4 Tricks für mehr Umsatz durch Social Media

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Mitbewerber oder Kollegen über Social Media scheinbar spielend Kunden gewinnen und bei Ihnen wenig bis gar nichts geht? Das liegt wahrscheinlich an diesen 4 einfachen Tricks!

Disclaimer bevor Sie weiterlesen: Niemand ist gezwungen auch nur einen dieser Punkte umzusetzen oder etwas zu ändern. Wenn man diese Punkte allerdings umsetzt, wird man Erfolg haben. Garantiert!

1. Ihre Fotos sind schlecht

Menschen bilden sich innerhalb von wenigen Sekunden eine Meinung. Der erste Eindruck ist meistens dafür entscheidend, ob man eine andere Person “gut” (im Sinne von professionell, sympatisch, vertrauenswürdig, attraktiv, etc…) oder “schlecht” (im Sinne von unprofessionell, unsympatisch, vertrauensunwürdig, unattraktiv, etc…) findet. Ihre Kunden in spe sehen also zunächst einmal nur Ihr Profilbild. DAS ist Ihre ultimative Chance auf den perfekten ersten Eindruck. Schade, dass viele Unternehmer in Social Media diese Chance so leichtfertig vergeben.

Häufige NO-GOs:

  • Firmenlogo als Profilbild (hey, ganz ehrlich: Kaufen Menschen von Menschen von Firmenlogos?? Auch das schönste Firmenlogo ist nicht so vertrauenserweckend wie ein echter Mensch aus Fleisch und Blut!)
  • Haustier als Profilbild (auch super-originell, wirkt aber auf die meisten Internetnutzer eher negativ und unprofessionell)
  • Kinderfoto als Profilbild (egal ob es Sie als Kind oder eines Ihrer Kinder ist — lassen Sie es bitte einfach!)
  • Bewerbungsfoto als Profilbild (zu steif und förmlich, am schlimmsten sind die etwa 20–30 Jahre alten Exemplare und von einem echten Foto abfotografiert)
  • Privatfoto als Profilbild (allzu private Bilder im Kreise der Familie, beim Umtrunk mit Freunden oder Ähnliches sind für das Profilbild tabu)
  • Webcamfoto als Profilbild (nein, das ist auch weder toll noch authentisch sondern wahrscheinlich eher grobkörnig und grau — weg damit!)

Wie geht’s richtig? Suchen Sie sich einen guten Fotografen aus Ihrem Kunden- oder Bekanntenkreis und fragen Sie ihn um Hilfe. Die Fotos sollten Sie so darstellen, wie Sie wirklich sind. Genau so schlimm wie die o.g. Negativbeispiele sind künstliche und gestellte Fotos, die mit Photoshop ins Unendliche optimiert wurden. Die Fotos dürfen ruhig unperfekt sein, denn das ist sympatisch. Weil weder Sie noch Ihre Kunden perfekt sind. Gute Bilder bekommt man schon ab 100€ und das haben Sie mit dem 1. Kunden schon wieder verdient.

Empfehlung: Alexey Testov, http://www.nichtlaecheln.de

2. Sie verwenden Ihre Printanzeigen online

Was hat eine Zeitungsanzeige mit einem guten Werbepost in Social Media gemeinsam?

Gar nichts.

Ja. Richtig gelesen. Wer seine Printanzeigen oder Flyer 1:1 online nutzt, wird hart bestraft. Nämlich mit der schlimmsten Strafe, die man im Internet erleiden kann: Ignoranz. Sie werden total ignoriert werden. Sie werden womöglich sogar Kunden verlieren, die Sie schon zu 95% im Sack hatten.

Niemand (nicht mal Sie!) macht sich die Mühe, einen 5–200zeiligen Text in Arial zu lesen. Man müsste dafür nämlich draufklicken, dann zoomen, dann scrollen und dann auch noch verstehen worum es da geht. Eine der schlimmsten Anzeigen, die ich je sah, war eine in Word erstellte Din A4-Seite mit einer Stellenbeschreibung. Tun Sie es nicht! Es reicht ein kurzer Satz oder sogar NUR ein Stichwort. Etwas, das ins Auge springt. Der Rest folgt dann als Link zur Homepage oder alsText.

