50 Tage nach der Petition

Am 05.01.2017 ist die Petition online gegangen. Aus der einen Unterschrift wurden bis zum heutigen Tag insgesamt über 1.000 Unterschriften. Heute, 50 Tage nach dem Start der Petition können wir zwar noch nicht auf die gewünschten 110.000 Unterschriften blicken, die man braucht, um eine Gesetzesüberprüfung zu bewirken — aber dafür auf ganz schön mehr:

Durch die entfachte Diskussion um das Thema Schleichwerbung und die vielen Influencer und Medien, die bereits darüber berichtet haben, konnten wir sehr viele Menschen erreichen und den ein oder anderen sensibilisieren, was das Thema Schleichwerbung angeht:

projekt_viejola
Ich will mich auch einmal kurz einbringen. Ich hab das ganze Thema gerade erst hier entdeckt und bin total eurer Meinung. Schleichwerbung in Social Media ist wirklich ein Unding.
rotschopf91
(…) Wie dem auch sei, die von euch geschilderte Entwicklung ist wirklich richtig heftig, super, dass ihr was dagegen tut, ich hoffe, die Sache wird groß. So groß, dass auch die ganzen beschissenen kleinen Start Ups mal checken, was los ist, denn im Prinzip sind doch die Sponsorer schuld an der Scheiße, denn auch die wenigsten von uns würden, wenn wir mal ganz ehrlich sind, “Nein” zu lauter geilem Scheiß zu unlauteren Bedingungen sagen. Aber die Firmen kümmerts null, die rufen ja teilweise bewusst dazu auf, Kooperationen zu verschweigen. (…)

Die beiden Medien HORIZONT und DW Deutsche Welle haben über uns berichtet:

Und auch einige Influencer haben uns auf Social Media Plattformen erwähnt:

Ich habe den positiven Eindruck, dass der ein oder andere Influencer seine Werbung jetzt doch also solche kennzeichnet. Durch die Petition haben wir eine Stimme bekommen und werden deutlich ernster genommen, wie wenn wie bisher nur vereinzelt Personen mal aufschreien. Ich habe mich vor Monaten an eine Medienanstalt gewandt; mit Fragen zum Umgang mit Schleichwerbung — darauf hat damals keiner reagiert. “Keine böse Absicht” meine Herr Nave, Abteilungsleiter für Zulassung Aufsicht Verwaltung der LFK Landesanstalt für Kommunikation Baden Württemberg, bei welchem ich letzte Woche zu einem persönlichem Gespräch eingeladen wurde. Wie das Gespräch gelaufen ist und wie die Zukunft der Schleichwerbung auf den Social Media Plattformen aussehen soll, erfahrt ihr bald in einem nächsten Blogpost.