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Operation gelungen, Patient tot.

Antony Mueller
Mar 18 · 10 min read

Wie die Politik einem Phantom nachjagt und dabei die Wirtschaft zerstört

Wie hoch auch immer die Todesrate durch das Coronavirus sein mag, die staatliche Reaktion auf die Bedrohung ist noch gefährlicher. Wenn die gegenwärtige Wirtschaftsblockade weitergeht, werden mehr Menschen durch die Gegenmaßnahmen sterben als durch den Virus selbst. Bald werden die Mittel fehlen, um eine Grundversorgung mit den tagtäglichen Gütern zu gewährleisten. Ohne weltweiten Transport und globale Lieferketten werden bald wichtige Medikamente fehlen und selbst die Versorgung mit Lebensmitteln ist in Gefahr. So funktioniert eine Eindämmungsstrategie: Operation gelungen, Patient tot.

Zwei Strategien

Viele Menschen in der modernen Gesellschaft leben unter der Illusion einer Abwesenheit des Todes. Der Tod wurde an das Gesundheitssystem ausgelagert. Der Umgang mit Kranken und Sterbenden ist keine Familienaufgabe mehr, sondern ist in die Hände des Staates übergegangen. Daher ist die aktuelle Panik keine Überraschung. Die Behörden sehen das Problem nicht in Bezug auf Überleben, sondern in Bezug auf die Kapazitäten des Gesundheitssystems.

Nicht die Anzahl der Toten ist das Problem für die Verantwortlichen des Gesundheitswesens, sondern es geht darum, “die Kurve zu verflachen”, d.h. die Fallhäufigkeit zu strecken. Mit diesem falschen Fokus ignorieren die Behörden die Nebenwirkungen ihrer Maßnahmen. Die Staatsorgane sind davon besessen, die Kurve zu glätten, und ignorieren, dass durch die ausschließliche Verfolgung dieses Ziels der Kollateralschaden die möglichen Kosten der Epidemie selbst übersteigt.

Wenn Regierungen weiterhin so handeln wie bisher, können wir zuerst die notwendigen Dinge nicht mehr kaufen, weil die Regale durch die Hamsterkäufe leer sind. Später, wenn sich die Regale langsam wieder füllen, kann man nichts mehr kaufen, weil das Einkommen fehlt. Unternehmen haben geschlossen und Gehälter werden nicht auf den Bankkonten eingehen. Fälligkeiten werden nicht eingehalten. Nicht das Coronavirus bringt die Wirtschaft zum Erliegen, sondern die Art und Weise, wie die Politik auf die Epidemie reagiert.

Im Unterschied zu den meisten anderen Ländern, setzt das Vereinigte Königreich auf eine andere Strategie. Sie lässt dem Virus weitgehend seinen Lauf, greift wenig in die Wirtschaft ein und erwartet, dass eine Immunisierung der Bevölkerung von selbst erfolgt. Dies ist normalerweise der Fall, wenn 60–70 Prozent der Bevölkerung infiziert sind (Modell der Herdenimmunität). Die Immunisierten sind dann für die zweite Welle, die gewöhnlich bei Virusattacken der ersten folgt, geschützt.

Im Unterschied zu den meisten anderen Ländern geht das Leben in England bislang noch einigermaßen normal weiter. Schulen und Kneipen bleiben geöffnet. Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern sind noch zugelassen. Die Regierung beschränkt sich darauf, mit Appellen unnötige Risiken zu vermeiden, individuell Vorsorge zu betreiben, und fordert vor allem ältere Menschen auf, zuhause zu bleiben.

In Europa und den USA hingegen, herrscht weiterhin der Ausnahmezustand. Selbst wenn der derzeitige Albtraum ein Ende haben sollte und die Ausgangssperren und Reiseverbote nicht mehr bestehen, wird es lange dauern bis sich die Wirtschaft erholt hat — nicht vom Virus, sondern von der Reaktion auf das Virus.

In Deutschland und in vielen anderen Ländern Europas setzt man auf den Staat und glaubt, die Epidemie durch drastische Eingriffe in die Wirtschaft und in das Alltagsleben in den Griff zu bekommen. Es wird so getan, als gebe es keine andere Strategie und die Regierung müsse unter allen Umständen die Ausbreitung des Virus verhindern. Dem ist aber nicht so, und England ist dafür derzeit noch ein Beispiel.

Was ist die Alternative zur gegenwärtigen Panikmache?

Erstens: führe weiterhin Dein Leben wie gewohnt. Derzeit gibt es noch nicht mehr Todesfälle als üblich. Es gibt also keinen Grund zur Panik.

Zweitens: Wenn die Sterblichkeitsrate steigen sollte (wer weiß?), begrabe die Toten in Würde. Diejenigen, die überleben, mögen dann ihr Leben nach bestem Wissen und Gewissen weiterführen bis auch sie an die Reihe kommen.

