Wie man ein Start up Unicorn bildet

# Monopole und die Last Movers!

Das größte Gerücht — von Adam Smith

Viele Start-ups stellen sich die folgende Frage: zu welchem Zeitpunkt ist es für ein Unternehmen am besten, in einen Markt einzutreten? Dies ist eine extrem komplexe Frage, die keine einfache Antwort hat — Denn sie hängt von vielen Faktoren ab. Welcher Typ Unternehmen aufgebaut wird, in welchem Markt man tätig ist, welche technologische Maturität vorhanden ist, Marktliquidität etc.

Warum denken 99% der Leute, dass man der Erste auf dem Markt sein sollte? Und man die Position des Ersten einnehmen sollte!? Weil der Kapitalismus über Jahrhunderte eine Fabel erzählt. Weil sich im Kapitalismus eine Gründer-Lüge versteckt! Also seit Adam Smith wird dieser Mythos verbreitet, dass Kapitalismus gleich zu setzen ist mit Konkurrenz.

Es gibt verschiedene Irrglauben: Konkurrenz ist genial! Konkurrenz macht bessere Produkte! Die Konkurrenz motiviert! Und weiteres Geplapper… Kurz zusammengefasst: Konkurrenz begünstigt das Umfeld und macht bessere Unternehmen sowie Unternehmer!

Und das ist eine Lüge, Ladies and Gentlemen, weil die Struktur, das Herzstück des Kapitalismus die Akkumulation des Kapitals fordert! Und die Akkumulation des Kapitals bildet eine massive Eintrittsbarriere! Und macht es fast unmöglich, dass sich die Konkurrenz in den Markt wagt.

Das gilt unabhängig davon, ob man Google, Facebook oder Volkswagen ist! Unabhängig von der Technologie, Fähigkeit, Business Model und weiß der Teufel was! Diese Firmen haben so viel Kapital angehäuft, dass sie alles, was direkt ihre Existenz bedroht, mit einem kapitalistischen Akt zerstören, indem Sie ihre Konkurrenz kaufen.
 Beispiel WhatsApp, sie haben 10 Offerte ausgeschlagen, bis das unmoralische Angebot hereingeflattert ist: 19 Mrd. Cash! Obwohl die Gründer gesagt haben, dass sie nie verkaufen, bei 19 Mrd. wird jeder schwach J)

Das Kapital ist wirklich ein sehr, sehr starkes Mittel, um sich zu schützen! Außer man spielt nicht das Spiel des Kapitalismus!

Zwei weitere Gerüchte über den Markt von Adam Smith und Kameraden!

#1 Es ist eine imaginäre Vorstellung in unseren Gesellschaften, dass das beste Unternehmen sich durchsetzt und gewinnt — nach dem sogenannten Verdienstprinzip!

Man gewinnt nicht, weil man der Beste ist am Markt! Leider ist das so. Sehen sie mal die Open-Source Sachen an, die machen seit Jahren super Zeugs. Das beste Beispiel: Open-Source Linux Software ist besser als die Software von Mac, welche auch besser als die Software von Windows ist. Windows hat aber gewonnen. Punkt.

Es geht nicht darum, der Beste zu sein — das einzige, was zählt, ist der Sieg. Es ist binär –am Ende gewinnt oder verliert man. Punkt. Das kann ziemlich verwirrend sein für die meisten.

Nun stellt sich die Frage: Wie gewinnt man? Wenn es keine Korrelation gibt oder keine Notwendigkeit besteht, der Beste zu sein, um zu gewinnen! Das ist sehr schwer zu verstehen für die meisten Entrepreneurs!

Wir in der Schweiz mit unseren zwei ETH Unis stellen zum Teil die besten Produkte her ;-) seit Jahren, jedoch fehlt oft der Business-Guy, der die simplen Wahrheiten des Marktes versteht! Es gewinnt die Firma, die den Markt am besten versteht! (Mehr dazu im Blogpost: „Was ist dein Problem“)

#2 Schwierig = Wertvoll? Das ist eine Frage, die sich viele Leute nicht so oft stellen, weil man automatisch annimmt: schwierig ist gleich wertvoll. Jedoch kann sich dies sehr schnell als fatale Illusion herausstellen!

Viele Start-ups tappen in diese Falle und greifen oft sehr schwierige Märkte an, die keinen Wert haben! Mit der Idee oder Assoziation, dass schwierig = wertvoll sein muss! Aber es gibt auch Märkte, bei denen der Zugang mega einfach ist und zugleich sehr wertvoll.

Wer hat den Film „Wolf of Wall Street“ nicht gesehen? MEGA Entertainment, aber als Betriebsökonom (Social Proof J ), und wie auch sicherlich meine Kollegen aus der Volkswirtschaft, stört mich( /uns) persönlich, dass dieser Dude, Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) als smart hingestellt wird — und zelebriert wird! Er sagt in der ersten Szene, dass er 50 Mio. Gewinn machen will oder macht pro Jahr. Das heißt: 1 Mio. Pro Woche. Das stellt ihn ungefähr auf den 20. Rang. Die Person auf dem Rang 19 lag sicherlich bei 120 Mio., die auf dem 18. Rang bei 1.5 Milliarden und die Nummer 1 damals generierte ungefähr 22 Milliarden mit diesen Junk Bonds! Was man ihnen nicht erzählt hat, ist, dass er der einzige war, der in den Knast gekommen ist aus dieser Generation. Und wofür? Sehr unverständlich meines Erachtens, dass man bei 50 Mio. pro Jahr noch das Bedürfnis hat, ein paar kriminellen Aktivitäten nachzugehen, um 6 Mio. mehr zu verdienen! Gier ist gut [1]

Der Punkt, den ich zeigen will ist der: Der Junk-Bonds-Markt war ein Markt, wo der Zugang mega einfach war, daher konnte jeder in den Markt eintreten; obwohl das Zeitfenster, um massiv Cash zu generieren von kurzer Dauer war, war der Markt enorm wertvoll und ein sehr liquider Markt!

Das gleiche gilt für die Groupon und Groupon likes! [2] Um ein zeitliches Beispiel zu nehmen — ist ein sehr gutes Beispiel! Nicht schwer umzusetzen und extrem wertvoll. Das Spiel ist einfach: Copy / paste

Man schaut, was boomt in den USA, denn dort geht es eine Weile bis man diesen 360 Mio. Markt erobern kann. Daher hat man genügend Zeit, bis sich solche Firmen global ausbreiten — bis Groupon den US Markt für sich gewinnen konnte — musste man in seinem Land nur schneller sein als Groupon. Hoffen, dass Groupon einen kapitalistischen Akt ausübt und einem ein Übernahmeangebot unterbreitet. Natürlich auch ein lukrativer Weg: nachmachen, warten, bis “die Großen” kommen und das eigene kleine Unternehmen an sie verkaufen. Das war Rocket Internet Anfangsstrategie bis Airbnb sich geweigert hat, das deutsche Plagiat zu kaufen.

Das Schwierigste dabei?

