“Jetzt reden wir!”

sagte das Publikum und ging.

Die Bedeutung von Online-Kommentaren für Journalismus und Gesellschaft.

Von Christoph Schattleitner


Medien haben ein Problem.
Ihnen wird immer weniger vertraut.

Im April 2012 hatten 40 Prozent der Deutschen großes oder sehr großes Vertrauen in Medien, im Dezember 2014 waren es nur noch 29 Prozent, so die Zapp-Studie. Die Mehrheit, 69 Prozent, hat mittlerweile wenig oder gar kein Vertrauen in Medien.

Und es wird nicht besser werden. Eine Zeit-Umfrage vom Mai 2015 veranschaulicht den Negativ-Trend gegenüber Journalisten.

Wie kann eine Branche pauschal derartig eklatant an Vertrauen, dem wichtigsten Kapital von Berichterstattern, verlieren? Fragt man renommierte Medienmacher danach, bekommt man halbe Schuldgeständnisse:

Bernd Ulrich, Politikchef der Zeit: „Wir sind nicht mehr die Götter in weiß. Wir müssen lernen, mit den Lesern und Zuschauern auf Augenhöhe zu arbeiten.“
Heribert Prantl, Politikchef der Süddeutschen Zeitung: “Wir müssen nachdenken, warum die Kritik so scharf ist und ob wir intensiver auf sie eingehen müssen.“
Ines Pohl, damals taz-Chefredakteurin: „Es ist ganz wichtig, eine Fehlerkultur zu entwickeln. Es wäre ganz viel zu gewinnen, wenn wir den Dialog mit den Zuschauern und Lesern suchen würden.“

Das Publikum läuft den Medien davon. Letztere wollen lernen, wie man mit Lesern auf Augenhöhe arbeitet. Ganz so, als ob Leserdialog ein neuartiges Phänomen wäre. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch: Partizipative Elemente im Journalismus sind Jahrhunderte alt.

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Wie die Lesermeinung ins Netz kam


Partizipationsmöglichkeiten im Internet sind älter als Facebook, als der Kommentarbereich unter Nachrichten, als das World Wide Web überhaupt. Der Netz-Pionier Howard Rheingold, der die Begriffe “virtual community” und “social web” prägte, beschreibt seine Zeit bei The WELL (1985) so: “In den ersten Monaten wurde mir klar, dass ich an Gestaltung einer neuen Kultur teilnehme. (…) Normen wurden etabliert, hinterfragt, verändert, wieder-etabliert und wieder-hinterfragt in Form einer schnellen sozialen Evolution.”

Das Internet war zu dieser Zeit zerstreut. Kommuniziert wurde in Portalen wie The WELL, in dezentralen Mailboxen, im Usenet, auf CompuServe, via BBS.

“Eine florierende Online-Kultur existierte bereits in den 1980ern”,
Howard Rheingold

Diese Services waren aber noch eine unbedeutende Parallelwelt oder — wie Spiegel Online schreibt — ein “einzigartiger Tummelplatz für Nerds.”

Einer davon war Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur vom IT-Nachrichtenportal heise online. Er pflegte den Kontakt zu Lesern über dezentrale Mailboxen, die meist einmal pro Tag aktualisiert wurden: “Wir hatten schon in den 1980ern Erfahrungen mit Trollen”. Jürgen Kuri empfand die freie Meinungsäußerung im Netz als Ideal: “Ich glaube noch immer daran, dass das Web politische Partizipation fördert”, sagt er. Das 1999 gegründete heise-Forum ist folglich eine freie Plattform, eine Art Geschenk an die User. Dort können sie machen, was sie wollen; die zentrale (Nicht-)Ordnung wird kultiviert. Die Redaktion moderiert Kommentare nur, wenn sie auf bedenkliche Äußerungen hingewiesen wird: “Dadurch haben wir eine eigene Community, die sich eigene Regeln gibt und sich dadurch teilweise selbst verwaltet”, erklärt Kuri. “Vor allem, als wir einmal das Design änderten, erkannten wir, wie viele User das Forum als ihr eigenes Ding begreifen.” So gibt es ein unabhängig von der Redaktion entstandenes heise-Forenwiki, das die Besonderheiten des Forums für Neuzugänge erklärt. Auch eine Datenschutz-NGO entstand aus der heise-Leserschaft.

