2 Bücher, die JEDER Student gelesen haben muss!

Denn man muss sich das Studium nicht schwerer machen, als es ist.

In letzter Zeit habe ich mich mit dem Thema der effizienten Arbeit und des effizienten Lernens in Bezug auf die Uni befasst und bin dabei auf zwei Bücher gestoßen, die jeder Student gelesen haben sollte.

Ich dachte immer, dass Top-Studenten einfach neben ihrer intellektuellen Begabung sehr viel Zeit in die Universität und das Lernen investieren. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass das System des Lernens einen weitaus größeren Einfluss auf die Effizienz und damit die Resultate hatte, als die eigentliche Zeit, die investiert wurde.

It’s not the hours you put in, it’s what you put in the hours.
-Jim Rohn

Leider wird uns nie wirklich beigebracht, wie man denn richtig lernt. Nicht in der Schule und in der Uni sowieso nicht mehr, da ist man komplett auf sich allein gestellt. Hier und da gibt’s dann vielleicht mal einen Kurs zum richtigen Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten aber konkrete Tipps wie man die Masse an Stoff in der Birne behält? Fehlanzeige!

Die folgenden zwei Bücher sollen euch dabei helfen, wie man richtig lernt und den Uni Stress minimiert, während man die Resultate maximiert! Ich werde jedoch nur grob auf die Ideen der Bücher eingehen, da ich den Kern nicht vorweg nehmen möchte. Wer wirklich Interesse an besseren Leistungen bei mehr Freizeit hat, der sollte sich diese Bücher selbst zulegen, sie sind ihr Geld mehr als wert!

Das erste Buch handelte von konzentrierter Arbeit und wie man sich am besten auf eine Aufgabe fokussiert. “Deep Work” von Cal Newport hat mir eine Systematik nahegelegt, welche mir einen gigantischen Sprung in meiner Effizienz beim Lernen gegeben hat.

Das unterbrechungsfreie Lernen oder Arbeiten in völliger Isolation, wie es schon viele erfolgreiche Menschen getan haben und auch immer noch tun, kann wahre Wunder wirken. Diese “Deep Work” wird ausführlich und vor allem anschaulich und mit vielen Beispielen aus realen Situation umrissen und es werden verschiedene Taktiken für unterschiedliche Typen von Menschen vorgestellt, sodass jeder sich seinen Neigungen entsprechend einarbeiten kann.

Man lernt die Zusammenhänge zwischen den Unterbrechungen und den letztendlichen Resultaten und versteht die Ausmaße, die diese ständigen Unterbrechungen auf unsere langfristige Produktivität haben.

Des Weiteren wird geklärt, in welchem Umfeld man am besten arbeiten kann und wie die Einteilung inklusive der Dauer der Lern- bzw. Arbeitszyklen optimal gestaltet wird.

Dieses Buch ist zudem auch auf Deutsch sehr unterhaltsam geschrieben und wurde von mir verschlungen, da es so zugänglich war. Auch für Menschen, die bereits mit beiden Beinen im Berufsleben stehen ist dieses Buch eine klare Empfehlung meinerseits!

“How to be a Straight-A-Student”, ebenfalls von Cal Newport, war sein zweites Buch (Deep Work war nicht sein erstes). Es handelte, wie der Titel schon vermuten lässt, von den Taktiken der besten Studenten von Amerika’s Elite Unis a lá Harvard, Dartmouth, Yale etc.

Der Autor hat dafür eine Umfrage zu den Lerngewohntheiten der besagten Studenten durchgeführt und daraufhin die immer wiederkehrenden Muster in diesem knackig geschriebenen Buch vorgestellt.

Da Cal Newport selbst ein Straight-A-Student war und seinen Abschluss am MIT machte sind seine Ansichten als Student sehr gut nachvollziehbar und nicht so abstrakt wie bei vielen sogenannten “Experten”, welche vor 20 Jahren das letzte Mal in einer Uni waren.

Auch wenn gewisse Aspekte primär nur auf College-Thematiken zugeschnitten sind, so ist das Meiste davon auch auf das Leben an einer deutschen Universität übertragbar. Auch hier werden wieder viele reelle Bespiele genannt, anhand derer man die Integration ins echte Leben besser nachvollziehen kann.

Dieses Buch bildet in Verbindung mit “Deep Work” unglaubliche gute Denkanstöße zu effizienterem Lernen und besserem Zeitmanagement.

Als Student kann ich euch nur ans Herz legen, dass ihr euch diese Bücher zulegt und einiges umsetzt. Die Tipps aus diesen Büchern können das Studentenleben tatsächlich etwas entspannter gestalten und trotzdem gute Noten garantieren, wenn auch vielleicht nicht von jetzt auf gleich der Einser Schnitt drin sein wird. Trotzdem werdet ihr erstaunt sein, wie viel ihr noch über das Lernen lernen könnt!

Lasst gerne Feedback zu diesem Artikel da! Des Weiteren wäre ich an eure Meinung interessiert, falls auch ihr bereits eins der beiden Bücher gelesen habt. Haben euch die Bücher geholfen?

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