Die vorläufigen Beitragsbemessungsgrenzen 2018

Ab 1.1.2018 ist mit neuen Werten bei der Krankenversicherung, in der Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zu rechnen. Maßgeblich ist die Entwicklung der vergangenen Jahre, die in den alten Bundesländern eine Steigerung der Bruttoentlohnung von 2,33 Prozent und in den neuen um 3,11 Prozent aufwies.

Der Referentenentwurf sieht nun vor, die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von derzeit 4.350 Euro monatlich (entsprechend 52.200 Euro jährlich) auf 4.425 Euro (53.100 Euro) steigen zu lassen. Diese Werte gelten auch für die Pflegeversicherung und bundeseinheitlich.

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) wird von aktuell 57.600 Euro auf 59.400 Euro erhöht, die ermäßigte JAEG für Bestandsfälle in privaten Krankenversicherungen (PKV) von 52.200 Euro auf 53.100 Euro.

Die Beitragsbemessungsgrenze West wird 2018 in der allgemeinen Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung auf monatlich 6.500 Euro festgesetzt; das entspricht jährlich 78.000 Euro. In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt sie 8.000 Euro je Monat (96.000 Euro). In den neuen Bundesländern ist bleibt es bei stark reduzierten Beträgen von monatlich 5.800 Euro beziehungsweise jährlich 69.600 Euro. In der knappschaftlichen Rentenversicherung ist mit 7.150 Euro monatlich (85.800 Euro) auszugehen.

Bei den Bezugsgrößen nähern sich Ost und West weiter an, wobei die in der Kranken- und Pflegeversicherung bereits vereinheitlicht wurden. Im Westen muss demnach künftig von 3.045 Euro monatlich beziehungsweise 36.540 Euro jährlich ausgegangen werden, im Osten sind die Werte 2.695 Euro monatlich und 32.340 Euro jährlich.

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