Die Sehnsucht nach dem dominanten Mann

Die Sehnsucht nach dem dominanten Mann

Die Sehnsucht nach dem dominanten Mann

Die neue weibliche Lust auf Männlichkeit

In meine Praxis kommen Menschen, die wünschen, ihre Partnerschaft und/oder ihre Sexualität zu verbessern. Wie im weiten Feld der Paarberatung derzeit noch üblich, sind es vor allen Dingen Frauen, die dem Wunsch nach Entwicklung nachgehen und sich professionellen Support holen. Wobei die Männer inzwischen nachziehen.

Um herauszufinden, was genau sich wie verändern lassen könnte, ist zunächst eine Standortbestimmung notwendig, in der die Frauen (oder Männer) von dem berichten, wonach sie sich sehnen und was ihnen fehlt.

In diesen Gesprächen wird von den ratsuchenden Frauen mit großer Regelmäßigkeit das Fehlen einer ganz bestimmten Eigenschaft an ihren Männern beklagt. So erstaunlich es uns geistigen Kindern des feministischen Wertewandels erscheinen mag: Die Frauen in meiner Praxis sehnen sich nach: Natürlicher männlicher Dominanz!

Was ist da los? Hat der Feminismus am Ende doch versagt?

The world turned upside down…

Der Feminismus trat an als eine politische Bewegung. Sein primäres Ziel war die Beseitigung struktureller rechtlicher und sozialer Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in unserem Land und der Welt.

In unserem Land sind wir weit gekommen. Frauen besetzen mit Selbstverständlichkeit Spitzenpositionen in Politik und Wirtschaft. Manche anderen Länder haben hier noch erheblichen Nachholbedarf. Andere sind uns in dieser gesunden Entwicklung bereits einen oder zwei Schritte voraus. Dieser Teil des Feminismus hat unserer Kulur große und wichtige Dienste geleistet. Ohne die Frauen (und Männer) dieser Bewegung wären viele weitere Entwicklungen nicht möglich gewesen.

Allerdings hatte der Feminismus (und hat zum Teil noch) auch ein anderes Gesicht. Dieser Feminismus kämpfte nicht vorrangig politisch für die Verwirklichung einer auf humanistischen Idealen beruhenden Weltordnung und für die Beseitigung von Unrecht und Leid in dieser Welt. Dieser Feminismus kämpfte aus persönlichen Motiven. Dieser Feminismus hatte eine Rechnung offen. Mit Männern. Und rechnete dafür mit allem ab, was männlich war.

Männlichkeit, dereinst ein Ehrenmerkmal würdiger Könige, Krieger und Väter, wurde im Laufe der vergangenen 100 Jahre schleichend zum Sinnbild für dumpfe Brutalität, für emotionale Unreife und Verantwortungslosigkeit.

Dieses Zerrbild von Männlichkeit beginnt mittlerweile langsam zu bröckeln. Doch eine ganze Generation von Männern und Frauen wurde in der Entwicklung seiner geschlechtlichen Identität von diesem Bild geprägt:

Mädchen lernten, dass sie einem Mann niemals wirklich vertrauen können. Mädchen lernten, auf eigenen Füßen zu stehen und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Mädchen lernten, erfolgreich zu sein, Unternehmen, Staaten und Familien zu leiten. Mädchen lernten, stark, souverän und straight zu sein.

Jungen lernten, ihre Aggressionen zu kontrollieren. Jungen lernten, dass ihr starker Wille und ihre Entschlossenheit immer wieder von der Macht der weiblichen Mutter gebrochen wurde. Da die überwiegende Mehrheit der Väter dieser Generation nur schattenhafte Arbeitsdrohnen waren, konnten diese ihren Söhnen kein männliches Vorbild sein. Die Jungen lernten, sich zu fügen, aus Angst vor dem Verlust der Liebe ihrer Mutter. Sie lernten ihre zarte Seite kennen. Der Preis hierfür jedoch war die Verleugnung des wilden und unzähmbaren Tiers in sich.

Der dunkle Feminismus hat ganze Arbeit geleistet. Die Mehrheit der Männer in unserem Lande sind heute zahme Schoßtierchen, die niemandem ernsthaft Angst machen können.

Dummerweise und nicht zuletzt zum Leidwesen vieler Frauen sind derart kastrierte Schoßtierchen nicht besonders sexy. Tja.