Ein Näschen haben, der Erste zu sein, der die kommende Welle sieht und danach möglichst schnell den lokalen Markt für sich gewinnen. Nichts ist schwierig, trotzdem extrem wertvoll! Ich äußere mich nicht abfällig gegenüber diesen erfolgreichen Firmen, ich möchte nur klarstellen, dass es einfacher ist, als auf den Mars zu fliegen und diesen Planeten zu bevölkern- à la SpaceX! Nur Timing und Näschen ist gefragt

Ein weiteres Beispiel ist die Künstliche Intelligenz (AI)! Ich sage jetzt nicht, dass es nicht wertvoll ist — das Timing stimmt einfach nicht und das ist das Thema heute! Warum? Ein wichtiger Aspekt, um ein erfolgreiches Start up zu gründen, das bedeutungsvoll ist und lange bestehen bleiben sollte, ist das Timing zu verstehen![3] [4]

Monopole sind Sexy

Warum sind wir unfähig Monopole zu entdecken! Warum sagt man nicht in den Unis, Hochschulen, Wirtschaftsmittelschulen etc., dass man ein Monopol bilden sollte! Das ist das einzige Ziel eines Unternehmens! Es gibt kein anderes Ziel — wenn Sie die besten 100 Firmen nehmen dann sehen sie, dass sie alle Monopolstellung haben! Aber keiner wird so behandelt! Der Grund:

1) Ein Monopol zu haben ist illegal, niemand kann einen Kurs anbieten der Monopolismus heißt oder „wie bilde ich ein Monopol“.

2) Keine Firma wird das zugeben, sonst gäbe Sie zu, etwas Illegales zu machen!.

3) Des Weiteren ist es das Schwerste zu definieren auf dieser Welt, und everybody lies! Der Markt lügt, denn es ist mega schwer, einen Markt zu definieren! Es ist mega schwer, die Größe des Marktes zu bestimmen! Das haben wir im letzten Blogpost gesehen, ihn zu definieren, ist noch schwieriger! Wer denkt, das Google ein Monopol ist? Was sehen wir, was die Aufsichtsbehörde nicht sieht!?? 
 Sie lügen alle bei ihrem Marktanteil bzw. Markt! Nehmen wir Goolge, wenn Sie Google als Suchmaschine definieren, dann ist der Marktanteil 0.89 %, was sagt Google zu seiner Verteidigung — das stimmt nicht: sie sagen, Suchmaschine ist gratis, wir sind in der Werbung, wir haben nur 4 % des Weltmarktes, mir sind mega klein und wir sind nicht in der Obhut, dass ein Geek in seiner Garage etwas bastelt und uns von heute auf morgen aus dem Business drängt.

Sehen wir uns mal die Margen der Big Player an. Man lehrt uns, dass eine gute Marge bei +10% liegt und dass 20% Margen Ausnahmemargen sind! Jetzt sehen wir mal die Marktleaders an: Amazon 14% vs. Carrefoure in Frankreich 1.4%, Apple 50%, Google 65% Microsoft 75%, Coop & Migros 30%. Das sind enorme Margen. Um es visuell darzustellen: Das ist der Unterschied zwischen dem einzigen Kaffeehaus am Flughafen und einem der hunderttausend Kaffeehäuser in der Stadt! Die Leute kaufen am Flughafen zu jedem Preis, weil dort ein mini Monopol herrscht.

Fakes are unsexy

Wir haben zusammen in einem früheren Blogpost gesehen [8], was eine gute Idee ist, wie man ein einzigartiges Problem löst und wie man vermeidet, sich auf ein belangloses Alleinstellungsmerkmal zu konzentrieren. Jetzt zeige ich ihnen die falsche Vorgehensweise — die Kreativbranche funktioniert nach einem ähnlichen Muster. Keine Drehbuchautorin würde zugeben, dass sie mit ihrem neuen Skript nur Altbekanntes aufwärmt. Sie würde es vielmehr mit der Behauptung verkaufen, dass ihr Manuskript verschiedene aufregende Elemente in völlig neuer Weise verbindet. Damit könnte sie sogar Recht haben. Nehmen wir an, ihr Film sei eine Mischung aus „Hackers“ und „Der weiße Hai“ mit Drake in der Hauptrolle: Ein Rapper schließt sich einer Hackergruppe an, um den Hai zu fangen, der seinen Freund getötet hat. Das hat es definitiv noch nie gegeben.

Wie viele Startups machen das gleiche?! Sie bezeichnen sich als Google der Autowaschanlage oder das Airbnb des Home Services, etc. es ist super easy, so zu denken. Jedoch sind es falsche Alleinstellungsmerkmale, die nicht ausreichen, um ein Monopol zu bilden. Es bedeute nicht, dass niemand erfolgreich sein wird, wenn er ein Airbnb von irgendetwas lanciert; es bedeutet nur, dass es überhaupt keine Korrelation gibt. Es ist nicht liiert. Was in einem Markt erfolgreich war, bedeutet nicht, dass es automatisch in einem anderen Markt auch erfolgreich sein wird! Das Problem ist viel fundamentalter: das nennt man die Suche nach der Wahrheit des Marktes! Wir kommen später noch dazu. Denn höchstwahrscheinlich hat es seinen Grund, wieso es nicht existiert. Das ist eine Frage, die sich kaum ein Entrepreneur fragt und die jeder hasst, weil es mega schwer ist, sie ehrlich zu beantworten.

Monopolkapitalismus

Eine Monopolstellung ist also gut für diejenigen, die sie haben — aber wie sieht es mit den anderen aus? Zahlt nicht der Rest der Gesellschaft für die gewaltigen Gewinne? Genau so ist es: Die Gewinne kommen aus dem Geldbeutel der Verbraucher, und Monopole haben zu Recht einen schlechten Ruf — aber nur in einer Welt, in der sich nichts verändert. In einer statischen Welt ist ein Monopolist nichts anderes als ein Steuereintreiber. Wer einen Markt nach Belieben beherrscht, kann den Preis diktieren, denn die Kunden haben keine andere Option. Denken Sie an das berühmte Brettspiel: Die Straßen wechseln die Besitzer, aber das Brett bleibt immer dasselbe. Sie können nicht gewinnen, indem Sie neue Regeln für den Kauf von Häusern und Hotels aufstellen. Der Wert der Straßen und Immobilien ist ein für alle Mal vorgegeben, und Sie können nur versuchen, sie aufzukaufen. Die Welt, in der wir leben, ist jedoch dynamisch. Es ist möglich, Neues und Besseres zu erfinden. Kreative Monopolisten bieten ihren Kunden mehr und neue Optionen, indem sie neue Kategorien schaffen. Sie bereichern die Gesellschaft nicht nur, sie sind auch Motoren des Fortschritts.

Das weiß auch der Staat. Deshalb fördert er mit der einen Hand Monopole (zum Beispiel durch Patente auf neue Erfindungen), während er sie mit der anderen zügelt (indem er Kartelle verhindert). Die Frage ist durchaus berechtigt, ob jemand eine legale Monopolstellung erhalten sollte, nur weil er zum Beispiel als erster eine mobile Software entwickelt hat. Andererseits sind die Monopolgewinne, die Apple aus der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung des iPhones bezieht, eine Belohnung dafür, dass das Unternehmen Reichtum schafft und nicht künstliche Knappheit: Die Kunden waren offenbar bereit, diesen Preis für ein Smartphone zu bezahlen, das tatsächlich funktioniert.

Die Dynamik der neuen Monopole demonstriert, dass alte Monopole nicht unbedingt innovationshemmend wirken. Mit Apples Betriebssystem an der Spitze hat die mobile Revolution die jahrzehntelange Vorherrschaft von Microsofts Windows gebrochen. Microsoft wiederum hatte das IBM-Hardware-Monopol der 1960er und 70er beendet. Postunternehmen hatten lange das Monopol auf Telefonanschlüsse, doch heute haben wir die Wahl zwischen Dutzenden von günstigen Anbietern. Wenn Monopolisten den Fortschritt verhindern würden, dann wären sie tatsächlich eine Bedrohung und wir sollten alles tun, um sie zu zerschlagen. Doch die Geschichte des Fortschritts ist eine Geschichte von alten Monopolisten, die durch bessere abgelöst werden.

