Never — ever — ever follow the rabbit!

Warum Peter Pan im echten Leben gar nicht mal so cool ist.


Erwachsen werden und sich danach zu verhalten ist ziemlich anstrengend. Und ich mag es nicht. Deshalb trinke ich ab und zu etwas zu viel, da kann man sich so schön unerwachsen verhalten — und keiner wirft es einem vor. Also man bekommt schon Vorwürfe, hat aber zumindest immer eine (gute) Ausrede parat. Ich schaue auch gerne Disney-Filme an — dafür ist man meiner Meinung nach sowieso nie zu alt. Alice im Wunderland ist einer der Filme, die ich immer wieder gerne sehe, zwischendurch, um meinen Glauben an die Welt und Happy Ends (nicht die aus dem Porno, wehe du hast an sowas gedacht, lieber Leser) wieder zu restaurieren. Aber es gibt Menschen, die das mit der Fantasie und der konservierten Kindlichkeit etwas zu ernst nehmen. Und wenn ich von Menschen rede, rede ich von Männern. In diesem Fall von einem bestimmten “Peter Pan”, der, zu seinem Schutz, ungenannt bleiben soll. Peter ist erwachsen, eigentlich. Und groß. Und wird höchstwahrscheinlich irgendwann seinen naturwissenschaftlichen Doktortitel erwerben. Und er hat Hasen. Keine echten, das wäre ja noch irgendwie süß. Leider nicht nur einen, dann hätte ich mir zumindest ein Szenario zusammenreimen können, in dem seine Schwester diesen bei ihm vergessen hätte. Nein, sie gehören ihm und sind in den unterschiedlichsten Ausführungen vorhanden: Bleistiftspitzer, Scherenhalter aber vor allem…als Kuscheltiere. Braun, weiss, schwarz, such es dir raus, er hat einen in der Farbe. Woher ich das weiß? Das möchte ich nicht näher erläutern. Woher ich weiß, dass er gemeinsam mit seiner kleinen Schwester mit diesen spielt und sie auch noch synchronisiert? Auch das möchte ich nicht erläutern. Und woher ich weiß, dass er einem armen, unschuldigen Opfer — mitten in der Nacht — auch gerne mal einen überdimensionalen Stoffhasen mitten ins Gesicht drückt…und dabei “Huhu” sagt? Geneigter Leser, zwing mich nicht, darüber zu schreiben, ich bin bis heute schwer traumatisiert. Manchmal wache ich sogar noch aus Träumen auf, in denen ich diesem Hasen den Kopf abschneide — und danach schlafe ich mit einem seligen Lächeln wieder ein.

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