Produktiver durch analoges Arbeiten
Christian Müller
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Hallo Christian!

Meine Ideen kommen meist, wenn man nicht damit rechnet, zum Beispiel, wenn man gerade beschäftigt ist und man die Idee nicht ausarbeiten kann oder man gar nicht am Arbeitsplatz, sondern unterwegs ist. Mein Hilfsmittel der ersten Wahl am Arbeitsplatz sind Post-its: Ich schreibe mir schnell ein paar Stichwörter auf; abends kommen die Ideen-Kleber auf meinen Schreibtisch zuhause und werden sortiert (manchmal sind Aufgaben dabei, die ich noch in den Kalender eintragen muss; ich nutze auch unterschiedlich Farben zur visuellen Unterstützung). Bin ich unterwegs, befülle ich ein kleines Notizbüchlein (DIN A6, passt also in jede Handtasche) oder ins Handy; “Google Notizen” finde ich da ganz gut. Ideensammlung und grober roter Faden mache ich meist analog (da sind die Klebezettel super, da man sie schnell neu sortieren kann), die Ausarbeitung dann am Rechner, weil ich so gleich Links dazustellen kann. Bis der Text fertig ist, dauert es eh ein paar Tage; ich ändere gerne noch das Eine und Andere oder formuliere etwas um. Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass Handschriftliches besser überlegt ist, da man nicht wie bei digitaler Bearbeitung Absätze schnell neu zusammensetzen kann.

Viele Grüße, Nathalie

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