Monopolisten stehen an der Spitze des Fortschritts, da die Aussicht auf eine jahrzehntelange Alleinstellung ein starker Anreiz zur Innovation ist. Monopolisten können innovativ sein, da sie dank ihrer Gewinne langfristige Pläne aufstellen und ehrgeizige Forschungsprojekte finanzieren können, von denen Unternehmen im harten Konkurrenzkampf nicht einmal träumen können. Aber weshalb behaupten dann Wirtschaftswissenschaftler so hartnäckig, die Konkurrenz sei der Idealzustand? Das ist ein Relikt der Vergangenheit. In ihren Berechnungen gehen Wirtschaftswissenschaftler noch von der Physik des 19. Jahrhunderts aus. Sie betrachten Menschen und Unternehmen als identische und austauschbare Teilchen, nicht als einmalige Schöpfer. Wenn sie in ihren Theorien vom Gleichgewichtszustand der perfekten Konkurrenz ausgehen, dann deshalb, weil sich dieser leicht in Modelle fassen lässt, und nicht, weil er der Wirklichkeit entspricht. Dabei sollten wir uns daran erinnern, dass die Physiker des 19. Jahrhunderts langfristig einen Gleichgewichtszustand vorhersahen, in dem alle Energie gleichmäßig verteilt ist und sich alles in einem Ruhezustand befindet: der Kältetod des Universums. Was immer man von der Thermodynamik halten mag, sie bietet ein starkes Bild: In Unternehmen bedeutet Gleichgewicht Stillstand und Stillstand Tod.

Wenn sich der Markt Ihrer Branche in einem Gleichgewichtszustand befindet, dann fällt der Tod Ihres Unternehmens nicht weiter auf, denn es wird nahtlos von Ihrer gesichtslosen Konkurrenz ersetzt. Das perfekte Gleichgewicht mag die Leere beschreiben, die den größten Teil des Universums ausmacht. Vielleicht beschreibt es sogar Ihr Unternehmen. Doch jede neue Schöpfung findet fern jedes Gleichgewichts statt. In der wirklichen Welt ist ein Unternehmen nur insoweit erfolgreich, als es etwas leisten kann, das andere nicht können. Ein Monopol ist daher weder eine Krankheit noch ein Ausnahmezustand. Ein Monopol ist der Zustand jedes erfolgreichen Unternehmens. Yannick feat. Peter Thiel

Der Konkurrenzkampf

Die Beste Art den Krieg zu gewinnen ist nicht in den Krieg zu gehen! 
 — Szun Szu- Das ist alles was sie wissen müssen über den Konkurrenzkampf.

Blue Ocean / Red Ocean

Es gibt ein unheimlich gutes Buch „Blue Ocean“, das jeder Entrepreneur lesen sollte!

Die Blue Ocean Strategie: sie erschaffen einen Markt. Die Red Ocean Strategie, sie greifen einen bestehenden Markt distributiv an: sie ändern die Spielregeln des Marktes.

Daher müssen Sie sich die Frage stellen, ob Sie eine distributive Firma gründen oder einen Markt erschaffen! Google kreiert einen Markt, Uber greift distributiv die Märkte an mit seiner Effizienz. (Taxis, Öffentliche Verkehrsmittel, Autoindustrie, Post, Share Driving)

Ob man distributiv ist oder nicht — entscheidet der Markt. Als sich Google lancierte, waren gerade mal 20'000 bis 30'000 Webseiten online. Als sich Uber lanciert gab es Taxis seit Jahrhunderten! Apples Markt dazumal: knapp 200 Personen aus Homebrew Computer Club, daher kreierten sie ein Markt beim Start. Wenn Sie heute den Markt für Personal Computer angreifen, dann greifen Sie den distributiv an, weil der Markt seine Maturität erreicht hat.

Es ist mega wichtig, dass Sie diesen Unterschied machen! Alles andere sind Konsequenzen dieser Kriterien! Wenn Sie das nicht machen, dann werden Sie nicht unterscheiden können, welche Ratschläge für Sie relevant sind.

Ist das Distributive überbewertet? Es ist die große Mode! Ich finde es extrem begeisternd als Consultant, denn es ist War-Time! Es geht ums Gewinnen. Punkt. (Fast) jedes Mittel ist recht! Sie dürfen nicht chillen wollen in dieser Marktsituation, es ist nichts für solche, die keine Action mögen! Das sind die hyperaktiven Terror-Kids, die Kids, die jedem auf den Keks gingen in der Klasse und immer die besten sein wollten — do you remember? Die, die immer im Mittelpunktstehen wollten? Die machen distributive Unternehmen! [5]

Man kann nicht Taxis angreifen, wenn man nicht crazy ist, schauen sie mal „Trevis, der CEO von Uber“ auf Google oder Youtube nach! Er hat die Füße auf dem Tisch im Kongress, er trägt Sonnenbrillen mit Zebrastreifen, er schreit herum etc. Als Ihm ein Investor in einem Meeting gesagt hat, dass er lieber bei Lyft investiert, hat er die Bürodekoration des Investores, eine Statue, genommen, sie zertrümmert, darauf gezeigt und gesagt: das ist Lyft bald! Und ist gegangen.

Diese Persönlichkeiten waren früher, im Mittelalter im Krieg an der Front, in der vordersten Reihe am Kämpfen! Sie wollen den Feind erledigen und Sie sind f***ing smart! Uber zu machen in Amerika ist wie eine Revolution zu starten! Der Kampf ist natürlich nur metaphorisch gemeint!

Die, die diese Persönlichkeit haben, scheitern immer bei den Blue Ocean Business!

Ein Blue Ocean Business ist eine geduldige Angelegenheit!

Viele fragen mich, was ist mit Steve Jobs? Steve ist speziell, denn er hat beide Eigenschaften! Daher war sein Start mehr oder weniger von vielen ups & downs geprägt. Viele vergessen, dass Steve 45 Jahre gebraucht hat um der Steve zu werden, den wir alle feiern! Bis er alles gerockt hat, was er anfasste!

Bei Apple ist er nicht ohne Grund rausgeschmissen worden! Stellen sie sich vor, dass sie so einen Psycho managen müssen, der keine Resultate liefert! Sie bauen eine Firma, die gut läuft und verkaufen den Apple 1. Und Sie gewinnen viel cash! Der Typ kommt und sagt: jaja wir werden jetzt 3 mal so viel ausgeben, um den Apple 2 zu bauen! Dazu werden wir noch ein paar Büros auf einer Insel mieten, um den Apple 2 zu bauen, da es die Kreativität fordert!![6] Das Problem ist, dass er in der Zukunft lebte! Er musste lernen, die Zukunft in der Gegenwart zu leben! Sie können so denken, wenn Sie Millionen von PC’s verkaufen und nicht ein Paar tausende!

Wenn Sie begriffen haben, dass Sie ein Monopol bilden müssen, dann haben Sie auch verstanden, dass wenn Sie in den Krieg ziehen, dann nur um ihn zu beenden. Und das der Modus „Distributive“ nur etwas temporäres ist. Denn wenn der Krieg fertig ist und die Zerstörung der alten Ordnung stattgefunden hat, dann müssen Sie wieder neue Märkte kreieren! Der Markt erreicht wieder seine Norm! Wenn es kein Taxis mehr gibt, was machen Sie? Sie müssen die Zukunft erfinden und investieren, innovieren und R& D betreiben! Der grosse Vorteil ist, dass sie jetzt in einer Monopol Position sind und dank ihrer super Marge langfristige Pläne aufstellen können und ehrgeizige Forschungsprojekte finanzieren, von denen Unternehmen im harten Konkurrenzkampf nicht einmal träumen können. Checken Sie mal Google ab, was sie so treiben mit ihrem Geld J [7]

Welcher Unternehmer-Typ sind Sie?

