Drei Mäntel braucht der Mann
Oder doch zumindest ich.
Zu jedem Anlass den richtigen Mantel zu tragen ist keine leichte Aufgabe, und im Übrigen eine, an der auch ich des Öfteren scheitere.
Im letzten Jahr bin ich allerdings mit drei Mänteln, die ich regelmäßig getragen habe, sehr gut aufgestellt gewesen.
Der Trenchcoat
Wahlweise in beige oder dunkelblau, wobei ich die erste Variante bevorzuge, gerne auch kurz geschnitten, ist er erst einmal bei Regen recht paraktikabel und darüber hinaus der beste Mantel für Frühjahr und Herbst. Vielseitig ist er auch noch: Den Kragen kann man hochschlagen, den Gürtel vorne, hinten oder garnicht binden, beim Doppelreiher können der unterste und der oberste Knopf offen bleiben.
Der Wollmantel für den Tag
Dieser Mantel kann ganz nach dem Geschmack des Trägers ausfallen, ich habe hierfür einen braunen Tweedmantel mit blauem Überkaro gewählt, der doppelreihig geknöpft ist und über einen Reverskragen verfügt. Somit sieht er zur Krawatte toll aus, aber auch mit offenem Hemdkragen oder Schal.
Der Wollmantel für den Abend
Wir lieben es schließlich, in die Oper zu gehen, und mittwochs ins Theater. Und dafür braucht man den schwarzen Mantel, der unbedingt etwas länger und klassisch geschnitten sein sollte. Der Reverskragen ist hier unumgänglich. Nein auch sonntags, zum dunklen Anzug (respektive Abendgarderobe) und bei Feierlichkeiten ist dieser Mantel die homogenste Alternative. Ein Klassiker für den Freund der klassischen Garderobe.
Und dann stellt sich auch noch die Frage, wann trage ich keinen Mantel oder bloß einen über dem Arm? Diesbezüglich betreibe ich derzeit eine ausgiebige Recherche.
Der durchaus erwähnens- und tragenswerte Morgenmantel aus Seide sei hier ausdrücklich vorerst nicht aufgeführt.