Der kastrierte Mann

Es ist ein trauriges Dilemma, in das viele Frauen hierzulande geraten. Einerseits ist da diese leise Stimme, die es irgendwie gut findet, wenn ein Mann selbstsicher eine klare Richtung anbietet. Andererseits ist da nicht selten auch eine andere Stimme.

Diese andere Stimme spricht von vergangenen Erfahrungen mit Männern. Diese Stimme spricht von eigenen Erfahrungen und, zwischen den Zeilen, auch denen von Mama und Großmama. Diese andere Stimme kennt nur ein schwaches oder gefährliches Zerrbild von Männlichkeit, eines, das erstmal erzogen oder zum eigenen Schutz (zur eigenen Bequemlichkeit?) dauerhaft kontrolliert werden muss. Diese andere Stimme ist erheblich beharrlicher und lauter.

Einen Mann zu kastrieren, dessen Urerfahrung mit dem Weiblichen die einer unbezwingbaren Übermacht war, ist, bei allem Reespekt, keine besonders anspruchsvolle Übung. Entziehe ihm deine Aufmerksamkeit, entziehe ihm deinen Respekt und, falls ihr ein monogames Commitment habt, entziehe ihm den Sex. Sein Selbstwertgefühl wird vor deinen Augen vertrocknen und zwischen deinen Fingern zu Staub zerbröseln.

Willst du konkretere Tipps hierfür, wirf gerne einen Blick in das Kabinett der Grausamkeiten!

Parallel erleben viele Männer unter uns in ihren Liebesbeziehungen eine ganz ähnliche Form von Zerrissenheit.

Sie möchten gerne in ihre ganze Kraft gehen. Auch und gerade in diesen wunderbar ungezähmten animalischen Teil. Sie sehnen sich danach, Verantwortung zu schultern und eine Richtung vorzugeben. Allein: Sie wissen nicht, wie! Sie hatten selbst einen schwachen oder despotischen Vater, und auch um sie herum gab es keine bis maximal kaum Vorbilder für eine aufrechte, präsente und auf natürliche Weise dominante Männlichkeit.

Die Männer spüren diesen Teil in sich. Aber sie vertrauen ihm nicht. Sie spüren seine Kraft und Lebendigkeit. Aber sie haben Angst vor ihr. So wie ihre Frauen auch. Und so lassen sie es zu, dass ihr Selbstwert und ihre eigene Lebendigkeit vom emotionalen Auf und Ab einer einzelnen Frau abhängt.

Zwei schlechte Nachrichten:

Erstens: Es seid ihr Frauen selbst, die eure eigenen Männer kastrieren. Die ihren Selbstwert als Mann oder Vater untergraben und mit dunklen Methoden emotionale Kontrolle über ihn zu erlangen suchen. Dass dabei nur ein jämmerliches Abziehbild von Mann übrigbleiben kann, müsste eigentlich nach zwei Sekunden Nachdenken klar gewesen sein. Also bitte: Hört auf zu jammern!

Zweitens: Es seid ihr Männer selbst, die sich kastrieren lassen. Die ihr verlernt habt, was ihr als Kinder alle noch konntet: Mit Selbstverständlichkeit einzutreten dafür, was in euren Augen wahrhaftig und richtig ist. Ihr selbst seid es, die sich davor scheuen, euer ganzes Licht scheinen zu lassen: Eure Klarheit und Verwurzelung, eure Liebe und Güte, eure Aufrichtigkeit und Präsenz. Also bitte: Hört auf zu jammern!

Männliche Dominanz stärken

Kommt in meiner Praxis von Seiten einer Frau der Wunsch nach mehr Präsenz und Dominanz bei ihrem Liebespartner zur Sprache, so habe ich zumeist eine etwas ernüchternde Antwort für sie:

Es gibt keinen Weg, wie du als Frau die wilde männliche Kraft in deinem Mann erwecken kannst.

Das bedeutet nicht, dass der zahnlose Tiger, als den du deinen Mann möglicherweise gerade siehst, für immer ein zahnloser Tiger bleiben wird. Das bedeutet nicht, dass du nichts tun kannst. Das bedeutet nur, dass der Wille zu präsenter Intergrität und liebevoller Dominanz in deinem Partner selbst heran wachsen muss.

