Mit physischem Schmerz zurechtzukommen

Es wird gesagt, dass einige der stärksten physischen Schmerzen zur Entbindung, Krebs oder Nierensteinen gehören. Auch, dass Frauen mehr Schmerz als Männer ertragen können. Ungeachtet der Krankheit und des Geschlechts sind alle Menschen, die so einer herausfordernden Situation begegnen und aushalten, zu bewundern.

In den letzten zwei Tagen habe ich unter vielleicht den stärksten Schmerzen meines Lebens gelitten: riesige, unerträgliche Ohrenschmerzen. Ohrenschmerzen? Wirklich? Manche könnten sagen, dass ich noch nicht echten Schmerz kenne... Trotzdem möchte ich ein paar Tipps teilen, die mich dabei zur Ruhe und zum Frieden gebracht haben.

Mit Liebe und Dankbarkeit geht das hier an alle Schmerzleidenden.


Du bist nicht der Schmerz

Der Schmerz befindet sich in dir, aber es hat nichts mit dem zu tun, was du bist. Beobachte ihn. Du bist der, der beobachtet.

Bleib gegenwärtig

Bei starken Schmerzen macht dein Verstand ständig “Lärm”, der sich entweder auf die Zukunft oder die Vergangenheit bezieht (“Was wäre, wenn…”). So wirst du bzw. zur Angst oder Nostalgie gebracht. Stattdessen sei so gegenwärtig wie möglich, indem du alle deinen Sinnen verwendest. Es gibt immer etwas in der Gegenwart, in deiner Umgebung, wofür du dich bedanken kannst.

Nimm an und gib auf

“Warum ich?”. Widerstand gegen das zu leisten, was schon geschehen ist, ist Wahnsinn. Du kontrollierst weder deine Umstände noch die Vorgänge deines Körpers. Gib auf. “Lass das Leben sein”.

Ruhe im Sein

Schalte den Strom der Gedanken aus. Sei still, fühle die Lebendigkeit in dir, deine eigene Anwesenheit. Vergiss nicht, dass du einfach sein kannst.