Alle schreien nach Instagram…

…und die Zahlen geben Recht.


Quelle: Pew Research Center

Schon länger wissen wir, dass Instagram letztes Jahr erstmals schneller gewachsen ist als Twitter.

Nun gut, die meisten Social Media Manager wissen, was Instagram ist und wie es funktioniert; wie sie es allerdings beruflich nutzen können, ist vielen unklar.

Im Text, “A Teenager’s View on Social Media” beschreibt Andrew Watts in einer äusserst erfrischenden Art seine persönliche Nutzung von Social Media. Das hat mich dazu bewegt, meine Gedanken niederzuschreiben.

Aus privatem und beruflichem Interesse beobachte ich schon seit der Publikation dieser Zahlen die Entwicklungen auf Instagram und das nicht nur aus der Ferne, indem ich wie alle anderen Blogs darüber lese. Sondern mittendrin, mit meinem eigenen Account.

Das erste Foto auf meinem Account ist vom 7. Oktober 2012 und zeigt eine Flasche Wein — Dieter Meier’s Puro ist übrigens immernoch einer meiner Lieblingsweine. Sprechen wir aber über meine Erfahrungen und nicht über gute Weine.

Meine Erfahrungen habe ich auf drei Erkenntnisse kondensiert. Sie erfinden das Rad nicht komplett neu, aber das war auch nie mein Ziel.

  1. Sad but true: Cat content funktioniert — wirklich! Ich habe in meiner Instagramlaufbahn ein Katzenbild geteilt und es wurde der erfolgreichste Post überhaupt.
  2. Viele Hashtags bringen dir Likes. Noch mehr Hashtags bringen dir noch mehr Likes. Doch sind das alles echte Profile? Manchmal find’ ich das echt schwer zu unterscheiden.
  3. Firmen können plötzlich spannend sein. Achtung, das ist meine ganz subjektive Meinung. Aber die Reduktion auf Bild, Bild, Bild und ein wenig Text lässt die Firmen irgendwie kreativer wirken.

Nun, wie weiter? Auf Instagram ist es in etwa derselbe Kampf wie auf Twitter, an neue Follower zu kommen. Hat man dann endlich Follower, heisst das noch lange nicht, dass es die richtigen sind, also meiner Zielgruppe entsprechen. Follower, die mit der Hashtagschleuder gesammelt wurden, bringen selten etwas.

Als Test hatte ich eine Ad-Kampagne auf Facebook initiiert, die mir in einem Verhältnis von 0.13% neue Follower auf Instagram generiert hatte. Irgendwie ernüchternd. Deshalb hab’ ich da so eine Idee. Gerne hier bei nächster Gelegenheit mehr.


Habt ihr ähnliche oder andere Erfahrungen gesammelt? Ich bin offen für eine Diskussion.