Im Film „Gothfader“ gibt es eine legendäre Filmszene mit Michael Corleone und seinem Adoptivbruder, als er ihn rausschmeißt! Sein Adoptivbruder: “Ich verstehe nicht, wieso Du das machst, ich liebe dich, ich bin nicht eifersüchtig, Du bist der Boss etc.“
 Michael sagt ihm einfach: “Es ist nichts persönliches, Du bist nur ein Peace-Time Consigliare, ich brauche War-Time Consigliare!“ Das gleiche gilt bei den CEO’s; es gibt War- und Peace-Time CEO’s! Es gibt selten CEO die beides können, Steve Jobs ist eine Ausnahme, die die Regel bestätigt! Bis jetzt!

Egal ob sie jetzt in einem Blue oder Red Ocean sind, beide Märkte haben das gleiche Unternehmerische Risiko! Wenn Sie einen Markt distributiv angreifen, dann kann der Markt sehr sehr stark dagegen reagieren! Denn die Leute möchten ihren Besitz beschützen, sehen sie Napstor an! Shane Parker hat bis zum Eintritt von Facebook in die Börse immer noch seinen Kredit abbezahlt, den er der Anwaltskanzlei schuldete! Das kann nach hinten losgehen, nicht alle enden wie Uber! Keine Ocean ist besser als der andere! Das Risiko ist gleich, aber anderes.

Der Vorteil beim Blue Ocean ist, dass sie einen Markt erschaffen und daher niemanden was wegnehmen! Und niemand sich deshalb wehrt! Jedoch kann es sein, dass kein Markt vorhanden ist :- )

Wenn sie Kinder haben, dann können Sie den legendären Marshmallow-Test durchfüren. Sie sagen ihrem Kind, dass wenn es wartet, bis Sie zurückkommen, dann werden Sie ihm zwei Marshmallows geben! Es gibt Kinder, die werden keine Skrupel zeigen und sobald Sie weg sind, zuschlagen. Dann gibt’s Kids, die ewig warten können und dann gibt’s noch die, die fragen, ob sie vier erhalten, wenn sie noch länger warten :-)

Die ersteren machen Red Ocean Unternehmen, die letzteren Blue Ocean Unternehmen

Es gibt immer zwei Zeichen, ob ein Markt ready ist für eine Distribution:

1) Wenn der Markt fragmentiert ist! Beispiel: Sprachen lernen! Wie viele Lösungen gibt’s zu diesem Problem heute auf dem Markt? Tausendende! Das ist der Wahnsinn, warum gibt es dort so viele Konzepte?
 Weil es noch keine effizient Methode gibt, dies sich gegenüber allen anderen durchgesetzt hat! Ein Modell gewinnt und dann fusioniert alles zu dieser Technology! Sehen wir uns mal die Autoindustrie an, als Henry Ford begonnen hat, gab es tausende Autobastler. Es gab Autos mit 3 und 4 Räder und tonnenweise Auto-like-Modelle :- ) am Ende haben sich nur ~ 20 Autohäuser durchgesetzt. Das gleiche ist bei der Fastfood-Industrie! In den 60’ Jahren gab es viele tausende Fastfoodketten heut gibt’s nur noch 6 Giganten, die alles abräumen — sehr vereinfacht ausgedrückt! J Und auch die werden heutzutage von Momentum Burger Machines bedroht J

2) Wenn der Markt durch künstliche Staatsmonopole beherrscht wird. Sehen wir uns mal den Bildungsmarkt an! Heute können sie dank dem Internet alles lernen, was bedeutet, dass sie dank dem Internet alles werden können, was Sie sich vorstellen. Sie können heute kostenlos die besten Kurse aus den besten Schulen bzw. von den besten Professoren auf Coursera, Edx, Khan Academy und co. belegen! Daher ist heute Lernen in einer festen Struktur fährlässig ab einem gewissen Alter. Denn Singularität ist ein wesentliche Schritt, selbständig zu denken. Nur wenn wir unsere Welt mit anderen Augen sehen, können wir sie neu erschaffen und die Zukunft gestalten. Die Unis und Co. werden in der Zukunft nur noch soziale Orte sein, wo man Gleichgesinnte trifft, wo Freundschaften entstehen, wo man den Co-founder trifft. etc.,

Nischen-Strategie

Egal, ob Sie jetzt in einem Blue Ocean oder Red Ocean Markt befinden! Eins haben Sie gemeinsam: Sie müssen in einem Nischenmarkt beginnen! [8]

Wenn Sie in einem Blue Ocean sind, dann können sie gar nichts anderes als bei einem Nischenmarkt beginnen, denn Sie können die Adoption Curve (Diffusionstheorie mit den innovators, early adopters, early majority, late majority, and laggards) nicht überlisten. Aber hacken J ! Das aber in meinem nächsten Blogpost über Steve Jobs größtes Geheimnis, und wie er die Annahmekurve überlistet hat. [9]

Und wenn Sie in einem Blue Ocean sind, müssen sie stark sein, um in den Krieg zu ziehen! Ein Start up aus 3 Personen ist niemals stark genug — Ein drei Köpfiges Team hat noch niemandem Angst bereitet!

Sie müssen sich das so vorstellen: Sie möchten Berlin übernehmen! Wenn Sie ein Gewehr kaufen und ein bisschen in der Stadt herumballern und denken, so Berlin zu erobern, dann sind in weniger als 3 min. im Leichensack, aber wenn sie methodisch vorgehen: In einen sensiblen Bezirk ziehen, den ersten Nachbarn überfallen und überzeugen, danach ihr Block, den Bezirk etc. dann besteht die Chance, dass Sie die Kontrolle über Berlin gewinnen können — step by step.

Nehmen wir mal ein paar Big Players, wo sie denken, dass Sie sie gut kennen, jedoch nur die Mythen aus den Medien und der Kneipe!

Amazon

Wissen sie, warum er diesen Namen gewählt hat? Weil im Amazonas die größte Biodiversität (Biologische Vielfalt) vorhanden ist. Für Jeff Bezos gab es keinen besseren Namen für seine Ambitionen, denn er hat seit dem ersten Tag erwähnt, dass er alles aus dieser Welt verkaufen will übers Internet! Seit dem ersten Tag der Gründung!!

Es ist die Geschichte eines online Buchhändler der sich sagt hat: a) ich werde den Büchermarkt distributiv verändern, in dem ich Bücher online verkaufe und b) ich werde alle Bücher auf dieser Welt verkaufen mit einer noch nie gesehenen Diversität und Präzision, die keine Boutique auf dieser Welt offerieren kann! Weil ich von A bis Z alle Bücher verkaufe! Weil ich das Long-Tail-Prinzip [10] vor allen anderen verstanden habe! Wie hat sich Amazon vom Bücher King zum Marketplace King entwickelt? Sie haben Nische um Nische erobert! Step by step!

Die meisten First-Time Entreprneurs verstehen bei der Nischen-Strategie nicht, dass Sie mind. 90% der Zielgruppe beherrschen müssen, sondern verstehen 0.1 % des Gesamtmarktes.