Eine solche stoisch-libertäre Strategie beruht auf den Grundsätzen der freiheitlichen Ethik und der Menschenrechte. Sie steht im Gegensatz zur „Abflachungsstrategie“ des Staatsinterventionismus und seiner totalitären Ideologie in der Tradition des Sozialismus und Faschismus.

Abflachungsstrategie

Ziel der Politik ist es, die Epidemie einzudämmen, um die Ausbreitung des Virus über die Zeit zu strecken. Es geht nicht darum, die Gesamtzahl der Toten zu verringern. Es geht den Staatsorganen darum, die Spitze in der Häufigkeitsverteilung zu vermeiden und die Fallzahlen in die Zukunft zu verlagern (siehe folgende Abbildung).

Häufigkeitskurve bei Epidemien und Kapazität des Gesundheitssystems

Quelle: MIT Press Reader

Nach diesem Modell (man beachte, dass genaue Zahlen fehlen) würde es ohne Schutzmaßnahmen zu einem steilen Anstieg der Häufigkeit von Fällen pro Tag (Daily number of cases) kommen, die allerdings auch schnell wieder fallen würde (Reduction in peak of outbreak). Mit Schutzmaßnahmen (cases with protection measures) würde, dem Modell nach, die Kurve flach verlaufen und innerhalb der Kapazitätsgrenzen des Gesundheitssystems bleiben (health care capacity).

Das Modell mag an sich stimmen, lässt jedoch unbeachtet, wie hoch der Schaden ist, der die Anwendung der Kontrollmaßnahmen mit sich bringt. Davon haben wir schon einen Vorgeschmack bekommen. Neben drastischen Einschränkungen des internationalen Flugverkehrs und den partiellen Grenzschließungen, gibt es eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen, die tief ins Alltagsleben der Bürger eingreifen und allesamt darauf ausgerichtet sind, jeden Einzelnen möglichst zu isolieren.

In Deutschland gelten derzeit (18. März 2020) die folgenden Anordnungen:

- Restaurants müssen um 18 Uhr schließen;

- Kneipen, Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern, Kinos, Konzerthäuser und Museen sind geschlossen;

- Keine Reisen mit Reisebussen;

- Hotelübernachtungen eingeschränkt, für touristische Zwecke verboten;

- Gottesdienste in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind verboten;

- Treffen in Vereinsheimen, Sport- und Freizeitstätten, Volkshochschulen, Musikschulen und sämtlichen anderen Bildungseinrichtungen sind verboten;

- Sportanlagen, Schwimmbäder, und Spielplätze sind geschlossen;

- Besuch in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Pflegeheimen ist nur beschränkt zugelassen;

- In Berlin müssen in öffentlich zugänglichen Stätten mindestens 1,50 Meter Platz zwischen zwei Tischen sein

- Touristische Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind nicht mehr erlaubt;

- In Bildungseinrichtungen, wie zum Beispiel Volkshochschulen und Musikschulen, können sich Menschen nicht mehr treffen;

- Schulen und Universitäten bleiben geschlossen;

- Demonstrationen mit mehr als 50 Teilnehmern sind verboten.

Die Behörden wollen glauben machen, dass es sich um kurzfristige Maßnahmen handelt. Was aber ist, wenn die Eindämmungsstrategie einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt? Schon jetzt sind die Folgen für die Wirtschaft katastrophal. Jeder Tag und jede Woche länger lässt den Schaden immer mehr anwachsen. Während die Viruserkrankungen nach einem exponentiellen Anstieg genauso schnell wieder zurückgehen, bleibt der wirtschaftliche Schaden.

Die wirkliche Bedrohung ist nicht das Coronavirus, sondern die Welle des Bankrotts und der Arbeitslosigkeit, die sich bald wie ein Tsunami über die Volkswirtschaften ergießen wird. Sollten die Regierungen ihre Hilfszusagen einlösen und Kompensationszahlungen an die Betroffenen leisten, werden solche Summen vonnöten sein, dass zur Wirtschaftsrezession die Preisinflation dazukommt. Wir werden verbreitete Verarmung erleben — nicht wegen der Epidemie, sondern wegen der politischen Antwort auf die Epidemie.

Wenn in Zukunft möglicherweise Leichen auf den Straßen liegen, wird die Ursache nicht das Coronavirus sein, sondern das Ergebnis des Mangels an Medikamenten, die aufgrund der Unterbrechung der globalen Versorgungsketten nicht mehr verfügbar sein werden. Mehr Menschen sterben dann an Diabetes, Schlaganfällen und Unterernährung als am Coronavirus. Die Reaktion auf die Krise macht die Mittel zur Bekämpfung der Epidemie zunichte, wenn es diese tatsächlich gegeben hätte.

