goodnight.at — Euer digitaler Lokalführer und Eventkalender für Wien


Das digitale Stadtmagazin goodnight.at wird von jungen und aktiven Menschen geführt, die eine große Leidenschaft für Wien haben. Sie berichten dabei über Parties, Essen, Lokale und Insidertipps. Das Onlinemagazin bietet mithilfe der Rubrik „Sturzflug“ die Möglichkeit, Wiener Lokale zu entdecken. Es handelt sich hier um eine koordinierte Bartour, wo die beste Route auf Basis eurer Wünsche geplant ist. Wir haben mit Chefredakteurin Miriam Przybilka gesprochen.

Location Guide, Partyplaner und mehr.

Gegründet wurde goodnight.at von Romed Neurohr und Benedikt Rettenbacher im Jahr 2010 und ist ist eine Produktion der Marble House GmbH. Das Medium gibts auch in einer kleinen Printausgabe, die jährlich in Form eines Good Night Guides erscheint. Darin findet man vor allem Infos zu Lokalen in der Partyszene Wien, bis heute gibt es bereits fünf Good Night Guides. Bei goodnight.at stehen vor allem Inhalte wie Events, Kultur und Freizeit im Vordergrund. Doch auch verschiedene Blogartige Artikel werden immer wieder mal hineingestellt. Die Website zeigt auch, wo man in Wien am besten auf die Piste gehen kann, und hat einen Veranstaltungskalender auf ihrer Seite parat. Ihre Facebook Seite umfasst in etwa 25.000 Likes.

„Im Jahr 2010 war dieses Online Format ein Lokalführer, da gabs einmal in der Woche einen Artikel, es war nicht auf dem neusten Stand und gab nicht so viele Facebook Fans.“ — meint die Chefredakteurin, als sie über die Erfolge des Mediums erzählt. Neue Grafik, neue Inhalte und neues Logo erschienen 2012, als sie das Medium neu starteten.


Die Stadt. Die Taube. Die Nachricht.

Die Taube und die Stadt haben eine lange gemeinsame Geschichte– die Brieftauben haben die Nachrichten verbreitet und waren Vorläufer von Social Media.

„Das alte Logo hat uns nicht gefallen, wir wollten ein Tier haben, irgendwas organisches ist. Dann haben wir uns überlegt, wir wollen ein Tier das zu uns passt — zu einem Stadt Magazin. Und Tier und Stadt gehen schwer zusammen, wir haben das Stadttier die Taube genommen.“, so Miriam Przybilka als sie uns die schöne Entstehungsgeschichte mit der Taube im Logo mitteilt.

https://youtu.be/EsJ2er2iIgk

Liebe für Wien, sogar im Winter.

„Wir kommen aus der Zielgruppe.“ Eine weitere Grundbedingung für goodnight.at Mitarbeiter, ist es viel unterwegs zu sein, sowohl off- als auch online, so Miriam Przybilka.

Für die Geschichtenfindung und ihre Inhalte hat die Chefredakteurin ein einfaches Motto, „Man muss auch viel selbst die Stadt erkunden, und sich denken — das ist aber nett, das habe ich dieses Wochenende gemacht, das ist ein toller Tipp, und auf das aufbauen und einen Artikel schreiben.“ Spaßfaktor nicht vergessen!

Wichtig ist, etwas zu erleben.

Eine Großstadt bietet zahlreiche Möglichkeiten für Freizeit und Spaß, und eine Übersicht aller Stadtevents ist immer nützlich. „Wir wollten das ganze von der Hand haben, für unsere User übersichtlich gestalten und eben ganze Aspekte abdecken — Parties, Essen, Lokale und eben Insidertipps. Ich glaube, dass das ganze graphisch gut aussieht und man die Seite gerne besucht.“, meint Miriam Przybilka.

Like, tweet, share.

Social Media spielen eine große Rolle für goodnight.at. Sie generieren damit nicht nur neue Leser, sondern verbreiten die Community und motivieren die Zielgruppe aktiv zu sein. Die goodnight.at Community wächst jeden Tag, mit 25.000 Facebook Likes und fast 300 Follower, fixieren sie ihre Position am Markt. „Wir haben etwas finanziert, man muss in Facebook rein investieren wenn man möchte, dass da etwas weiter geht.“, so Miriam Przybilka.

Personalisierte Lokalführer — Sturzflug

Neue Darstellungsformen ermöglichen ein neues, interaktives Erlebnis für den User. Für goodnight.at sind diese technischen Neuerungen wichtig. Falls ihr auf der Suche nach billigen Getränken oder schöne Terassen seid, bietet die personalisierte Lokalführer eine Bartour, bei der jeder auf seine Kosten kommt. Einfach den Startpunkt auswählen, Startzeit eingeben, sich für Motto-Routen wie z.B. für wenig Geld, mit Musik oder Hipster’s Favourite entschieden und los geht’s!

„Das ist eigentlich ganz witzig, weil ein unglaublich komplizierter mathematischer Algorithmus dahinter steckt, eine Freundin hat ihre Doktorarbeit in Mathematik geschrieben und dort einen Algorithmus entwickelt, der die Wege der Krankenwagen besser kontrollieren kann. Dann ist sie mit der Idee zu uns gekommen, Menschen zu koordinieren die Bars besuchen wollen.“, erklärt Miriam Przybilka über die Idee von Sturzflug.

Next Step — Events starten

Seit 2012 hat goodnight.at off- und online 100.000 User im Monat. Zukünftig möchten sie Events starten und ihre Community verbreiten.


Text: Tamara Krivokapić, Michael Mišek, Hannes Wurzwallner

Fotos: Tamara Krivokapić

Video: Jennifer Kellerman, Michael Mišek

Interview: Hannes Wurzwallner