Rio 2016: Diese Erfolge feierten die deutschen Olympia-Teilnehmer

Tränen, Jubel und 17 Mal Gold: Die Olympischen Spiele 2016 neigen sich dem Ende zu — Grund genug, um Bilanz zu ziehen: Die Gold-Schau der Deutschen.

Anfangs sah es gar nicht nach Sieg aus. Doch dann wendete sich das Blatt. Laura Ludwig und Kira Walkenhorst bezwangen in Rio ihre brasilianischen Gegner. Gold für unsere Beachvolleyballerinnen — und ein Geschichtsbucheintrag oben drauf. Was an ihrem Sieg historisch ist.

Ihr Sattel blieb zwar auf der Strecke, doch Kristina Vogel sprintete auch ohne zum olympischen Gold-Sieg.

Vor dem Abschied schnell noch Gold: Fabian Hambüchen krönte mit einer fehlerfreien Vorstellung am Reck seine Laufbahn als Turner.

Auf der Gold-Spur: Schon in London 2012 holte Sebastian Brendel Gold, in Rio machte er es auf seiner 1000-m-Paradestrecke im Canadier-Einer einfach nach.

Und das war Sebastian Brendel noch nicht genug: Im Canadier-Zweier gewann er mit seinem Teamkollegen Jan Vandrey ebenfalls Gold.

Auch das Flaggschiff des Deutschen Kanu-Verbands, der Kajak-Vierer, fuhr auf Goldkurs. Zuvor holten Max Rendschmidt und Marcus Groß ebenfalls Gold im Kajak-Zweier über 1000m.

Christian Reitz trifft mit Schnellfeuerpistole ins Goldene: Der 29 Jahre alte Olympia-Dritte von 2008 qualifizierte sich mit dem besten Wert aller Teilnehmer für das Finale — und blieb dabei nur knapp unter seinem eigenen Weltrekord.

Robert Harting scheiterte an der Quali, die Medaille bleibt dennoch in der Familie: Sein Bruder Christoph Harting holte nun überraschenderweise Diskus-Gold.

Titel von London verteidigt! Abermals holte Vielseitigkeitsreiter Michael Jung den Gold-Sieg. Nur Stunden zuvor wurde er schon mit Silber ausgezeichnet.

Das deutsche Dressur-Team um Isabell Werth holte sich das in London 2012 verlorene Gold in Rio zurück.

Henri Junghänel sorgte im Kleinkaliber-Liegendschießen für den goldenen Treffer.

Ihren Goldschuss belohnte sie mit Weißbier: Barbara Engleder setzte sich im Dreistellungskampf durch, obwohl sie zuvor noch um den Einzug ins Finale zitterte.

Die Männer legten vor, die Frauen zogen nach: Die Doppelvierer der Männer und Frauen ruderten sich zu Gold.

Für die deutschen Fußballerinnen war es der erste Olympia-Sieg. Sie vergoldeten ihrer Trainerin Silvia Neid den Abschied.

Seinen Speer warf Thomas Röhler 90,3 Meter weit und feierte mit der Goldmedaille in Rio den größten Triumph seiner Karriere.

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