Auch einige Redakteure des Spiegel, die damals noch anonym im Magazin publizierten, waren auf Usenet vertreten und wurden dort geduzt. “Plötzlich waren alle erreichbar. Journalisten, die sich mit der neuen Technologie beschäftigten, waren regelrecht angefixt von den neuen Möglichkeiten, die sich dadurch eröffneten," erzählt Frank Patalong, ehemaliger Netzwelt-Ressortleiter von Spiegel Online.

So sah SPON 1996 aus.

Mit der Erfindung des World Wide Web 1991 wurde das Internet der breiten Masse zugänglich, Verlage begannen sich für das neue Medium zu interessieren. Chicago Tribune ging 1992 als erste amerikanische Zeitung online, der Spiegel folgte 1994 als erstes Magazin der Welt. Noch im selben Jahr organisierte SPON einen Live-Chat mit dem damaligen Ministerpräsidenten von Sachsen, Kurt Biedenkopf (CDU), das Wall Street Journal berichtete darüber auf dem Titel. 1996 folgte das wohl erste deutschsprachige Forum, das den “Surfspaß im Netz” erhöhen sollte.

Die Euphorie hielt Jahre, Patalong erinnert sich an ein Experiment zur Jahrtausendwende: Zwei Redakteure joggten durch New York, während er in Hamburg mit Lesern chattete. Diese sagten ihm an, wo die Kollegen entlanglaufen sollten. Mithilfe eines Webcam-Verzeichnisses winkten die Redakteure den Lesern an bestimmten Stellen zu. Alle freuten sich, aber “nach 24 Stunden kam der Betriebsrat in mein Büro und sagte: ‘Bitte geh jetzt nach Hause’”.

Die damaligen Akteure dachten nicht viel über Motive nach. Die Kommunikation mit Lesern zeichnete das neue Medium aus, je nach technischem Fortschritt wurde die Kultur der hierarchielosen Interaktion weiterentwickelt. Als 1995 derStandard.at online ging, war die österreichische Tageszeitung aber technisch noch nicht in der Lage ein Forum einzurichten. Deshalb wurden Leser angehalten, Kommentare per Mail an die Redaktion zu schicken, die wiederum die Texte manuell online stellte. 1999 führte Gerlinde Hinterleitner, Gründerin und Verlagsleiterin von derStandard.at, einen Kommentarbereich ein: “Vorbilder gab es keine. Wir bilden uns ein, die ersten mit Kommentarbereichen unter Artikeln gewesen zu sein.”

“Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet für mich: Den Leser nicht für blöd verkaufen, ihm nicht verheimlichen, wenn man eine andere als eine journalistische Funktion hat, nämlich ihn zu beeinflussen. Wir schreiben nicht zum Leser runter, sondern reden mit ihm wie mit einem Gesprächspartner”,
Oscar Bronner, Herausgeber Der Standard

Während für einige Medien Kommentarbereiche selbstverständlich waren, hatten andere von Anfang an Vorbehalte.


Strategien im Umgang mit Kommentaren


Das ZDF etwa, 1996 eine der ersten Rundfunkanstalten im Web, erlaubte nie Kommentare auf deren Seite. 1998 wurde zwar der Bereich Chats und Foren eingeführt, die Erfahrungen dort hätten aber gezeigt, “dass man die Diskussion und deren Moderation lieber den netzgeübten Experten bei den Chats und Foren überlässt”, erklärt Jürgen Kleinknecht, Leiter der Neuen Medien im ZDF. Man habe beobachtet, dass in den sozialen Medien der Ton besser sei, auch aufgrund der Klarnamen fände man dort meist qualifiziertere Beiträge. Deshalb habe ZDF heute die Diskussion über Nachrichten auf Facebook ausgelagert.

