut richtig? Falsch.

Jetzt stelle dir vor es gebe eine Methode, die dass Erreichen unserer Ziele so fassbar, unmittelbar und realisierbar wie den Gang zum Bäcker macht? Es würde den Pfad zu unserem Ziel aus den Schatten der Ungenauigkeit holen und uns eine klare Richtung, mit unmittelbar ausführbaren, messbaren und realisierbaren Schritten geben.

Wenn du jetzt noch nicht aufgehört hast zu lesen (weil du denkst, dass ich ein bisschen seltsam bin), ahnst du, dass es diese Methode gibt. Was wir verstehen müssen ist, dass wir durchaus große Visionen haben können (ja haben sollten), diese vagen Beschreibungen aber nicht als Maßstab benutzen.

Überglorifizierte Gesamtziele

Obwohl ich in letzter Zeit besser geworden bin Großprojekte zu beenden, ertappe ich mich immer den alten Lastern zu erliegen.

Erst neulich startete ich eine neue Niche-Webseite um mit Affiliate-Produkten Geld zu verdienen (Details dazu in einen anderem Blogartikel). Zugleich rasten hunderte Gedanken durch meinen Kopf: Wordpress-Webseite aufsetzen, Keyword Nachforschungen betreiben, Inhalt generieren, Traffic auf die Seite ankurbeln usw, usw…

Ich legte direkt los, registrierte eine Domain, setzte einen Server auf und machte mich daran ein passendes Wordpress-Theme zu finden.

Ich war wieder in der heißen Hype-Phase des Unternehmens. Ich sah das fertige Endprodukt bereits vor meinen Augen, und die Euros in meine Tasche fließen.

Doch schon bald merkte ich, wie lange es doch dauerte alleine eine geeignete Wordpress-Vorlage zu finden. Aus Minuten wurden Stunden und bevor ich mich versah, beendete ich den ersten Tag mit einer Liste an potentiellen Templates.

Ich hatte 5 Stunden meiner Zeit investiert und hatte mich die ganze Zeit mit Problemen beschäftigt, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existierten.

Stopp.

Da war er wieder. Der Ursprung meinen Übels: das glorifizierte Ziel. Groß, aufgeblasen, schön bemalt und als Geschenk verpackt am Ende des Weges.

Anstatt mich auf die unmittelbaren Aufgaben zu konzentrieren und klar zu definieren was Notwendig ist, betrachtete ich den Gipfel des Berges durch mein Fernglas. Klar macht es Spaß und motiviert. Aber eben nur solange bis ich realisierte, dass ich die eigentliche Arbeit, die mit der Realisierung meiner Idee verbunden ist, unterschätzte.

Sobald ich erkannte wie viel Arbeit und Ressourcen wirklich erforderlich waren, verlor ich einen großen Teil meiner Motivation und den notwendigen Fokus.

Dabei ist die Gedankenfalle offensichtlich: beim ausmalen unseres Zieles legen wir einen falschen Maßstab an den Tag. Wir verdrängen bewusst, wie viele Schritte notwendig sind. Dadurch validieren wir unsere realen Fortschritte mit dem gleichen Maßstab und sind enttäuscht, dass wir uns faktisch fast nicht vom Platz bewegen.

Analyse-Paralyse und ein SMARTER Ausweg

Einen Schritt zurück also. Es war Zeit einen Plan zu entwickeln. Den Launch Plan. Doch aufgepasst, auch hier lauert eine weitere Stolperfalle.

Ich war drauf und dran, mich im Wald der potentiellen Probleme zu verlieren. Genau genommen ist es die Umkehrung meines Ursprungshindernisses. Anstatt die notwendigen Schritte zu identifizieren, beschäftigte ich mich zu sehr mit den einzelnen Punkten.

Ich fand Probleme wo noch gar keine waren (oder jemals welche sein würden). Anstatt die ersten Punkte von der Checkliste abzuarbeiten, erstarrte ich und verlor mich in Zweifeln.

Würde ich genug Leute auf meine Webseite bekommen? Gibt es überhaupt einen Bedarf für die Produkte? Die Konkurrenz ist doch eigentlich viel zu stark, wie soll ich da auffallen?

Ich war schlichtweg überwältigt. Und wieder schwand meine Motivation.

Ich nenne diesen Moment gerne Analyse-Paralyse. Wir starten mit der guten Intention nicht nur das Gesamtbild im Auge zu haben, sondern einen detaillierten Plan zu erstellen, dass wir auf mehr und mehr potentielle Probleme stoßen.

