Hamburgs Museen #2 — Deutsches Zusatzstoffmuseum

Bei meinem Vorhaben Hamburgs Museen zu besuchen war ich im deutschen Zusatzstoffmuseum. Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Großmarkts.

Das Museum besteht aus Flur, einer Art Kaffeeküche mit einem Fernseher und zwei Räumen. Das Museum beginnt mit einem Überblick über die Geschichte einiger Zusatzstoffe und Regulierungen für Lebensmittel.

Neben einigen Vitrinen mit nachgemachten (Papp-) oder echten Produkten finden sich in dem Museum viele Tafeln zum lesen und in der “Kaffeeküche” ein Fernseher mit einem alten swr-film über Süßstoffe und andere Zusatzstoffe.

Weiter geht’s in einem kleinen Raum mit weiteren Texttafeln und nett gebastelten Produkten (z.B. gehäkelte kleine Fische und Käse aus Stoff). Auch hier findet sich ein Bildschirm auf dem Youtubevideos angeguckt werden können. Die Videos kann man sich auf auf der Webseite des Museums oder direkt auf Youtube angucken (hier sind die mit anderen Videos gemischt).

Der letzte Raum ist ein Fake-Supermarkt. Tapeten an der Wand sehen aus wie Regal mit verschiedenen Produkten, davor finden sich weitere Tafeln mit Informationen zum lesen sowie alte Zeitungsartikel. Man kann Holz-Umrisse von Produkten mit einem Barcode mitnehmen und an einer ‘Kasse’ scannen. Als Bon bekommt man einen Ausdruck der Zusatzstoffe im Einkaufskorb mit den gewählten Produkten.

Außerdem gibt es in dem Raum eine Vitrine mit vielen Zusatzstoffen sortiert nach der E-Nummer und ein Aufbau bei dem man verschiedene Aromen riechen kann (Butter-Popcorn war sehr gut).

Das Museum kostet 3,50€ Eintritt (für Erwachsene) und ist es nicht wert. Man kann besser ein paar Stunden Wikipedia Artikel und Youtube konsumieren. Hier wird man mehr lernen. Dazu hier gute Einstiegspunkte: Lebensmittelzusatzstoffe, Lebensmittelchemie und Lebensmittelkonservierung.


Originally published at blog.holgerkrupp.de.

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