Sechs Jahre ist es nun her…

Wie viele von euch sicherlich wissen und mitbekommen haben, habe ich dieser Tage meinen zweiten Roman „Schatten“ abgeschlossen und bereits erste Testleser damit versorgt.

Ganz richtig. Ich schrieb zweiter. Mit „Visionen“ habe ich mich bereits vor einiger Zeit einmal an einem Roman versucht, konnte diesen aber nie erfolgreich verlegen und vertreiben.

Bei der Recherche nach möglichen Literaturagenten, die ich für mein neuestes Werk anschreiben möchte, kramte ich meine alten E-Mails für meinen ersten Roman heraus, um so an die damaligen Kontaktinformationen zu gelangen (gespeichert habe ich mir die nämlich nicht an separater Stelle). Denn auch damals hatte ich bereits versucht, dieses Werk an den Mann zu bringen (wenn auch ohne Erfolg). Als ich dann sah, wie lange diese Arbeiten und Bemühungen zurücklagen, war ich im ersten Moment doch tatsächlich etwas fassungslos.


Sechs Jahre. Es ist schon sage und schreibe sechs Jahre her, seit ich diesen ersten Roman geschrieben und vollendet habe. Wenn ich allein daran denke, was in dieser Zeit inzwischen alles passiert ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch als Technischer Mitarbeiter an der Hochschule in Aschaffenburg gearbeitet. Darauf folgten ein Jobwechsel in eine Internetagentur als App-Entwickler und der abschließende Schritt in die Selbstständigkeit, verbunden mit der Veröffentlichung meiner ersten beiden Fachbücher.

Das alles in den sechs Jahren nach Fertigstellung meines ersten Romans.

Das zu realisieren, macht mich tatsächlich gleichermaßen stolz und wehmütig. Auf der einen Seite scheint die Zeit wie im Flug an mir vorbei gezogen zu sein, während gleichzeitig so viele spannende Dinge geschehen sind. Herrgott, damals hatte ich noch eine Freundin, heute ist sie meine Frau. Ich lebe mit ihr zusammen in einer neuen Wohnung, wir haben zwei wunderbare Nymphensittiche und haben uns eine gemeinsame Existenz aufgebaut.


Sechs Jahre.

Sicherlich auch eine Zeit, in der sich mein Schreibstil signifikant verändert hat. Ob zum Besseren, wird die Zukunft zeigen. Eines aber weiß ich mit ziemlicher Sicherheit: bis zu meinem dritten Roman werden keine weiteren sechs Jahre vergehen.

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