Jedoch sehen sie die zugrundeliegende wirtschaftliche Struktur, die dahinter steht, nicht, die es braucht für die Eroberung! Sie müssen ein Segment so stark dominieren, dass sie enorme Margen verlangen können und dadurch konnten sie sich die nächste Eroberung finanzieren — ohne Problem! Oder die Strategie die dahinter steckt: Wenn sie eine Zielgruppe besser verstehen als der Rest, dann sind Sie auf diesem Markt unangreifbar und können so mit konstant berechenbarem Cash die nächste Nische angreifen oder erschaffen.

Sie haben dafür zwei Möglichkeiten: entweder externe Finanzierung durch Investoren, die ihnen vertrauen! Oder Sie betreiben bootstrapping! Das heißt, Sie generieren so viel cash, dass sie sich autofinanzieren können! Wie Nische um Nische — step by step.

Ich höre immer wieder von sehr vielen, dass Amazon Verluste schreibt und das Ecommerce Bull***t ist! Jedoch verwechseln viele die operative Marge mit der brutto Marge und netto Marge J! Klar schrieb Amazon enorme Verluste bis 2003 — aber aus strategischen Gründen. (Wachstum & Steuern, etc.,) Jedoch wissen die meisten nicht, dass die Marge von Amazon im ersten Jahr doppelt so groß, im 3. Jahr dreimal und im 6. Jahr 5 mal so hoch war im Gegensatz zu allen anderen Buchhändlern in Amerika!

Des Weiteren hatte Amazon Glück, dass sie in der Bubble finanziert wurde, wo sie unrealistisch viel Geld erhalten haben und sich dadurch eine Aktiva aufbauen konnte, die nicht direkt mit dem Daily Business zu tun hatte, was nie mehr replizierbar sein wird: Amazon web Services (AWS) zum Beispiel — eine reine Cash Maschine! [11]

Amazon hatten die Wahl, als sie den Büchermarkt dominierten: entweder in die Ferien mit diesem Geld zu gehen, was nicht mal so eine schlechte Wahl gewesen wäre oder die Welt zu erobern! Und das ganze Geld wieder in die Firma zu investieren! 
 Daher müssen sie wirklich verstehen, was es heißt einen Markt zu dominieren! Man muss der einzige Akteur sein für eine bestimmte Zielgruppe! Mind. 90%! Egal wie! Wenn sie eine Zielgruppe zu 100% beherrschen und Sie die Probleme dieser Zielgruppe besser verstehen als alle anderen (und natürlich lösen), dann sind sie unangreifbar!

Jetzt kommt ein wichtiger Punkt, eine sehr wichtige Lektion. Wenn nicht der wichtigste Punkt überhaupt! Ob sie wollen oder nicht. Ob sie sich mit Mittelmaß zufrieden geben oder nicht. Wenn sie dieses Malheur haben in diesem digitalen Zeitalter zu dilettieren, dann wird einer kommen und Sie vernichten! Man kann nicht mehr das Entrepreneurship-Spiel halbherzig spielen! Amateurerei & Hobbytum ist fertig!

Es sind zu viele Leute da, die zum Erobern spielen! Dank dem digitalen Zeitalter gibt es keine physischen Eintrittsbarrieren mehr! Die Welt ist nur noch ein Markt geworden, je früher Sie das begreifen, desto besser ist es für Sie J Die Welt hat sich nämlich schon geändert! [12]

Daher müssen sie sich fragen, wollen sie die Nr. 1 in der Firma sein? Der CEO? Wenn die anderen in die Ferien gehen, dann sind sie in der Firma, am Arbeiten als CEO! CEO zu sein ist wie in einem Gefängnis zu sein! CEO sind auch nicht die, die am meisten verdienen! Startup Mitarbeiter und Nr.2, 3 etc. kommen am besten weg, denn sie können zur nächsten Startup gehen, sobald die Firma an die Börse geht — die Aktien verkaufen und das Cash einsacken. Ein CEO darf seine Firma meistens erst nach 5 Jahren verlassen. Verkaufen ist gar keine Frage, denn das sendet ein schlechtes Signal auf dem Aktienmarkt! Als Entrepreneur bezahlen Sie einen enormen Preis! Entrpreneur ist nicht der beste Beruf! Auch finanziell nicht! Jedoch ist das Motiv bei einem Entrepreneur niemals Cash, das Grundmotiv ist was anderes!

Also, man muss als Entrepreneur das einzige Ziel vor den Augen haben: zu gewinnen! Wenn Du es nicht tust, tun es die anderen! Willst Du ein CEO sein? Dann musst Du eine Gewinnereinstellung haben und bis zum bitteren Ende kämpfen.

Tesla

Wenn sie Tesla gründen wollen, dann müssen sie drei Sachen erfüllen!

a) Sie müssen ein Netzwerk von Batterien aufbauen und Akkuladeplätze organisieren! Denn die Dudes & Dudettes, die ein Elektroauto gekauft haben, werden keine Freude haben, wenn ihnen mitten in der Autobahn der Akku ausgeht, daher ist ein Netzwerk unerlässlich. b) Ein Auto bauen als solches, bedeutet viele Sicherheitsstandards, die strikt erfüllt sein müssen! Sie können nicht sagen: Hey ich habe Lean Start-up gelesen, hier mein MPV! Nimm die Autoschlüssel! Fahrt mal los und wir werden iterieren bis zur Perfektion. c) Man muss die Fabrikation und die Ressourcen beherrschen! Denn von der Konzeption der Idee bis zur Finalisierung in der Fabrik ist ein: Big Hassle (Kopfzerbrechen)! Viele Fehler! Die Fabriken kratzt es nicht mal! Sogar langjährige Autohersteller haben immer wieder Rückrufe in sehr grosser Zahl!

Tesla schlechte Vorgehensweise: Investoren suchen und überzeugen, dass sie Ihnen 15 Milliarden anvertrauen sollten!

Tesla gutes Vorgehen: Definieren Sie eine extrem kleine Zielgruppe, aber nur so gross, dass man sie zu 100% beherrscht kann mit den finanziellen Mitteln, die Sie haben, aber sie muss extrem rentabel sein! Sie verkaufen ja schließlich „elektrische“ Ferraris! Sie zielen auf die reichen Eco-Hipsters aus dem Silicon Valley. Punkt. Kein Zentimeter weiter als diese Region. Außer, Präsident Obama bittet Sie darum mehrmals.

Egal, ob das Auto nicht absolut perfekt ist, und wenn es ein bisschen zu schnell geht, die Straße rechts verlassen, die Eco-Hipsters aus der Silicon Valley sind sowieso an Prototypen gewöhnt! Sie verkaufen das Auto 4 mal so teuer! Diese reichen Hipsters haben keine Preissensibilität, sie glauben an den Tesla-Traum. Gut, jetzt beherrschen sie diese Nische und haben Vorbestellungen angenommen mit einer >85% Marge drauf! Jetzt nehmen Sie dieses Geld und gehen zur Bank. Sie sagen:“ Sehen Sie, ich habe mit so wenig so viel Geld gemacht! Und wenn Sie mir so viel ausleihen, dann werde ich soviel machen! Die Bank wird Ihnen das Geld hinterherwerfen und sie werden damit einen Leverage Effekt generieren. 
 P. S.: Sie sind nicht Elon Musk, daher können Sie diese Strategie auf eigene Gefahr ausprobieren! ;-)

Das Timing war auch geglückt. Tesla erhielt 465 Mio. Subventionsgeld von der Obama Regierung, vom Energieministerium, kurz bevor die Firma Solyndra Konkurs ging und Obama in die Kritik geriet und daher den Geldhahn für solche Eco-Subventionen schließen musste.

Das Geniale war, dass Elon Musk seine Autos im Vorverkauf ausverkauft hatte — obwohl ihn alle Autofreaks ausgelacht haben! Aber was seine Zielgruppe kauft ist die Vision, den Glauben, die Ambitionen, das Cool sein!

