Bye bye OmniFocus…

Sebastian Greiner
Jul 23, 2017 · 2 min read

Seit bestimmt vier Jahren habe ich jeden Tag neben meinem Browser, Mail und dem Kalender OmniFocus aufgehabt. Wenn es was zu notieren gab, kam das in die InBox und mehr schlecht als recht habe ich dort auch versucht, Dinge wie Aufträge oder Marketing-Planung zu organisieren.

Ich habe versucht die „Getting Things Done“-Methode von David Allen umzusetzen. Das Buch dazu habe ich irgendwo im Regal stehen und zumindest teilweise gelesen. ;) Richtig ausgenutzt habe ich die Fähigkeiten von OmniFocus nie, aber es war mein zentraler Notizblock und wichtige Ablage.

Damit ist jetzt allerdings Schluss. Ich arbeite schon seit längerem für größere Aufträge mit freien Kameraleuten und Bildmischern zusammen und OmniFocus bietet keine Möglichkeiten zur Kollaboration. Projektplanung lokal kann ich für einige anstehende Aufträge abhaken und es gibt ja auch Alternativen.

Gunnar berichtet bei den Netzpiloten, dass Unternehmenskommunikation häufig noch bei Mail stehengeblieben ist und ich werde im Artikel zitiert, dass ich mich in Slack ganz schnell nicht mehr zurecht gefunden habe, was tatsächlich der Fall ist. Mit Slack haben wir (Gloria, Yvonne und ich) zuerst probiert, Projekte zu planen und das lief nicht sehr zielführend.

Jetzt probieren wir Trello aus und das sieht schon wesentlich mehr nach einem Tool aus, worin ich Aufträge und Projekte (im Team) planen kann. Auch hier habe ich schon festgestellt, dass man sich ganz schnell in Boards und Karten verlieren kann und Informationen auch innerhalb einiger Karten untergehen können. Aber allein die visuelle Darstellung bringt mehr Struktur rein als bei Slack.

Meine InBox aus OmniFocus habe ich bereits in Trello transferiert und auch schon ein paar Projekte angelegt. Die restlichen gespeicherten Informationen müssen noch durchgegangen werden und dann kann ich das Programm wahrscheinlich auf Dauer schließen. Irgendwie schade, aber auch ein Zeichen, dass sich meine Arbeit langsam verändert und ich eben nicht mehr nur der einsame Wolf des Livestreamings bin, sondern mich mit Kollegen abstimmen darf und muss.

    Sebastian Greiner

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    Video, Livestreaming, VJ, Commodore 64. Existenzgründer in Sachen Livestream.watch. Streaming-Master & Video-Guy bei Retroblah & Webmontag Frankfurt.

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