Sind aller guten Dinge 3 (Jahre)?

Heute auf den Tag genau vor drei Jahren lernten wir uns zum ersten Mal persönlich kennen in dem wir gemeinsam ein Festival besuchten. Er hatte sich das gewünscht kurzfristig vorher, es war eigentlich unmöglich das noch hinzubekommen, aber Dank eines guten Bekannten habe ich quasi in letzter Minute das Unmögliche möglich gemacht.

Eigentlich begann die Geschichte schon virtuell etwas früher, den Anfang machte Social Media, sprich Twitter und Facebook. Das wiederum war Ende Januar bzw. Anfang Februar 2012. Schon immer nutzten wir alle Kommunikationsmittel, teilweise zwischendurch wechselnd, egal ob Chat, Twitter, Facebook, SMS und WhatsApp. Bis heute sprechen da schon rund 2.200 SMS und ich habe keine Flat, in etwa so viele WA Messages sowie weitere Nachrichten und Interaktionen bei den eingangs genannten Medien eine deutliche Sprache.

Ich betreibe seit Jahren auch noch ein ausgewachsenes Blog in das ich selten auch sehr persönliche Dinge schreibe, meistens auch zur Freude meiner Leser. Seit geraumer Zeit trage ich mit dem Gedanken schwanger mir einmal alles über diese 3 Jahre von der Seele zu schreiben. Es gibt da sicherlich auch schöne Dinge, aber manche Erlebnisse binnen dieser Zeit klingen zu unglaublich um wahr zu sein, aber das ist bei einigen Dingen sowie Personen und Erlebnissen in meinem Leben so. Nun ja, langweilig wurde es mir bisher nie. Das hat allerdings bei weitem nicht nur Vorzüge.

Wie dem auch sei, bisher habe ich noch nicht die Kraft und vor allen Dingen Zeit gefunden über diese drei Jahre zu bloggen. Obwohl ich schon zweimal, zu Silvester 2013 und 2014 von ihm in einem Blogpost schrieb. Vieles davon wissen auch nur teilweise oder aber in Auszügen meine beiden besten Freunde.

Wahrscheinlich glaubt mir das sowieso niemand, teilweise die wenigen schönen Momente, manche Dinge und vor allen Dingen das ein Mensch, in dem Fall ich, zu sowas allem fähig ist, so handelt und dies tat in binnen dieser Zeit.

Anfang Juni diesen Jahres gab es in gewisser Weise einen Moment wo etwas Neues, anderes begann. Ich hatte an dem Abend spontan die Möglichkeit mich anders zu entscheiden und tat es für jemand anderen welchen ich erst seit wenigen Wochen nur online kannte. Ich ließ die Vergangenheit und die persönliche emotionale Bindung im Verlauf diesen Abends hinter mir zu meinem langjährigen “Bekannten”, wobei diese Formulierung es in keinster Weise trifft. Es ist wohl eine der besten Entscheidungen die ich in den letzten wahrlich nicht leichten drei Jahren, auch aus vielerlei anderen Gründen, getroffen habe.

Dafür muss ich mich eigentlich bei der Vorsehung, nein in erster Linie noch mehr bei einem Menschen bedanken, er weiß es nur noch nicht. Aber er kann das hier lesen, wenn er mag. — Prinzipiell sogar beide.

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