Sie müssen die Nischen-Strategie ernst nehmen! Sie müssen wirklich klein anfangen! Wenn sie zu dritt sind, dann müssen Sie eine Nische angreifen! Sie haben einfach die Kapazität nicht für mehr! Und dann gehen Sie so vor wie in meinem Berlin Beispiel. Sie brauchen eine Armee! Wie baut man eine Armee erfolgreich auf? In kleinen Schritten — das gleiche gilt auch fürs Unternehmertum!

Ein weiteres Beispiel: In der Gastronomie, genau genommen in einem Franchise Business Model, wissen Sie genau, dass man ein Restaurant nach dem andern eröffnen muss, aber warum geht diese simple Logik bei den meisten verloren! Vor allem im Digitalen, nur weil das www. davor steht? Es ist schwierig sich zu entscheiden, aber notwendig! Vor allem offline…

Wenn sie noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind, dann ist das Limit greifbarer — Sie haben ein Kapital-Limit! Sie können nicht auf einmal alle Straßen mit ihren Restaurants zu-spämen! Das gleich gilt für die Digitale Welt! Es macht keinen Sinn, denn sie müssen eine Menge lernen etc. Man muss wirklich eine kleine Nische dominieren! Was ist besser 1% Marktanteile von einem 1. Milliarden Markt oder 100% von 100 Leuten? Wenn man rechnet, dann das erstere; aber beim letzteren können Sie von 100 zu 200 zu 500 Personen wachsen! Mit den 1% werden Sie in den Krieg ziehen gegen Unternehmen, die 99% Prozent des Marktes beherrschen! Diese werden ihnen die Kunden im Preiskampf in Sekunden abluchsen!

Das ist ein wichtiger Punkt — dieser zeigt, ob sie wissen, wie man einen Krieg gewinnt!

Des Weiteren — nicht alle, die klein anfangen, werden groß! Alle, die groß beginnen enden immer in Katastrophen! Kein Startup hat mit großen Mitteln begonnen und hat das Rennen gewonnen! Wenn sie gerne lesen, dann lesen sie den Russlandfeldzug von Napoleon 1812, da hat er alles vergessen, was er richtig gemacht hatte, weil er zum ersten Mal die finanziellen Mittel hatte!

Ich erkläre noch mehr, denn Sie brauchen ein bisschen Kontext. Google hat mit 50 Millionen begonnen, im Absoluten ist es sehr viel, jedoch im Kontext klein! Für das Problem, welches sie lösen wollten, war es Taschengeld! Für nicht Techs: Google wollte ein Atomkraftwerk bauen für ein kleines Dorf (20’000 -30'000 Webseiten), bildhaft gesprochen mit ihrem Suchlogarithmus, darum hat niemand verstanden bzw. das gleiche gesehen, dass sich dieses Dorf eines Tages zu einer Gigametrople (X Milliarden Webseiten) entwickeln wird.

Ein weiteres Beispiel: Bitcoins. Wenn sie in diesem Business starten wollen, dann müssen min. 20 Millionen Startkapital auf den Tisch legen, um ein seriöses Business im Bitcon zu starten! Aber was ist schon 20 Millionen im Vergleich zu den Milliarden, die bei den Banken in der Trésorerie sind? 20 Millionen sind im relativ enorm, jedoch klein wenn man das Ganze betrachtet! Vor allem was am Tapet steht — Eine Weltwährung!

Der Markt, das Problem, das Geheimnis und die Zielgruppe

Markt

Wenn Sie bis jetzt aufmerksam gewesen sind, dann haben Sie verstanden: wie sie ihren Markt definieren, ist etwas ganz Individuelles. Sie müssen ihren Markt, denn Sie übernehmen wollen, selber definieren. Die Definition eines Marktes ist eine wichtige Aufgabe und sie muss extrem präzise sein! Sie ist nie zu präzise! Es kann ziemlich frustrierend sein für ein Entrepreneur! Jedoch, je präziser Sie sind, um so relevanter sind hier Marktfeedbacks. Der Markt schlägt jede Technologie, jedes Team, etc. der Markt ist König. Und jetzt verstehen Sie das Paradox! Es ist die wichtigste Sache aber: a) nicht definierbar b) unverständlich c) nicht evaluierbar. [8]

Hmmm… ich weiß, sehr verwirrend! Jep, das wichtigste, das, woran wir den ganzen Tag denken müssen, versteht niemand! Jep jep…! Deshalb ist es schwer, ein Entrepreneur zu sein! Und darum scheitern so viele Leute! Darum glauben viele, sie müssen ein Lotterie-ticket sein: ich muss nur x-mal versuchen und, statisch gesehen, muss ich irgendwann mal den Jackpot knacken :- )

Das Problem, das Geheimnis

“Understanding the problem!! It is foolish to answer a question that you do not understand. It is sad to work for an end that you do not desire:

First, we have to understand the problem; we have to see clearly what is required. Second, we have to see how the various items are connected, how the unknown is linked to the data, in order to obtain the idea of the solution, to make a plan. Third, we carry out our plan. Fourth, we look back at the completed solution, we review and discuss it.”
 — Yannick feat. G.Polya -

“Engineers and business people are trained to solve problems. Why would anyone ever give them the wrong problem? “Where do you think the problems come from?” I ask. The real world is not like the university. In the university, professors make up artificial problems. In the real world, the problems do not come in nice, neat packages. They have to be discovered. It is all too easy to see only the surface problems and never dig deeper to address the real issues.

Engineers and businesspeople are trained to solve problems. Entrepreneurs are trained to discover the problems. A brilliant solution to the wrong problem can be worse than no solution at all: solve the correct problem. Good entrepreneurs never start by trying to solve the problem given to them: they start by trying to understand „the secret“ what the real issues are.” — Yannick feat. D. Norma… Mehr dazu [8].

Sie als Entrepreneur versuchen immer, ein Problem zu lösen. Sie müssen das Grundmotiv hinter dem Problem verstehen. Mögen Sie sich noch erinnern an ihrem Mathematiklehrer und seinen Standardspruch: „Wenn sie die Aufgabestellung verstanden haben, dann haben Sie die Aufgabe schon halb gelöst! Das gleiche gilt auch bei den Entrepreneurs, nur mit einer höheren Schwierigkeitsstufe! Sie müssen selber die Aufgabestellung definieren, die sie lösen möchten. Und genau dieser Fakt macht das Unternehmertum so unheimlich schwierig!

Dabei ist das Iterieren unabdingbar, denn jeder Markt hat ein Geheimnis, eine Unbekannte, die einem hilft, den Markt zu knacken. Diese Unbekannte wird bis heute unterschätzt, das liegt in ihrer Einfachheit. In der Praxis gibt es immer eine goldene Mitte zwischen dem Geheimnis und der Revelation: das Unternehmen. Die besten Unternehmer wissen, dass jedes große Unternehmen auf einem Geheimnis basiert, das von außen nicht zu erkennen ist. Ein großes Unternehmen ist eine Verschwörung zur Veränderung der Welt: Wenn Sie Ihr Geheimnis weitergeben, werden Ihre Mitwisser zu Mitverschwörern.

Zielgruppe

Wie Sie ihre Zielgruppe wählen und die dahinterstehenden Gründe, die zu dieser Zielgruppe geführt haben, ist das größte strategische Geheimnis Ihres Startups.

