Beim Content Marketing wird oft übersehen, dass hochwertige Inhalte auch bestens dazu geeignet sind, am Image des Inhaltsanbieters zu feilen. Das geht jedoch nur, wenn Content nicht nur zielgruppenrelevante Informationen liefert, sondern darüber hinaus hochwertig getextet ist — findet jedenfalls der Autor dieses Beitrags.

In der Diskussion über Content Marketing wird die Hochwertigkeit von Inhalten meines Erachtens zu sehr auf den Mehrwert für die Zielgruppe und damit auf den reinen Informationsgehalt reduziert. Hier ist mehr “PR-Denke” gefragt, wodurch dann mit der Ausführungsqualität ein nur selten explizit angesprochenes weiteres Merkmal für hochwertigen redaktionellen Content hinzukommt. Und zwar ein überaus wichtiges, da…

Im Web haben sich die Lesegewohnheiten und -techniken geändert: Wir neigen aus Zeitgründen zum hochkonzentrierten Überfliegen von Texten, und das ist auch okay so. Doch was bedeutet das nun für die Produktion hochwertigen Contents …?

Da ich von Berufs wegen sehr viele Fachtexte online lese, scanne oder “skimme” ich mittlerweile neun von zehn Texten. In ökonomischer Hinsicht ist das sicherlich die richtige Herangehensweise. Denn durch das schnelle Überfliegen mit eingeschaltetem Schlagwort-Radar kann ich binnen kürzester Zeit ermitteln, ob der angebotene Inhalt relevant für mich ist und mir wichtige (neue) Informationen liefert. Springt mir dabei ein in meiner “inneren Cloud Tag” enthaltenes Schlagwort ins Auge, so schalte ich runter, zoome die entsprechende Passage einfach näher heran und lese mir diese genauer durch, um dann entscheiden zu können, ob und inwiefern ich den jeweiligen Aspekt für meine…

Warum es beim Content Marketing auf die Expertise beider Disziplinen ankommt, wenn Kunden optimal von dieser neuen Marketing-Technik profitieren sollen. Der Versuch einer Annäherung.

PR und Marketing waren sich nie sonderlich grün, und in letzter Zeit ist dies nicht gerade besser geworden. Vielmehr könnte der “Kampf der Fakultäten” angesichts des Siegeszuges von Content Marketing bald einen neuen Höhepunkt erreichen. Die Gründe für dieses drohende neuerliche Zerwürfnis will ich hier aber nicht allzu detailliert diskutieren. Denn erstens würde ich damit ja doch nur wieder Öl ins Feuer gießen (was nicht meine Absicht ist), und zweitens habe ich keine Lust, einen Beitrag Buddenbroocks’schen Ausmaßes darüber zu verfassen (was man zweifellos könnte). Demgegenüber geht es mir um eine zugegebenermaßen etwas holzschnittartige Darstellung der Problematik und eine Anregung…

Wer professionell texten möchte, der sollte regelmäßig gegenchecken, wie andere es machen. Soll heißen: Lesen hilft bei der Perfektionierung der eigenen Schreibe. Insbesondere wenn es darum geht, von Vorbildern zu lernen, wie man dauerhaft wirkende Bilder im Kopf der Leser erzeugt. 

Wenn es nach mir geht, so sollte jeder Texter/Autor mindestens einmal pro Jahr „In Wassermelonen Zucker“ von Richard Brautigan lesen. Warum? Weil das Lesen guter (und diesem Fall auch mal etwas schrägerer) Literatur, in der jedes einzelne Wort und jede einzelne Metapher oder Allegorie perfekt sitzt, zum Job gehört. Okay, die kleine Novelle des leider längst in Vergessenheit geratenen US-amerikanischen Kult-Autors mag nicht jedermanns Sache sein — aber in Sachen „originelle Bildsprache“ ist sie meines Erachtens kaum zu überbieten.

“We walked back to iDEATH, holding hands. Hands are very nice things, especially after they have travelled back from making love.”…

Ich bin PR-Freelancer, und ich blogge nicht, weil ich sonst nichts anderes zu tun habe. Aber das Bloggen über fachliche Themen ist längst ein wichtiger Bestandteil meines Jobs geworden — oder genauer: meiner Geschäftsstrategie. Daher möchte ich Ihnen an dieser Stelle einmal kurz erzählen, inwiefern es gut, richtig und wichtig war, im Herbst 2013 mit “Quinkert bloggt — PR-Blog aus dem Ruhrpott” an den Start gegangen zu sein. Und wie es überhaupt dazu gekommen ist. 

Bloggen hat mich weder zum Krösus gemacht noch hat es mir Groupies eingebracht. Dazu muss man heutzutage mindestens Sascha Lobo oder wenigstens Bastian Sick sein. Oder irgendein erfolgreicher Modefuzzi, denn Mode geht immer. Ich mache aber “nur” Public Relations. Trotzdem habe ich mir im vergangenen Jahr einen Ruck gegeben und die Bloggerei endlich in meine Geschäftsstrategie integriert, um mein PR-Praxiswissen öffentlich verfügbar zu machen. Natürlich mit der Absicht, auf diesem Wege auch meine Skills als Autor und Dienstleister unter Beweis zu stellen und mich dadurch umso besser im Markt zu positionieren. Ganz nach Lehrbuch. Allerdings war mir bewusst, dass ich…

Andreas Quinkert

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