Mit dir im Mondschein tanzen

Das Gedicht beruht auf einem kurzen Tweet. Nicht länger als 140 Zeichen. Geschrieben auf Twitter und hinausgeschrien in die Welt. Ein Tweet eines ganz wunderbaren Menschen, der fast täglich um sein Leben kämpfen muss und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, einer der wenigen Menschen ist, die vor Lebensfreude und -energie nur so sprühen.

Meine Art ‘Danke’ zu sagen.

Mit dir im Mondschein tanzen.
Warum bin ich Ich?
Warum nicht Du?
Warum lebe ich?
Wofür nur? Wozu?
Ich quäle mich.
Tag ein, Tag aus.
Will manchmal nicht mehr.
Kann aber nicht raus.
Denn ich bin Ich.
Und eben nicht Du.
Muss mit mir leben.
Immerzu.
Doch da sind die Momente,
voller Liebe im Herzen.
Verdrängen die Schatten,
den Kummer, die Schmerzen.
Momente, die Du mir verschaffst.
Nur weil Du da bist, gibst du mir Kraft.
Weiter zu machen, nicht aufzugeben.
Denn eins ist sicher, ich will leben.
Und kommt doch die Nacht,
mit aller Gewalt,
nimmst du meine Hand
und gibst mir Halt.
Zeigst mir, wofür es zu leben lohnt,
und dass selbst in der Nacht etwas Schönes wohnt.
Du zeigst mir den Mond, die Sterne, das Firmament,
nimmst mir alles, was mich hemmt.
Nimmst meine Hand, berührst mich ganz fein.
Und gehst mit mir tanzen, im Mondesschein.
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