Mehrere große Nachrichtenseiten machten es dem ZDF gleich und schalteten posthum ihren Kommentarbereich komplett ab. Die Zeiten, in denen Kommentarbereiche der einzige Raum zur Meinungsäußerung darstellen, sind vorbei, begründet das britische Magazin The Week diesen Schritt. Die Kommentatoren auf der eigenen Website (!) seien nicht repräsentativ für die Leserschaft, glaubt die Wirtschaftszeitschrift Bloomberg Businness, deshalb müssen Medien der neuen Realität Rechnung tragen, meint die Nachrichtenagentur Reuters. Jene Medien verlagerten die Konversation daher dorthin, wo laut ihnen die meisten Leser teilnehmen können, also auf Facebook und Twitter.

2007 versuchte die Süddeutsche Zeitung (und viele andere Medien danach) eine Einschränkung in Form von “Öffnungszeiten”. Montags bis freitags, 8 bis 19 Uhr waren Kommentare willkommen, danach wurden die virtuellen Rolläden runtergelassen. “Was für eine Bankrotterklärung”, schrieb der freie Medienjournalist Stefan Niggemeier damals, und berichtete über einen “Leserstreik”: Teile des Publikums waren beleidigt und wandten sich anderen Online-Medien zu. Im Jänner 2015 stellte www.sueddeutsche.de die Kommentarfunktion ganz ein und lädt seither im “Ihr Forum” zur Debatte über ein bis drei Themen des Tages.

Die “besten” Antwort der Welt auf Facebook werden hier gesammelt.

Ganz anders macht es Die Welt auf Facebook. Das konservative Springer-Medium bricht dort Anstandsregeln und die eigenen Nutzungsregeln. Die lustigen Antworten erheitern manchmal, oft werden Leser aber einfach beleidigt. So beschwerte sich zum Beispiel ein User über die Qualität eines Textes: “Wer ist für die primitiven Topics zuständig?”, fragte er. Antwort der Welt: “Deine Mutter.” Eine seriöse Debatte scheint aufgrund dieser Moderation, die manchmal einer Publikumsbeschimpfung gleicht, schwer vorstellbar.

“Wir wollen unsere hochwertigen Kommentatoren fördern und sie auf neue Arten anerkennen”, begründet die New York Times die Entscheidung, die Zahl der kommentierbaren Texte, damals 23, bis zum Sommer 2015 verdoppeln zu wollen. Das aktuelle System sei nach wie vor weit weg vom Idealzustand, schreibt NYT-“Leseranwältin” Margaret Sullivan, es richtig zu machen habe aber Vorteile für alle Beteiligten.


Leser, Teil des Journalismus


Ist Leserdialog nicht nur Pflichtaufgabe, sondern vielleicht sogar ein Geschäftsmodell? Zwei zwei deutsche Start-ups probieren dies zumindest. Das crowdfinanzierte Online-Magazin Krautreporter stellen nicht den Inhalt, sondern den Kommentarbereich hinter eine Paywall, das Investigativ-Team Correct!v bietet Mitgliedern exklusiven Zugang zu weiterführenden Dokumenten und Events.

“Das Produkt von Journalismus ist nicht Journalismus. Journalismus ermöglicht und bildet Gemeinschaften”,
Frederik Fischer, Krautreporter

Auch große Verlage wie der Gurdian oder die NZZ haben in den vergangen Jahren in einen Club investiert, der Mitgliedern die Teilnahme an Konferenzen und Workshops ermglicht. Das österreichische online-only Projekt NZZ.at sucht den Dialog mit seinen Lesern in Form von wöchentlichen Podiumsdiskussionen in der Redaktion. Und: Jeder Text auf der Plattform endet mit einer Frage an die Leser. Ein einfaches Tool, das zum Mitdiskutieren einlädt.

