Linz im gewollten Verkehrschaos

Letzte Woche bin ich mit einem Regionalbus “schnell” mal von der Uni/JKU zum Hauptbahnhof gefahren — oder dachte ich zumindest.

Eigentlich war ich mit dem außerplanmäßigen Fahrplanwechsel im Sommer ganz zufrieden: besser Verbindung von meiner Wohnung zum Hauptbahnhof in Linz. Letztens dann leider zur Stoßzeit gefahren um zu einem Termin zu kommen — geplante Ankunft war 15 Minuten vorher.

Da ich außerhalb von Linz arbeite — also ein “falscher” Pendler bin — hat mich das ja bisher nie betroffen. Jetzt kenne ich aber den Frust, den so manche Arbeitende haben, wenn sie nach Linz pendeln (müssen?). Am Ende war ich nämlich 15 Minuten zu spät — also mit nur öffentlichen Verkehrsmittel um 30 Minuten verspätet!

Es ist wirklich Zeit, dass sich die Linzer Politik darum kümmert — und zwar nicht als Partei-Hick-Hack, sondern endlich ohne jegliche parteilichen Streiterein, sondern mit Blick auf die Pendler — und nicht auf die Wiederwahl.

Wo bleiben (jahrelang versprochene) Park&Ride Angebote, dichtere Regionalbustakte, …? Auf jeden Fall muss Schluss sein mit diesem Individualverkehr in die Arbeit, wo aus Bequemlichkeit fast jedes Auto mit nur einer Person besetzt ist — wohl der größte Dorn in meinem Auge.

Weg vom motorisierten Individualverkehr (MIV) hin zu einer ökologisch, ökonomisch und sozial ausgeglichenen Verkehrsentwicklung.

Dazu gibt es auch eine (hoffentlich wirlich) überparteiliche Plattform, die dieses spannende Hauptziel gewählt haben — genau meine Rede. Noch dazu verwenden wir beide unabhängig den Ausdruck Hick-Hack, welche sie gleich sympathischer wirken lässt 😉.

One clap, two clap, three clap, forty?

By clapping more or less, you can signal to us which stories really stand out.