
Einfach einmal Dinge tun, die so richtig Laune machen
Wer mich fleißig hier auf Medium oder meinen sonstigen sozialen Kanälen verfolgt, hat sehr wahrscheinlich bereits mitbekommen, dass ich mich in den letzten Tagen an meinem allerersten Let’s Play versucht habe. Das Ganze entstand aus einer Laune heraus und aus der schieren Neugier, einmal etwas Derartiges auszuprobieren. Gezockt hatte ich schon immer gern und seit inzwischen knapp eineinhalb Jahren bin ich ein Riesen-Fan von Let’s Plays. So kam eins zum anderen, und an einem freien Sonntag versuchte ich einfach einmal mein Glück.
Versuch macht klug (und Spaß!)
Aus diesem einen Versuch wurde inzwischen eine ganze kleine Let’s Play-Serie mit insgesamt drei Videos. Doch nicht nur das. Weil mich das ganze so dermaßen begeistert hat, geht es schon sehr bald mit einem neuen alten Let’s Play auf meinem YouTube-Channel weiter. Und dabei verfolge ich das Ziel, jeden Werktag ein Video online zu stellen. Gerade neben meinem Alltag und den vielen anderen Projekten mag das zwar durchaus ambitioniert sein, aber letzten Endes sind es auch nur solch ambitionierte Ziele, die irgendwann womöglich (oder auch nicht) langfristigen Erfolg versprechen.
Versteht mich dabei aber bitte nicht falsch: mein Ziel ist es nicht, zum Let’s Player umzuschulen und alle anderen Tätigkeiten hinter mir zu lassen. Das Schreiben sowie die App-Entwicklung werden mich noch sehr sehr lange Zeit begleiten, das steht vollkommen außer Frage (einmal davon abgesehen, dass das Schreiben Teil meiner DNA und somit auch immer Teil all meiner Tätigkeiten sein wird). Aber so, wie ich seit Oktober letzten Jahres meinen neuen Roman schreibe (ich bin im Epilog angekommen, die erste Version ist so gut wie fertig, hossa!), möchte ich nun auch versuchen, eine eigene kleine Let’s Play-Reihe auf die Beine zu stellen. Natürlich hoffe ich, dass sie Beachtung finden wird und nicht ungesehen auf YouTube verwässert, aber letzten Endes spielt das für mich keine Rolle. Ich habe einfach tierisch Lust darauf, und aus keinem anderen Grund als diesem tue ich das.
Selbiges gilt übrigens auch für das Schreiben und für die App-Entwicklung. Meine erste iPhone-App habe ich hobbymäßig neben meinem Vollzeitjob entwickelt und kam dadurch in die „Szene“. Durch das Schreiben eines Fachartikels kam der Kontakt mit dem Carl Hanser Verlag zustande, die bis heute alle meine Fachbücher vertreiben.
Mein Leben hat mir bisher gezeigt, dass es wert ist, Risiken einzugehen und neue Dinge auszuprobieren, die einen begeistern, weil Möglichkeiten und Chancen wirklich hinter jeder Ecke lauern können. Natürlich können auch Aktionen komplett ins Leere laufen und am Ende des Tages nicht mehr bringen, als den eigenen Erfahrungsschatz zu erweitern. Aber auch das ist etwas, was das eigene Leben unglaublich bereichern kann.
Und daher meine Bitte an Euch — aus eigener, langjähriger Erfahrung: wenn ihr Träume, Ideen oder Wünsche habt, dann gebt ihnen Platz! Sie haben es verdient, sich näher mit ihnen zu beschäftigen, und ihr habt wahrscheinlich nicht die leiste Ahnung (und das ist nicht böse gemeint, mir selbst geht es kein bisschen anders dabei!), was am Ende einmal daraus werden könnte.
Legt los. Und erzählt mir bei Gelegenheit mal davon! :D