Wie geht’s richtig? Lassen Sie sich von einem Mediengestalter eine Grafik erstellen, die Sie universal nutzen können. Zum Beispiel eines Ihrer Fotos zusammen mit Ihrem Logo und genug Platz, um immer neue Anlässe zu vermarkten. Zum Beispiel dass Sie neue Mitarbeiter suchen. Oder eine neue Dienstleistung bieten. Oder einen Rabatt für kurze Zeit. Diese Grafik kostet sie zwischen 30€ und 150€ und lässt sich beispielsweise mit Word, Paint oder (mein Geheimtipp!) Canva ansprechend befüllen.

Empfehlung: Anna Beer, http://www.beer-design.com

3. Ihre Sprache ist zu kompliziert

Vertrauen Sie mir bitte, wenn ich Ihnen sage, dass es niemanden interessiert, welche Gesetzesparagraphen Ihre Tätigkeit bestimmen. Auch wenn es enttäuschend ist, aber einen durchschnittlichen Autokäufer interessieren auch keine Newtonmeter. Und auch wenn Sie und Ihre Kollegen es spannend finden, in welcher Programmiersprache Sie Ihre Homepages erstellen… Ihren Endkunden interessiert das in der Regel nicht die Bohne! Was der Kunde nicht versteht, kauft er auch nicht. In der heutigen Welt gibt’s genug komplizierte Dinge. Seien Sie nicht auch noch so!

Wie geht’s richtig? Fragen Sie sich vor jedem Posting: Wayne interessiert’s? Dieser “Wayne” ist Ihr Endkunde. Ihn interessiert SEIN Vorteil. Nicht Ihr Vorteil. Nur SEIN. Was hat ER davon, wenn ER Kunde bei Ihnen wird. Alle komplizierten Dienstleistungen lassen sich auf wenige einfache Punkte herunterbrechen. Finden Sie Ihren Vorteil, den Sie Ihren Waynes ab sofort bieten. Diese Beratung wird Sie eventuell einmalig ein paar Hundert Euro kosten, aber für die nächsten 30 Jahre Ihres Geschäftslebens Früchte tragen.

Empfehlung: Markus Rieksmeier, http://www.klartextfinanzen.com

4. Sie betreiben Werbung

Menschen hassen Werbung. Ich wette: Sie selbst hassen Werbung. Sie schalten doch auch sofort um, wenn die Werbepause im TV kommt. Warum sollten also ausgerechnet Ihre Kunden Werbung denn plötzlich geil finden? Besonders Ihre. Sie werden in der Regel weniger Budget als internationale Großkonzerne haben und müssen daher haarscharf kalkulieren. Jeder Euro, den sie in “Frontalwerbung” investieren, ist wahrscheinlich verloren und sorgt dafür, dass Sie als penetrant oder aufdringlich wahrgenommen werden. Das ist nicht positiv sondern sehr negativ und wird Ihrem Geschäft mehr schaden als nutzen.

Wie geht’s richtig? Hören Sie also auf mit Werbung und starten Sie mit Marketing. Am besten mit Selbstmarketing. Investieren Sie Zeit und Geld, um sich selbst bekannt zu machen. Seien Sie DER Experte in Ihrem Bereich oder in Ihrer Region. Das schaffen Sie durch wertvolle Tipps, Fachbeiträge in entsprechenden Medien und tägliche mehr oder weniger unauffällige Beschallung Ihrer Zielgruppe. Das wirkt nachhaltig und ist zudem auch angenehm günstig!

Empfehlung: Fragen Sie mich, denn dafür habe ich diesen Artikel geschrieben :-)

Mit schmunzelnden Grüßen,
Wladimir Simonov

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