Wenn dein Mann dir zu Liebe (und nicht: Sich selbst und seinem Weg zu Liebe) beginnt, dir gegenüber etwas dominanter oder forscher aufzutreten, dann wirst du zwar sehen, dass etwas anders ist. Aber du wirst doch im Leisen wissen und spüren, dass das, was du erlebst, keine echte Entschlossenheit und Kraft enthält. Darum wirst du ihm nicht vollkommen vertrauen können. So lange du ihm und seiner Präsenz nicht vertraust, wirst du dich ihm niemals ganz und gar hingeben. So ist das leider.

Der Wille zum Mann-Sein muss also in dir selbst wachsen, Mann! Dafür aber braucht es positive Vorbilder in positiver männlicher Klarheit und Dominanz. Halte daher die Augen bewusst auf nach derartigen Vorbildern. In deinem persönlichen Umfeld, im Feld öffentlicher Persönlichkeiten oder aus dem weiten Fundus der fiktiven Gestalten aus den Geschichten der Welt. Finde dir solche lebendigen Vorbilder und umgib dich mit ihnen! Sie werden dir helfen, deine eigene Art von Mann-Sein mutig in die Welt zu bringen.

Komme dir selbst auf die Spur! Erkenne, wo dein Handeln dem Wunsch nach weiblicher Aufmerksamkeit oder Sympathie folgt. Unsere Aufmerksamkeit spielt eine größere Rolle für unsere Entwicklung als unsere Willenskraft. Du musst diese unbewussten Reiz-Reaktions-Muster daher gar nicht verändern wollen. Das passiert von ganz alleine, wenn du dir diese erst konsequent bewusst machst. Auf Basis dieser Selbsterkenntnis wirst du in Zukunft möglicherweise andere Entscheidungen treffen als bislang.

Du, Frau, dagegen kannst zwar den inneren Prozess deines Mannes nicht voran treiben (Das würde ja wiederum heißen, dass du in seine Autonomie eingreifst, weil er es selbst und allein noch nicht gut genug kann!), aber du kannst deinem Mann in diesem Prozess dennoch große Dienste leisten. Indem: Du seiner Männlichkeit Raum gibst!

Übergib ganz bewusst die Verantwortung für einen Abend, ein Wochenende oder eine Aktivität an deinen Mann. Übergib ganz bewusst einen Teil der Führung, die du bislang inne hast, an ihn.

Schenke deinem Mann deine schönste und lebendigste Sinnlichkeit und Sexualität. Gib dich ihm hin. Locke oder rufe aus ihm die schönste und lebendigste Gestalt seiner Sinnlichkeit und Sexualität hervor.

Davon ab: Komm auch dir selbst und deinen heimlichen Strukturen auf die Schliche. Auch du musst überhaupt nichts ändern wollen. Vertrau’ mir: Das Ändern kommt danach von ganz allein. Werde dir selbst und deiner mehrschichtigen Kommunikationsmuster einfach nur gewahr. Bemerke sie. Und erkenne, was du tust, wenn du es tust. Es wird nicht lang dauern, und du wirst feststellen, dass dort, wo du bisang automatisch gehandelt hast, plötzlich Raum für eine Entscheidung ist.

Nimm dich selbst und deine Sehnsucht ernst

Eine Sehnsucht, die erst einmal geweckt ist, lässt sich nicht einfach wieder einschläfern. Das kann die Sehnsucht nach emotionaler Tiefe sein oder die Sehnsucht nach erfüllender Sexualität. Es kann der Wunsch nach Nähe und Vertrautheit sein oder eben auch die Lust auf eine bestimmte Art von männlicher oder weiblicher Energie.

Wenn du, Mann, in dir die Sehnsuch spürst, als Mann geehrt und begehrt zu werden, dann wird der Mann in dir die Augen offen halten nach genau dem. Wenn die Frau, die du die Deine nennst, deine Männlichkeit nicht ehrt und begehrt, dann findest du vielleicht Linderung in einer Affaire, oder auch im Suff. Irgendwann jedoch steigst du aus der Beziehung aus, sei dies nun „offiziell“ oder „nur“ emotional.

