Höchenschwand: Investition in Wasserversorgung Höchenschwand | SÜDKURIER Online

Die Gemeinde will das Pumpwerk Schlauchen auf den neusten Stand der Technik bringen. In der j�ngsten Sitzung stellt G�nter Sutter vom Planungsb�ro Fritz in Bad Urach die geplanten Arbeiten und die Ausschreibungsergebnisse f�r die Gewerke Abbruch und Landschaftsbau, PE-Fertigteilbeh�lter und EMSR-Technik vor.

H�chenschwand � Die Gemeinde will weiter in ihre Wasserversorgung investieren und das Pumpwerk Schlauchen auf den neusten Stand der Technik bringen. F�r dieses Projekt hatte sie erfolgreich einen Zuschussantrag beim Regierungspr�sidium Freiburg gestellt. Das Amt will sich mit 27 Prozent an den Baukosten von rund 213 000 Euro beteiligen. In der j�ngsten Sitzung stellte G�nter Sutter vom Planungsb�ro Fritz in Bad Urach die geplanten Arbeiten und die Ausschreibungsergebnisse f�r die Gewerke Abbruch und Landschaftsbau, PE-Fertigteilbeh�lter und EMSR-Technik vor.

Der Hochwasserspeicher mit einem Fassungsverm�gen von 75 Kubikmeter und das dar�ber liegende Pumpwerk stammen aus den 50er oder 60er Jahren. Die Pumpen und die Elektrotechnik seien genauso alt. Zudem seien die Pumpen undicht und m�ssten dringend saniert werden. Auch die beiden Quellsammelsch�chte, die genauso alt sind, m�ssten erneuert werden, sagte Sutter in der Sitzung. Um Baukosten einzusparen und die Bauzeit abzuk�rzen, schlug Sutter den Abbruch des alten Geb�udes und den Einbau von Kunststofffertigteilen auf den bestehenden Fundamenten vor.

Probleme habe es bei der Ausschreibung zu den drei Gewerken gegeben. So habe sich f�r die Arbeiten “Abbau und Landschaftsschutz” nur eine Firma beworben, die zudem rund 25 Prozent �ber dem errechneten Leistungspreis von rund 77 000 liege. �hnlich sehe es bei den ben�tigten PE-Fertigteilbeh�ltern aus. Hier liege das Angebot zw�lf Prozent �ber den errechneten Leistungspreis von 98 500, sagte Sutter. Er schlage deshalb vor, dass die Gemeinde formal die Ausschreibungen zu den beiden Gewerken aufhebt und mit den Bietern neu verhandelt. Um Kosten einzusparen schlage er bei dem Gewerk “Abbruch und Landschaftsbau” vor, dass das Team von Wassermeister Denz die Leitungsarbeiten �bernimmt. Damit w�re eine Einsparung von rund 20 Prozent m�glich. Beim zweiten Gewerk k�nnte die Gemeinde die Pumpen selbst beschaffen, um den Unternehmerzuschlag einzusparen.

F�r Arbeiten zur “Regeltechnik” h�tten sich sechs Firmen beworben, sagte Sutter weiter. Die Firma SAB als g�nstigster Bieter liege mit 33 809 Euro sogar unter dem errechneten Leistungspreis von 37 717,50 Euro.

Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag von Sutter zu und hob formal die Ausschreibung zu den beiden erstgenannten Gewerken auf. Auch will die Gemeinde die gemachten Einsparungsvorschl�ge umsetzen. “Wir werden noch in der Woche mit den Bietern in Verhandlung treten, denn die Vorgaben des Regierungspr�sidiums zur Durchf�hrung und dem Abschluss der Sanierungsma�nahmen sind sehr eng”, sagte B�rgermeister Stefan Dorfmeister.


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