Zuerst zerstört die Regierung die Wirtschaft, dann agiert sie als Reparaturwerkstatt und beansprucht ihre Unentbehrlichkeit. Am Ende werden die Kosten für die Bekämpfung der Epidemie höher sein als der Schaden, wenn man das Virus seinen Weg laufen lässt. Dies ist die wahre Tragödie dessen, was jetzt vor sich geht, und es ist das Ergebnis einer arroganten Haltung, der falschen Behauptung, dass der Staat der Meister des Universums sei.

In der Falle

Wenn die Chinesen keine solche Show zum Coronavirus gemacht hätten, hätte die westliche Welt anders reagiert? Hat das Bestreben der chinesischen Regierung, die absolute Kontrolle über die Bevölkerung zu erlangen, die westlichen Führer dazu inspiriert, dasselbe zu tun? Wenn die Chinesen keine drastischen Maßnahmen ergriffen hätten, hätte man im Westen dann überhaupt bemerkt, dass ein neues Virus seine Runde macht? An den tatsächlichen Sterbefallzahlen hätte es sich jedenfalls nicht ablesen lassen.

Jedes Jahr stirbt fast eine Million Menschen in Deutschland und es gibt keine völkische Psychose, da der Tod eben zum Leben gehört. Für das Jahr 2020 zeigt sich bis zur 10. Woche europaweit keine Abweichung von dieser normalen Sterblichkeitsrate. Ohne die spezielle Aufmerksamkeit, die dem Coronavirus durch die globale Panik gewidmet wird, würde man seine Existenz gar nicht wahrnehmen.

Wurde der Westen gelinkt? Vielleicht hatten die Chinesen nicht die Absicht, den Westen auszutricksen. Hauptsächlich aus dem Grund, ihre Autorität zu behaupten, griff die chinesische Regierung rücksichtslos durch und konnte damit auch einige Dissidenten aus dem Weg schaffen.

Das Schreckliche ist nicht, dass die westlichen Führer in die Falle geraten sind — voller Hybris wie sie sind -, was zu erwarten war. Das Schreckliche ist, wie schnell die Menschen dem neuen Autoritarismus erlegen sind. Ohne einen merklichen Anstieg der allgemeinen Sterblichkeitsrate der Bevölkerung in Europa und den Vereinigten Staaten haben die Regierungen ihre eigenen Länder durch eine Politik der Abschottung von einer Woche zur anderen ins Elend gestürzt.

Dies ist kein Horrorfilm. Der Terror ist real. Es wäre ein großer Fehler zu erwarten, dass nach den gegenwärtigen Turbulenzen das Leben wie bisher weitergehen würde. Wer braucht das Kriegsrecht, wenn man durch die Erklärung eines medizinischen Notstands schon absolute Machtbefugnisse erlangen kann?

Die wichtigste Einsicht, die die Krise bisher lehrt, ist zum einen, dass Politik darin besteht, jene Probleme zu bewältigen, die ohne Politik nicht existieren würden; zweitens, dass es überraschend schnell und einfach geht, eine Diktatur zu errichten; und drittens, dass es nicht an willigen Henkern mangelt.

Die bisher vorliegenden Todesfälle, die dem Coronavirus zugeschrieben werden — über den zukünftigen Verlauf kann nur spekuliert werden — rechtfertigen in keiner Weise die drastischen Einschränkungen der individuellen Freiheitsrechte, wenn man bedenkt, dass allein in Deutschland zum Beispiel die Grippewelle im Winter 2017/18 rund 25.000 Menschen das Leben gekostet hat.

Was wir derzeit in Europa, den Vereinigten Staaten und einigen anderen Ländern beobachten, sind verantwortungslose Handlungen von machtbesessenen Herrschern, die mit den Ängsten der Menschen spielen und so tun, als würden sie uns beschützen, wenn sie tatsächlich nichts anderes im Sinn haben als ihre Machtsicherung und unsere Versklavung.

Politische Panikmache

Ja, es gibt Grund zur Panik, aber es liegt nicht am Virus, sondern an der Coronavirus-Politik. Die organisierte Panik dient als exzellenter Test für den Staat, wie weit er gehen kann, um die Bürger zu terrorisieren und ihnen die Freiheit zu rauben, ohne auf Widerstand zu stoßen. Wie Schafe folgen die Menschen den Befehlen ihrer Anführer. Die Medien bereiten die Lämmer darauf vor, lautlos und ohne Schrei in den Schlachthof zu strömen.

Virologie, Epidemiologie und die damit verbundenen Bereiche zeigen, dass fast alles, was die Massenmedien, die Politiker und die Regierungen aussprechen, falsch oder verzerrt ist.

