Freunde sind etwas wirklich sehr wichtig. Im Leben von Jederman.

Sie bringen uns zum Lachen, sie Helfen uns in jeder Lebenslage und sie geben uns Halt wenn es uns schlecht geht.

Sie sind wie man so schön sagt die Familie, welche man sich aussuchen kann.

Doch was ist wenn es eben diesen Freunden schlecht geht. Nein, nicht nur schlecht, sonder wirklich mieß.

So mieß, dass sie Gedanken haben, welche man niemanden wünscht. Gedanken über Tod und Leben. Über den Sinn des Lebens und den Sinn des Weiterlebens. Gedanken über das Ende.

Ich besitze mehre dieser Freunde. Ich liebe sie über alles. Ich würde wirklich alles für sie tun. Ihnen bis zum bitteren Ende beistehen. Ich will ihnen helfen, denn ihr Schmerz ist auch in gewisser Weise meiner.

Jedoch verschließen sich diese Menschen leider. Sie verschließen sich immer und überall. Sie geben sich äußerlich undglaublich gut gelaunt und normal.

Innerlich jedoch verzweifeln sie immer mehr, fühlen sich allein, obwohl sie von Menschen umgeben sind, und machen sich zu viele Gedanken.

Immer wieder sehe ich depressive Nachrichten dieser Mensch, in sozialen Medien oder einfach nur irgentwo auf Papier.

Nur selten lassen diese Menschen ihre Maske fallen. Wenn es jedoch passiert ist es so heftig wie man es nie erwartet, egal ob man ihre Propleme kennt oder nicht.

Wenn man versucht zu diesen Menschen durch zu dringen oder ihnen zu helfen, blocken sie meist ab oder erzählen einem nur Bruchstücke um uns zu beruhigen.

Natürlich könnte man nun sagen sie sollten zu einem Psychologen gehen, diese wissen was sie tun und werden alles schon wieder richten können.

So ist es jedoch nicht.

Denn solche Menschen bräuchten zwar wirklich Hilfe, jedoch können sie meist nicht damit umgehen, wenn jemand denkt er wüsste wie sie sich fühlen und ihnen mit einer fast schon harschen Stimme sagen, dass alles wieder gut wird und sie einem jetzt helfe.

Genau deswegen sollten wir als Freunde niemals aufgeben.

Wir können ihnen helfen, schon allein einfach nur für sie dazusein hilft manchmal.

Wir sind ihre Freunde, es ist fast schon unsere Pflicht. Natürlich sollten wir uns nicht vollkommen für sie Opfern, sonst können wir ihnen danach ja auch nicht mehr helfen.

Jedoch wir sollten nie aufhören zu fragen wie es ihnen geht und auch manchmal wirklich beharlich zachfragen, so zeigt man ihnen, dass es einen wirklich interessiert.

Wir sollten ihnen einfach mal etwas gutes tun, es muss ja nichts Großes sein, ein Gespräch, ein einfacher Gefallen oder ein Lächeln.

Viele alltägliche Kleinigkeiten welche eigentlich normal sind, sind heutzutage kaum noch gebräuchlich, aber darauf will ich jetzt nicht eingehen.

Im Endeffekt möchte ich hiermit nur sagen, dass diese tollen Menschen nichts dafür können wie sie sind. Dass es eine anerkannte, und vor allem behandelbare, Krankheit ist.

Wir können ihnen auch helfen, wir könnten im extremfall so sogar Leben retten.

Ich hoffe irgentwann muss niemand mehr so leiden.

Danke.