“ Die Kommentarfunktion sollte als Teil des Journalismus begriffen werden”, Annette Leßmöllmann

Annette Leßmöllmann, Linguistin und Professorin für Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) glaubt, dass die Interaktionsmöglichkeiten des Internets die Berufspraxis von Journalisten verändert: Von einem Gatekeeper zu einem Informationskurator. Auch Gerlinde Hinterleitner von derStandard.at sagte im Gespräch Ähnliches: “Meine Leser sind intelligenter als ich. Irgendjemand kennt sich bei einem Thema bestimmt besser aus. Sich das als Journalist einzugestehen, ist nicht ganz einfach, aber wichtig.”

“Wir hatten noch nie so viele Hilfsmittel, der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen, etwa auch durch Input durch Social Media, Zuschauer und Leser”,
Richard Porter, BBC World News

Leser helfen nicht nur im redaktionellen Prozess, sondern ihre Kommentare sind auch Teil des Produkts. Dies zeigt eine Studie aus dem Jahr 2013 von Dietram Scheufele und Dominique Brossard: Eine Hälfte der Probanden bekam konstruktive Leserkommentare zu lesen, die andere Hälfte gegenteilige. Das Ergebnis: Leserkommentare können signifikant die Gedanken von Lesern über einen Artikel beeinflussen. Oft habe sich bei den Lesern der negativen Kommentare auch die Interpretation des Textes verändert. Für den sogenannten Nasty Effect sei nicht so sehr der Inhalt, sondern der Ton verantwortlich, befanden die Forscher. (Jener ändere sich übrigens schlagartig, sobald Redakteure oder Moderatoren sich im Kommentarbereich einschalteten, wie eine unveröffentlichte Studie des Guardian zeigt.


Das unzufriedene Publikum


“Journalismus ist traditionell eine der intransparentesten Branchen der Welt”, analysiert Dan Gilmor 2004 in seinem Buch We The Media, “aber die Öffentlichkeit fordert zunehmend Transparenz von uns und beginnt, selbst zu berichten, wenn wir scheitern, in angemessener Art zu antworten.”

“Freedom of the press is limited to those who own one”,
A. J. Liebling 1960, The New York Times

Die Online-Kommentare zur ZEIT-Titelgeschichte “Alles Lügen?” spiegeln das wieder. Dort glaubt User Dr.Eckstein nicht, dass Außenpolitik-Journalisten ihre Reise selbst bezahlen, sondern von Zuwendungen, etwa von Oligarchen, protieren. Der angesprochene Redakteur Steffen Dobbert, bekannt für seine Ukraine-Berichterstattung, antwortet verwundert: “Meinen Sie das ernst? (…) Es ist für mich eine Grundvoraussetzung des Journalismus, sich nicht finanziell aushalten zu lassen. Jede meiner Recherchereisen ist nicht von extern finanziert. Dafür hat die Redaktion ein Reisebudget.” Aber: “Für mich ist allein ihre Frage einer der größten Belege, wie sehr Vertrauen verloren gegangen ist. Selbstverständlichkeiten sind scheinbar keine mehr.” Wobei hier ergänzt werden muss: Journalisten werden oft eingeladen, zu Reisen, zu Probefahrten und zu Produkten. Manche Redaktionen lehnen das ab, manche sagen zu, die wenigsten kennzeichnen es. Transparenz würde dem Vertrauen zwischen Lesern und Journalisten hier wohl nicht schaden.

Auch beim Fall, den User kbfo schildert. Seiner Wahrnehmung nach hat Spiegel Online einen Text der New York Times im Wortlaut kopiert. Seine Mail an den Redakteur und an die SPON-Redaktion, warum sie die Quelle nicht nennen, sei unbeantwortet geblieben. Dabei wäre die Antwort - ohne die Hintergründe zu kennen - wohl einfach gewesen: Deutsche Redaktionen kaufen manchmal gute, für Deutschland relevante englische Texte und publizieren sie noch einmal. Kein Problem. Wenn man es weiß.

User Herr Wielenberger schlägt vor, alle Fehler von Journalisten nicht nur zu korrigieren, sondern auch zu publizieren, wie das die New York Times täglich macht.