Die amtlichen Zahlen zu den Todesfällen, die dem Coronavirus zugeschrieben werden, sind falsch. Es gibt keine zuverlässige Methode, um anhand des Auftritts des Coronavirus in einer Leiche festzustellen, dass diese Person wegen dieses Virus gestorben ist. Das Leben der Menschen endet aufgrund unzähliger Faktoren und alte Menschen sterben an allem möglichen Zipperlein. Man stirbt aus vielen Gründen und manchmal ohne Grund. Früher oder später muss jeder sterben. Wenn ein Coronavirus in einer Leiche gefunden wird, beweist dies nicht, dass das Virus die Todesursache war. Das Coronavirus ist nur eine von unzähligen möglichen Ursachen.

Wenn derzeit aber auch nur eine Spur von Coronavirus in einer Leiche gefunden wird, lässt sich der Totenschein schnell ausfüllen, wenn man den Coronavirus als Sterbegrund angibt, und sich damit weitere Untersuchungen erspart. Genauso wie es absurd ist, Wasser als die Todesursache anzugeben, bloß weil man Wasser im Körper einer toten Person findet, ist es ebenso falsch zu behaupten, dass das Coronavirus Todesursache war, weil das Coronavirus in einer Leiche gefunden wurde.

Die Statistiken über die Anzahl der Virusträger sind falsch, da die Fehlerraten von Testgeräten für neue Krankheitsphänomene normalerweise hoch sind und im Fall der Tests auf Coronavirus eher noch höher sind, da die Nachfrage nach ihnen und ihr Gebrauch in kurzer Zeit extrem angestiegen ist. Ein von amtlicher Seite veröffentlichter Datensatz bedeutet nicht, dass die Zahlen die Fakten korrekt wiedergeben. Selbst Standarttests weisen nicht geringe Fehlerraten auf und es sind in der Regel mehrere Untersuchungen nötig, um zu einem einigermaßen verlässlichen Urteil zu kommen.

Etwas “Neues” zu finden bedeutet nicht, dass es vorher nicht existiert hat. Auch in der Medizin ist ein “neues” Virus nicht unbedingt ein neues Virus. Meistens ist ein als „neu“ bezeichnetes Virus die Modifikation eines alten Virus. Solche Änderungen treten ständig auf. Ohne spezifische Tests bleiben sie unentdeckt. Wenn sie entdeckt würden, könnte man fast jeden Tag Grund zur Panik haben.

Man kann sicher sein, dass früher oder später ein anderes Virus auftritt, wenn die Coronavirus-Epidemie vorbei ist. Man stelle sich vor, dass die Politik jedes Mal so reagiert, wie es mit dem Coronavirus in vielen Ländern getan wurde, und die tragische Absurdität der gegenwärtigen Antivirenpolitik wird offensichtlich.

Über den wirtschaftlichen Schaden der Politik, die derzeit angesichts der Epidemie hervorgerufen wird, hinausgehend lauert eine noch größere Tragödie: der Verlust grundlegender Menschenrechte und unserer individuellen Freiheit. Angesichts der modernen Überwachungsmethoden würde ein neuer Totalitarismus alle Schrecken übertreffen, die aus den diktatorischen Regimen der Vergangenheit bekannt sind.

Fazit

Der Strategie, den Virus laufen zu lassen und damit hinzunehmen, dass sich die Menschen sehr schnell anstecken, steht die andere gegenüber, die die Kurve abflachen will. Am Ende rechnen beide Modelle mit einer Infektionsquote von rund zwei Drittel der Bevölkerung. Die erste Strategie vermeidet es, die Wirtschaft lahm zu legen und sieht von scharfen Eingriffen in das Alltagsleben ab. Die Regierung beschränkt sich weitgehend darauf, die Bevölkerung zu Vorsichtsmaßnahmen aufzurufen und das individuelle Verhalten anzupassen. Die zweite Strategie will den Ansteckungszeitraum durch drastische Eingriffe in die Wirtschaft und das Alltagsleben verlängern, um eine kurzfristige Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Die illiberale Strategie, die anscheinend auf Sicherheit aus ist, geht in Wirklichkeit ein gewaltiges Risiko ein, dessen Konsequenzen schon sichtbar sind. Die Abschottungspolitik zerstört das filigrane Geflecht der Arbeitsteilung, auf dem der Wohlstand beruht. Dies bedeutet, dass selbst dann, wenn die Verflachungsstrategie gelingen sollte, damit ein immenser Kollateralschaden verbunden ist, von dem sich die Volkswirtschaften lange Zeit nicht erholen werden.

Antony Mueller

Written by

Dr. Antony P. Mueller is a German professor of economics who currently teaches in Brazil. See his website: http://continentaleconomics.com/

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