Unabhängig davon ob die Probleme jemals auftreten, versuchen wir Lösungen zu finden (oder Ausreden um gar nicht erst mit dem Projekt zu beginnen). Auf einmal stehen wir vor einer schieren Fülle an Problemen und Aufgaben. Das Gesamtprojekt scheint zu groß, als das wir es alleine stemmen könnten.

Wie so oft liegt die Wahrheit also in der Mitte. Anstatt sich mit Detailfragen zu beschäftigen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht zu beantworten sind, sollten wir unsere Energie darauf konzentrieren smarte Ziele zu identifizieren.

Smart Goals ist ein Akronym für Specific (spezifisch), Measurable (messbar), Achievable (erreichbar), Relevant (relevant), Time-related (zeitbegrenzt). Es kommt aus dem traditionellen Projektmanagement und steht für ein einfach anwendbares Werkzeug, dass direkt-ausführbare Aktionen definiert.

Anstatt zu sagen: Ich baue eine Niche-Webseite um Geld zu verdienen, würde ein gut gewähltes Smart Goal zum Beispiel so aussehen:

  • Spezifisch: Ich werde eine Niche Webseite zum Thema XXX bauen, die über Affiliate-Links passives Einkommen erzeugt.
  • Messbar: Ich werde einen ersten Entwurf der Webseite in 2 Wochen fertiggestellt und mindestens 30 SEO-relevante Artikel verfasst haben. Dazu starte ich mit 3 verschiedenen Produkten, die ich über Amazon vertreibe.
  • Erreichbar: Zunächst richte ich einen Server mit einem passenden Wordpress-Thema auf. Ich generiere den Inhalt durch outgesourcete Bewertungen von mindestens 3 verschiedenen Produkten. Letzen Endes werde ich kurzfristig Traffic durch paid online advertisment, mittelfristig durch SEO optimierte Seiten auf meine Seite leiten.
  • Relevant: Durch das bauen einer Niche-Webseite, erweitere ich mein Portfolio an online Einkommensquellen.
  • Zeitbegrenzt: Meine Niche-Webseite wird in den nächsten 2 Wochen voll funktionstüchtig sein. Innerhalb der nächsten 2 Monate wird der SEO-relevante Inhalt vollständig sein.

Smarte Ziele helfen dabei eine genauere Vorstellung deiner Vision zu erlangen, indem sie den Arbeitsumfang quantifizieren.

Nun wissen wir zwar ungefähr wo wir hinwollen und was uns dort erwartet, sind aber immer noch nicht schlauer wie wir dort ankommen sollen.

Wegweisende Zwischenziele — Zeit für die Brechstange

Nun ist die Zeit gekommen, die Bergbesteigung in Etappen einzuteilen. Anstatt direkt auf das große Gesamtziel hinzuarbeiten, brechen wir das Smarte Ziel in kleinere unterstützende Meilensteine auf. Dabei strebe ich meistens 4–6 Zwischenschritte an, die in ihrer Gesamtheit meine Vision vereinigen.

Durch dieses herein-zoomen, können wir den Gesamtfortschritt besser einschätzen und bewegen uns plötzlich viel schneller voran. Wir erreichen Etappenziele schnell und haben den notwendigen Fokus auf die Aufgaben die unmittelbar vor uns liegen.

In meinem Beispiel könnten die Meilensteine wie folgt aussehen:

  1. Kaufe Webseite-Domain, richte Server ein und installiere Wordpress
  2. Bestimme die 3 Produkte die ich über die Niche-Webseite verkaufen möchte
  3. Stelle die notwendigen Nachforschungen an um eine SEO-Strategie für die Produkte aufzustellen
  4. Schreibe die ersten 5 Artikel der Webseite
  5. Finde einen Copywriter, der weitere 25 Artikel schreibt
  6. Entwerfe Facebook Kampagne um Traffic auf die Webseite zu leiten

Dabei sollten die Ziele in der Reihenfolge abgearbeitet werden, wie sie definiert werden und in sich ausführbare Smart Goals sein. Dadurch behandeln wir jeden dieser Meilensteine wie ein eigenständiges Ziel. Zusammengesetzt ergeben sie unsere ursprüngliche Vision mit Hilfe einer Niche-Webseite online Geld zu verdienen.

Diese Herangehensweise ist dabei mit dem mathematisch (und auch politischem) Prinzip des Divide and Conquer-Verfahren zu vergleichen.