Wenn du, Frau, dich nach einem Mann sehnst, der aufrecht und standhaft vor dir steht wie ein Fels, der deine emotionalen Stürme oder Sümpfe ohne jede Furcht durchquert, der dich als Frau durchdringt und dich nimmt wie ein Gott eine Göttin nimmt und mit seinem Licht erfüllt, dann … werden deine Sinne beständig und aufmerksam deine Umgebung scannen, ob da nicht etwas sein könnte, das genau diese Lust bedient.

Es ist wichtig, dies von vornherein vollkommen klar zu haben: Eine Sehnsucht, die geweckt ist, legt sich nicht von alleine wieder hin. Und auch nicht bzw. schon gar nicht durch äußeren Druck. Der nämlich kann sie zwar konsequent in den Untergrund verdammen, keinesfalls jedoch zur Untätigkeit.

Hab Geduld. Und halte das Thema wach.

Die weit überwiegende Mehrheit aller partnerschaftlichen Entwicklungsprozesse wird durch die Initiative eines der Partner in Bewegung gebracht. Der andere ist augefordert, mitzuhalten, obwohl ihm oder ihr in dem aktuellen Prozess möglicherweise ganz und gar nicht behaglich zu Mute ist.

Das bedeutet, dass du, wenn du dir die Veränderung wünscht, nicht nur die Zügel in die Hand nehmen musst, sondern sie dort auch noch eine ganze Weile zu halten hast. Dein Partner oder deine Partnerin dagegen “muss” vielleicht noch vom emotionalen Nutzen dieser Entwicklung überzeugt werden. Darum ist es hilfreich und wichtig, über eure Wünsche oder Bedenken offen und einander zugewandt im Gespräch zu sein.

Gerade in einem Beispiel wie diesem, in dem archetypische Urmuster von „Mann-Sein“ und „Frau-Sein“ betroffen sind, braucht es Zeit und eine Reihe von positiven Erfahrungen, damit die neue Erfahrungsqualität durch Wiederholung gefestigt werden kann. Immer wieder ist es die Aufgabe desjenigen, der die Veränderung will, für diesen Wunsch aktiv und liebevoll einzutreten und den anderen in diesen Prozess einzuladen. Es tut mir Leid: Ich habe die Regeln nicht gemacht.

Es braucht also Geduld.

Aber Vorsicht! Es gibt nicht wenige Menschen, die gelernt haben, in emotional aufwühlenden Situationen auf Zeit zu spielen. Statt „Ich möchte das nicht!“ oder „Ich weiß nicht, wie!“ sagen sie: „Bitte hab mit mir Geduld!“, „Ich bin in sowas nicht so schnell!“ und „Ich brauche noch ein bisschen Zeit!“. Nur, dass danach halt nichts passiert.

Diese Form von passivem Widerstand ist weit verbreitet. Sie wird vor allem von eher konfliktscheuen und selbstunsicheren Menschen angewandt. Die Strategie fußt verständlicherweise auf möglichst unklaren Absprachen. Diese Menschen versuchen daher, jede Form von belastbarer Vereinbarung tunlichst zu sabotieren. Stattdessen kommen schlichtende Angebote wie „Ok, ich fühl da mal für mich rein!“, „Ich werde mal ein paar Nächste darüber schlafen!“ oder „Ich nehme das mal mit zu meinem Coach!“

Wenn du erkennst, dass die Worte deines Liebespartners nur leere Hülsen sind, dann mache das transparent. Zeigt sich daraufhin keine Einsicht, sondern Abwehr, ist vielleicht die Frage angeraten, ob das, was du dir wünscht, mit diesem Partner oder dieser Partnerin überhaupt zu haben ist.

Falls nicht, muss das nicht das Ende eurer Liebe oder eurer Partnerschaft sein. Es stellt sich lediglich die Frage, wie es dir dann im Rahmen deiner Liebesbeziehung möglich ist, das zu finden und zu leben, wonach du dich sehnst.

Nicht selten führt dieser Prozess zu einer Feuerprobe für die Partnerschaft. Spätestens jetzt ist es hilfreich, sich professionellen Support zu holen. Gerade, wenn Ängste, Groll oder Scham im Spiel sind, kann eine dritte Person als Zeuge und Begleiter helfen, das Gespräch über Gefühle und Sehnsüchte sachlich und wertschätzend zu führen.