Sie müssen mit Ihrer Lösung in den Köpfen Ihrer Kunden an erster Stelle stehen, wenn diese das Bedürfnis nach Ihrem Angebot haben sollen. Und zwar wirklich an erster Stelle, nicht an zweiter oder dritter Stelle! Früher ging man in der Wissenschaft davon aus, dass der Kunde eine Art Anbieter-Ranking im Kopf hat, aus dem er auswählt. Heute weiß man, dass es zwei Schubladen gibt: eine für den Ersten und eine für die Losers.
 Deshalb müssen Sie die Schublade für den Ersten besetzen. 
 Wichtig bei der Definition der Zielgruppe ist, dass man zwischen demografischen und psychografischen Zielgruppen unterscheidet. Menschen entscheiden sich vor allem aus emotionalen Gründen für bestimmte Produkte und Leistungen. Eine wirkliche Zielgruppe ist also nur eine psychografische Zielgruppe. Die Zugehörigkeit zu einer demografischen Gruppe ist lediglich ein Indiz für eine bestimmte Psychologie. Wenn Frauen ab 50 häufiger Wellness-Wochenenden kaufen, dann tun sie das aufgrund einer bestimmten Psychologie und nicht, weil sie älter als 50 Jahre und weiblich sind. Der Haken ist lediglich: Eine demografische Zielgruppe können Sie schön einfach beschreiben. Auch nach Nutzenkategorien geht es noch recht einfach. Für eine psychografische Zielgruppe hingegen brauchen Sie eine sehr genaue Vorstellung der Psychologie und müssen oftmals völlig neue Kategorien erfinden. Darum verkaufen Ihnen die meisten Consutling & Branding Firmen Müll, da sie lieber den einfachen Weg gehen. Sie müssen wirklich klein anfangen! Damit Sie möglichst schnell der Marktführer werden, und damit Sie bei den Mitgliedern der Zielgruppe in die Pole-Position der Köpfen kommen und ihr Venture finanzieren können.
- Yannick feat. Stefan Merath

Wenn ich von Nischen spreche oder kleinen Zielgruppen, dann haben die meisten Entrepreneurs Angst, sich auf eine Zielgruppe zu fokussieren!

Wenn sie Angst haben — dann sagen sie sich das: Ja, mein Produkt kann vielen helfen! Aber mit wem werde ich am meisten Geld verdienen oder mit welcher Zielgruppe habe ich am meisten Spaß! Und konzentrieren sie sich auf diese eine!

Warum ist Ryanair so erfolgreich? Ein kleiner Tipp: Ryanair ist nicht wegen dem Low-cost erfolgreich! Denken Sie nach! Ryanair hat nicht gewonnen, weil sie günstiger waren! 85% der Fluggäste in den ersten 3 Jahren habe noch nie ein Flugzeug genommen. Diese haben nicht mal in Betracht gezogen, dass Sie einmal in ihrem Leben fliegen werden!

Darum finde ich Ryanair so cool! Sehen sie die Macht, wenn Sie sich auf das Problem, das Geheimnis des Marktes und die Zielgruppe fokussieren.

Ryanair haben etwas bewiesen, nämlich das die Leute in den Provinzen auch in die Ferien reisen wollten mit dem Flugzeug. In den Lehrbüchern sieht man oft nur die Analyse der Preisstruktur, aber nie die Zielgruppe! Der Preis, die Location der Flughäfen, Flugdestinationen, der Service etc., sind nur die Konsequenzen daraus! Es ist die spezielle Zielgruppe, die sie anvisiert haben: die Leute auf dem Land mit geringen Mitteln und nicht die Businessmen im Zentrum der Stadt, nicht die Businessmen, die auf Geschäftsreisen gehen, nicht die Leute mit kleinen Mitteln in der Stadt. Die erwähnte Zielgruppe war nicht bereit, vom Land in die Stadt zu fahren, um ein Flugzeug zu nehmen, zu Unzeiten aufzustehen, um ein Flug zu nehmen, an dubiosen Flugdestinationen Urlaub zu machen etc., Businessmen fühlten sich gar nicht angesprochen und für die „Städtler“ war das Angebot nicht attraktiv genug.

Der Blogpost ist ziemlich lange, darum fasse ich mal die wichtigsten Punkte zusammen:

a) das Ziel kennen: ein Monopol zu haben. Dass es gut ist für die Gesellschaft, ein Monopol zu haben, dann verstehen sie eine einfache Wahrheit: The Winner takes it all! Im digitalen Zeitalter: Es gibt Leute, die aufstehen, um die Welt zu erobern, die sich auf der ganzen Welt ausbreiten wollen, um den maximalen Skaleneffekt zu generieren und es ist extrem schwierig, lokalen Widerstand zu leisten in diesem digitalen Zeitalter! (siehe: Airbnb ,Uber etc.,). Vorher war es nicht möglich, mehr als 20% des Weltmarktes für sich zu gewinnen aufgrund der physischen Barrieren, wie zum Beispiel in der Musikindustrie. (From CD to Onlinestreams) — heute räumt Spotify alles ab. Nie konnten so wenig Firmen koexistieren. Zum Beispiel in der Suchmaschinenbranche gibt’s es Google mit 66% , den asiatischen Google mit 18% „Marktanteilen“, danach Yahoo und ein paar Kleine. Marktanteile sind süß, jedoch generiert Google 99.9% des Cashes auf diesem Markt! Yahoo macht nur noch marginale Gewinne mit den Displaywerbungen. Daher hat Yahoo enorme Albträume :- ), dass Google entscheidet, dass mind. 17 Milliarden nicht mehr ausreichen pro Quartal und mehr Cash braucht, weil man schneller vorwärtsmachen will mit dem Google Auto und vielleicht noch ein Planeten kaufen will. J Und daher ins Display-Add Business einsteigt.

b) Man kann nur erfolgreich sein, wenn man den Wunsch hat, zu dominieren! Wenn Sie es nicht haben, jemand anderes wird es haben! Und wird Sie aus dem Markt drängen!

c) Sie dürfen nicht in Marktanteilen denken, das ist nur Geplapper für die Presse :- ) denn wie sie den Markt, das Problem und die Zielgruppe definieren, sind Ihr größtes Geheimnis; in der Praxis gibt es immer eine goldene Mitte zwischen dem Geheimnis und der Revelation: das Unternehmen.

d) Sie müssen ein extrem kleines Segment anvisieren!

e) Es gibt immer Raum für etwas Neues! Sie müssen einfach pingelig genau sein mit der Markt-Definition und der Zielgruppe! Denn wenn Erkenntnisse, die uns im nachhinein so einfach und grundlegend vorkommen, das Fundament für ein wichtiges und wertvolles Unternehmen sind, dann muss es noch Platz geben für eine Menge großartiger Unternehmen, die bisher noch niemand gegründet hat.

Jetzt, wo sie wissen, dass Marktanteile nichts heißen! Und das Ziel: ein Monopol zu haben! Dann werden Sie eine simple Wahrheit verstehen! Nämlich, dass der beste Moment, um sich zu lancieren ist, wenn man der Letzte sein kann! Der „Last Mover“!

Vielleicht haben sie schon mal vom Gerücht des „First Mover“ gehört ?

Demnach können sich Pioniere dank ihrem Vorsprung einen großen Marktanteil sichern, während Nachzügler nur mit Mühe noch einen Fuß in die Tür bekommen. Doch der Erste zu sein ist kein Ziel an sich, sondern nur eine Taktik. Das Entscheidende ist, künftige Gewinne zu generieren, und dabei nützt es Ihnen gar nichts, wenn Sie als Erster kommen, aber später von anderen überflügelt werdet. Es ist besser, als Letzter zu starten, von Fehler der Ersten zu profitieren, Informationen zu sammeln, um das Geheimnis zu lüften, um die Entwicklung auf einem bestimmten Markt abzuschließen und auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus eine Monopolstellung zu genießen.