“die Strategie, ein Ziel (Grobziel) in kleinere Einheiten zu zerteilen (Feinziele) und diese nacheinander abzuarbeiten, bzw. große Aufgaben und Probleme dadurch besser zu lösen, indem sie in kleinere Teile zerlegt werden, die einfacher zu handhaben sind. Die Lösungen der Teilprobleme werden anschließend zur Lösung des Gesamtproblems verwendet. Die Teilprobleme können ihrerseits in noch kleinere Abschnitte zerlegt werden, bis sie eine überschaubare Komplexität erreichen”

Direkt ausführbare Aktionen — die ersten Schritte zu deinem Ziel

Rein nach dem Motto: Je kleiner desto besser, teilen wir unsere Meilensteine in noch kleinere Zwischenschritte. Je genauer wir dabei das angestrebte Ziel beschreiben können, desto besser.

Wann hören wir auf, fragst du? Genau dann, wenn wir es schaffen eine direkt ausführbare Aktion zu identifizieren, die uns dem nächsten Zwischenziel näher bringen.

Eine direkt ausführbare Aktion ist hierbei ein einzelner Schritt, der genau definiert und realisierbar ist. Wie zum Beispiel Sonntags die Brötchen beim Bäcker nebenan zu kaufen.

Zurück zu unserem Beispiel. Nehmen wir den ersten Meilenstein: Kaufe Webseite-Domain, richte Server ein und installiere Wordpress

Wir können hier noch viel genauer werden:

  1. Webseiten Nachforschung betreiben
  2. Webseiten Verfügbarkeit checken
  3. Webseite kaufen
  4. DNS Einträge einrichten
  5. Server konfigurieren
  6. Wordpress installieren
  7. Wordpress Template auswählen
  8. Wordpress Template installieren
  9. Wordpress Template individuell anpassen

Einige der hier aufgeführten Punkte sind bereits direkt ausführbare Aktionen, womit wir unser Ziel erreicht hätten. Andere, wie zum Beispiel Server konfigurieren sind noch immer zu abstrakt und sollten noch weiter spezifiziert werden.

Erinnerst du dich als ich enttäuscht schrieb, dass ich mehrere Stunden verbrachte bis ich eine Wordpress Vorlage installiert und eingerichtet hatte? Es fühlte sich so als ob ich nichts erreicht hätte. Wenn ich allerdings diese Checkliste als Maßstab anlege, sehe ich was wirklich für Arbeit dahinter steckte und fühle mich gleich viel besser. Motivation: check.

Am Ende erhalten wir einen Baum an Zielen, Meilensteinen, Zwischenzielen und ausführbaren Aktionen. Nachdem wir jedes Zwischenziele, jeden Meilenstein erreicht und jede ausführbare Aktion abgeschlossen haben, haben wir unsere Vision — unser Ziel erreicht.

Dies mag auf den ersten Blick wie viel unnötige Arbeit vor der eigentlichen Arbeit ausschauen. Aber die Vorteile stechen klar heraus. Anstatt im Dunkeln zu arbeiten und zu hoffen, dass das was du gerade machst dich auch nur einen Schritt deinem Ziel näher bringt, kannst du dadurch ein strukturiertes und wiederholbares Rahmenwerk schaffen.

Projekt- und Zeitmanagement, und nichts anderes betreiben wir hier, besteht zum Großteil aus Planung. Es muss daher nicht als überflüssiger Schritt, sondern als absolut notwendiger und dauerhafter Teil des Projektes angesehen werden.

In regelmäßigen Abständen solltest du validieren und sicherstellen dass du noch auf Kurs bist und den Weg gegebenenfalls anpassen.

Am Ende des Tages zählt nur ob es dein nächstes Vorhaben bis zur Vollendung schafft, oder wieder nur in die Schublade der halbfertigen Projekte. Ich jedenfalls, habe genug von unvollendeten Vorhaben.

Also: Arbeite Ziel-orientiert aber Aufgaben-fokussiert.

  1. Starte mit einem großen, vagen Ziel — deiner Vision
  2. Definiere deine Vision mit Hilfe von Smarten Goals
  3. Brich dein Gesamtziel in kleinere, unterstützende Ziele auf
  4. Unterteile deine unterstützenden Ziele in noch kleinere Vorhaben
  5. Erstelle eine Liste an direkt ausführbaren Aktionsschritten

Orignalversion und Veröffentlichung auf www.sebastianjanus.com

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