Was Frauen wollen: Nachhilfe in Sachen Männlichkeit

Wenn jemand in meiner Praxis einen so prinzipiellen Wunsch äußert (mehr „Liebe“, mehr „Wertschätzung“, mehr „Leidenschaft“, mehr „Tiefe“, mehr „Hingabe“, mehr „Dominanz“…), frage ich gerne etwas genauer nach. Ich frage: „Was genau bedeutet „…“?“ oder „Woran merkst du, dass „…“?“

Ich gebe hier — nicht wörtlich, aber sinngemäß — dreizehn ganz typische Beispiele wieder , was mir die Frauen (und ein Mann) in meiner Praxis auf die Frage antworteten, durch welches konkrete Verhalten genau in ihren Augen „natürliche männliche Dominanz“ zum Ausdruck kommt:

  • „Wenn er mich mit dem Rücken an die Wand drückt und mir mit einem selbstsicheren Lächeln sekundenlang in die Augen schaut, bevor er mich endlich küsst“
  • „Wenn er für mich kocht und alles ist perfekt organisiert!“
  • „Wenn er mir die Tür aufhält!“
  • „Wenn er auch dann noch liebevoll und klar sein kann, wenn ich mal wieder meine fünf Minuten habe!“
  • „Wenn er meinen Kopf an meinen Haaren sanft, aber unbeirrbar in den Nacken zieht und mir ins Ohr flüstert: Ich will dich, Baby!“
  • „Wenn er mich für ein Wochenende ausführt, ohne dass ich weiß, wohin!“
  • „Wenn er mir seinen Schmerz zeigt, ohne dabei ins Leiden zu verfallen!“
  • „Wenn er mit mir schläft und plötzlich diesen wilden Blick bekommt!“
  • „Wenn er mir vor dem Ausgehen sagt, was ich anziehen soll!“
  • „Wenn er mir mit einem Blick zu verstehen gibt, dass er Lust hat auf meinen Körper und mich!“
  • „Wenn er unseren Kindern Halt und Trost und Führung gibt!“
  • „Wenn er mir in aller Öffentlichkeit und trotzdem unsichtbar an den Hintern fasst!“
  • „Wenn er unsere gemeinsame Rechnung bezahlt!“

Ich will ja nicht mit Ina Deter kommen, aber…

Die Liste über uns ließe sich fortsetzen. Sie zeichnet ein relativ klares Bild.

Sie zeichnet das Bild eines Mannes, der sich selbst und seine Gefühle gut kennt. Der seine eigene Verletzlichkeit angenommen und nicht mehr von ihr kontrolliert wird. Der das Tier in sich integriert hat und es mit Freuden nährt. Der Verantwortung trägt für sein Tun und seine Beziehungen. Der unverschämt und frech seine Meinung sagt, ohne dabei zu glauben, diese entspräche auch der Wahrheit.

Das ist in meinen Augen interessanterweise genau die Art Mann, den die Welt in meinen Augen gerade ziemlich gebrauchen kann.Es gibt bereits solche Männer. Ohne Frage. Aber es gibt bislang noch nicht besonders viele.

Aber: Es gibt viele Männer, die schon bereit stehen für den Sprung in diese Art von Mann-Sein.

Männer, die vielleicht nur noch ein kleines bisschen Mut brauchen oder ein Vorbild, das sie jenen entscheidenden Schritt vorwärts kickt.

Männer, die vielleicht nur ein kleines bisschen Raum brauchen, sich auszuprobieren, zu stolpern und wieder aufzustehen.

Männer, die vielleicht einfach nur (möglicherweise zum ersten Mal in ihrem Leben) einmal erfahren dürfen, dass Männlichkeit etwas ist, das kraftvoll ist, ehrenwert und schön. Weil sie dies noch nie erfahren und erlebt haben mit den Frauen vor dir.

Männer wie dich und mich.

Männer auf dem Weg.

Männer, die vielleicht nur einmal hören müssen:

„Ja, du darfst Mann sein! Du darfst wild und zärtlich sein! Du darfst mich wollen und auf Händen tragen. Du darfst mich überwältigen und führen. Ich will deine Kraft und deine Klarheit. Ich will deine Präsenz und deinen Duft. Ich heiße dich willkommen in meinem Schoß, du … Mann!”

In diesem Sinne, Ihr Lieben:

Auf die Männlichkeit!

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