“Vor Kurzem ist mir aufgefallen, dass ich online nur noch Artikel von Seiten lese, die eine Kommentarmöglichkeit bieten”, schreibt ein Leser Homer743 stellvertretend für ein nicht messbares “Publikum”, das nicht mehr zuhört, sondern nur Überschrift und Teaser lesen, um dann im Kommentarbereich die “wirklichen Nachrichten” zu lesen. Sie haben damit publizistische Macht bekommen.


Die Fünfte Gewalt


Time-Begründung: “Nie zuvor war eine Community und die Kollaboration so stark. (…) Das verändert nicht nur die Welt, sondern auch wie die Welt verändert wird”

Die Machtverschiebung lässt sich an drei Punkten der vergangenen 15 Jahre festmachen: 1999 wurde das revolutionäre Cluetrain-Manifest verfasst. “Märkte (und damit auch Medien, Anm.) sind Gespräche”, schrieben die Autoren in Richtung Unternehmer, “wir wollen, dass ihr 50 Millionen von uns genauso ernst nehmt wie einen Reporter vom Handelsblatt.” 2006 kürte Time “Dich” in Form eines spiegelnden Covers zur Person des Jahres. “Es geht darum, dass die Vielen den Wenigen die Macht entreißen“, begründete das Magazin seine Entscheidung.

2015 versuchte der Medienwissenschafter Bernhard Pörksen diese neue Macht im Magazin Cicero zu definieren. “Jeder Versuch, die fünfte Gewalt als einheitliches Kollektiv zu fassen, sie prinzipiell zu verdammen oder aber grundsätzlich zu glorifizieren, führt in die Irre. Ihre große Gemeinsamkeit ist allein der Modus vernetzter Organisation. Ideologisch und weltanschaulich schillert sie in allen Varianten und Variationen.” Die fünfte Gewalt mache die anderen vier Gewalten nicht überlüssig, sondern geselle sich nur zu jenen. Und sie trete als medienkritsiche Instanz und Meinungskorrektiv in Erscheinung: “Ob es die Russlandberichte sind, die Dämonisierung Putins, die vermeintlich gezielte Parteinahme von ARD und ZDF — das einst zur Passivität verdammte Medienpublikum fühlt sich längst mitverantwortlich für das Programm.”

Pörksens Schlussfolgerung: “Heute verwandelt sich die einst von publizistischen Großmächten regierte Mediendemokratie allmählich in die Empörungsdemokratie des digitalen Zeitalters. Macht verstreut sich, sie verliert ihr institutionelles Zentrum.”

Medien haben im Netz ihre schützende Hierarchie verloren. Jeder kann das journalistische Produkt in Form von Kommentaren mitgestalten. Wer jedoch Kritik, Widerspruch und Teilnahme von Lesern am Journalismus, der Gemeinschaft, verhindert, sollte sich nicht wundern, wenn sich das Publikum abwendet.

Und ein Medium gründet.




Nun sind Sie gefragt, liebe Leser: Was stört Sie am gegenwärtigen Journalismus? Wie stellen Sie sich guten Leserdialog vor? Kommentieren Sie online? Warum, warum nicht?

Dieser Text ist Teil meiner Bachelorarbeit und entstand in Zusammenarbeit mit Zeit Online, wo ich eine dreimonatige Hospitanz in der Community-Redaktion absolvierte. Titelbild: Andreas Mertz, Flickr











Notes

In den 80ern war zwar möglich, was heute noch immer als “revolutionär” gilt. Portale wie “WELL”, “Usenet”, “CompuServe” und diverse Mailing-Listen waren damals aber noch eine unbedeutende Parallelwelt, oder - wie Spiegel Online schreibt - ein “einzigartiger Tummelplatz für Nerds.”



https://docs.google.com/spreadsheets/d/1xVkcyaMTD7uAXqUlqOKdPJvn7d3c2JJxC8-vZ2n-de0/pubhtml