Darum haben nicht die ersten Automobilhersteller gewonnen, nicht die ersten Suchmaschinen gewonnen, nicht das erste Social Network!

Jetzt fragen Sie sich sicher, wann erkannt man den guten Moment, um der Letzte zu sein! J Warum war es 10 Jahre zuvor und 10 Jahre danach ein schlechtes Timing — aber jetzt der perfekte Zeitpunkt? Meistens, wenn eine technologisch-physische Barriere überwunden wird im Markt!

Ein sehr gutes Indiz ist, wenn ein Monopolist auf dem Markt ist, dann haben sie die einmalige Chance, den Markt quick and dirty distributiv anzugreifen!

Was ich sagen will ist, dass die Position als Letzter die beste ist, wenn es klappt :- )

Darum ist die Gefahr für bestehende Unternehmen nicht was ist, sondern was gebildet werden kann! Darum kauft Facebook Whatsapp für 19 Milliarden. Denn Facebook weiß, was die zukünftige Gefahr bedeutet! (Siehe Myspace & Co). WhatsApp war eine enorme Existenzbedrohung! Alle Big Players haben Angst und haben Albträume!! Das ist der Fall bei Apple, Google, Amazon, etc., darum haben sie so viel liquide Mittel, damit sie Startups kaufen können, die Sie bedrohen; und das Cash ;- ). Was sagen Sie zu 19 Milliarden Cash? :- ) Ich hoffe Ja, seien Sie kein zweites Groupon ;-) und schlagen das 6 Milliarden Angebot von Google ab.

Ein weiteres Kriterium ist, wenn jemand einen Markt erschliesst, erst dann zu kommen, wenn die Technologie eine gewisse Maturität erreicht hat! Das beste Beispiel ist die Künstliche Intelligenz AI, da warten die Leute wie wild drauf bis die Technologie ihre Maturität erreicht hat :- ) Das Wissen über die Künstliche Intelligenz in den letzten fünf Jahren ist enorm gewachsen im Vergleich zu den letzten 20 Jahren! Daher werden die Entdeckungen in den letzten 5 Jahren einen höheren Einfluss haben auf die Vermarktbarkeit, als die früheren Erkenntnisse!

Es ist nicht einfach, der Letzte zu sein! Aber es ist mega einfach, der Erste zu sein! Als erster muss man nur zum richtigen Zeitpunkt verkaufen! Alle haben verkauft: Friendster, Myspace! Alando (Ebay-Klon), etc., weil man nicht weiß, wann der Tsunami hinten dran ausgelöst wird! Aber wenn man als letzter startet, sieht man die Nr. 1 und weiß, wie man sie vom Thron stoßen kann! Entweder man schafft es oder man scheitert beim Versuch! Wenn man es schafft, dann bildet man etwas, das sehr, sehr lange bestehen kann und unglaubliche Sachen realisiseren!

Ich habe dies nicht geschrieben, damit Sie ihr Startup nicht starten, sondern damit sie sich immer wieder diese Fragen stellen:

1) Bin ich Erster oder Letzter?

2) bin ich Erster, dann bin ich paranoid und auf Alarmstufe hoch zehn, jedoch wird es einfach sein, in Ruhe den Markt aufzubauen, oder bin ich der Letzte?

3) Bin ich distributiv unterwegs oder kreiere ich einen Markt?

4) Wenn sie diese Unterscheidungen machen, dann haben Sie auch verstanden, dass es nicht die gleichen Person sind, die als First oder Last Mover in den Markt ziehen! Daher laute die letzte Frage: was für eine Persönlichkeit haben Sie: Sind Sie ein erfinderisches Genie, der eher als First Mover agiert, oder ein Eroberer mit ausgezeichnetem Businesssinn, der als Last Mover erfolgreich wird?

Sie sollen sich diese zwei Fragen nie mehr stellen — und ich will sie nicht mehr hören:

1) Wann ist ein guter Moment, um sich zu lancieren!

2) Sowie die Fragen über die Konkurrenz, die müssen sie nicht beachten! Sie müssen sich auf ihre Zielgruppe fokussieren! Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder man kämpft gar nicht, oder man schlägt entschlossen zu und beendet den Kampf rasch.

Das einzige was zählt, ist ihre Fähigkeiten einzubringen!!

Und vergessen Sie nicht: Go Big or Go Home! Und die aller letzte Frage: Welches Geheimnis habe ich, das sicherstellt, dass meine Firma in 10 Jahre immer noch relevant ist und wie stelle ich sicher, dass meine Firma ein globales Monopol wird?

[1] „Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier funktioniert. Gier schafft Klarheit. Gier hat das beste im Menschen hervorgebracht“ Michael Douglas als Gordon Gekko in Wall Street (1987)

[2] Groupon wuchs rasch, weil hunderttausende Kleinunternehmer das Angebot ausprobierten; doch diese Nutzer zu Stammkunden zu machen, war schwerer als gedacht. Wer vor allem auf kurzfristiges Wachstum schaut, übersieht die allerwichtigste Frage: Wird dieses Unternehmen in zehn Jahren noch existieren? Diese Antwort steht nicht in den Zahlen. Jedoch ist das das Grundbedürfnis aller Kleinunternehmer.

Daher müsste Groupon nicht ein riesiges Verkaufsteam anheuern, die non-stop Kleinunternehmer anrufen für One-night stands! Sondern die Reduktionsgutschein-Plattform als Dating-Tool nutzen, um den Kleinunternehmen eine Kundenbindungssoftware zu verkaufen und sie langfristig zu binden.

[3] https://www.ted.com/talks/bill_gross_the_single_biggest_reason_why_startups_succeed#

[4] Bill Gross: „I am saying that timing is a bigger factor in success than I previously realized. Of course this is subjective, but i tried to be as objective as possible by looking at 200 companies, 100 of our own that I knew intimately, and could just the team and other dynamics, and 100 that I knew only anecdotally, but still came to the same conclusion. That said, I am not saying this is the ONLY thing, just a big thing, that is often not as included in the typical decision matrix as much as I think it should“

[5] Ich glaube fest daran, dass es eine intime Verbindung gibt zwischen dem Typ Unternehmen, das man baut und der Persönlichkeit! Und ich glaub fest daran, dass die Persönlichkeit eine bewusste Entscheidung ist am Ende! Mehr dazu bei einem Beer meine Email: yannick[a]qimbera.ch J

[6] Ich weiß, ich weiß… ich habe mich ein bisschen gehenlassen mit der Übertreibung J

[7] Ps. Google ist in einem Blue Ocean, ob wohl ihr Umsatz enorm ist. In der Suchmaschinenwerbung zahlen zurzeit im schnitt nur 1% — 2% der Firmen in Europa für Google Adds! Der Upside ist enorm!

[8] Sie müssen unbedingt den Blogpost „Was ist dein Problem“ lesen! Hier der Anmeldungslink für den Blogpost.

[9] Sie müssen unbedingt auch den Blogpost „Steve Jobs grösstes Business Geheimnis “ lesen! Hier den anmeldungslink für den Blogpost. ;-)

[10] http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-621726.html

[11]
 (https://salon.thefamily.co/11-notes-on-amazon-part-1-cf49d610f195#.a24xdpsfq)

(https://salon.thefamily.co/11-notes-on-amazon-part-2-e55aecf38a98#.ltyrnq7wm)

[12]

http://www.wsj.com/articles/SB10001424053111903480904576512250915629460