Ab geht´s in den Süden Chiles

Ausblick vom Hostel in Puerto Montt

Nachdem unsere Spanischlektionen in Santiago beendet waren, wollten wir das Land besser kennen lernen. Unsere erste Station war Puerto Montt, wo es die besten Verbindungen in den Süden Chiles gibt. Über Puerto Montt gibt es nicht allzu viel zu berichten, aber ungefähr 20km entfernt liegt Puerto Varras, eine hübsche Kleinstadt an einem See, die stark von deutschen Einwandern geprägt ist.

Im Hintergrund die drei Vulkane nahe Puerto Varas

Besonders beeindrucken die Vulkane in unmittelbarer Nähe, welche sich mit ihren schneebedeckten Gipfeln aus der Landschaft erheben.

Nach diesem kurzen Zwischenstopp fuhren wir mit dem Bus in die südpatagonische Stadt Punta Arenas, gelegen an der Magellanstraße. Die Busfahrt war schon etwas besonderes, denn sie dauerte nicht nur 30 Stunden, in denen 2000 Kilometer zurückgelegt wurden, sondern führte auch durch wunderschöne argentinische Landschaften und über steile Bergpässe. Obwohl wir es davor nicht gedacht hätten, war die Fahrt ganz angenehm und auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

Argentinische Landschaft fotografiert aus dem Busfenster

In Punta Arenas wurden wir von kalten Winden und für uns ungewohnten Temperaturen empfangen. Die Stadt liegt nur eine kurze Bootsfahrt von Feuerland entfernt und ist außerdem ein notwendiger Zwischenstopp auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel — dem Torres del Paine Nationalpark.

Isla Magdalena

Allerdings wollten wir nicht nur “zwischenstoppen”, sondern auch die Gegend kennenlernen. Zwei Ziele drängten sich dabei für uns auf: die Isla Magdalena mit einer großen Pinguinkolonie und natürlich Feuerland, denn wer will nicht mal “so weit wie möglich” weg gewesen sein. Beide Ziele waren nur mit einer Fähre zu erreichen und so verbrachten wir auch große Teile der nächsten Tage darauf. Aber es lohnte sich! Einmal über eine einsame Insel laufen (natürlich mit anderen Touristen), auf denen außer einem Leuchtturm und zwei Hütten für die Ranger des Wildparks, ungefähr 70.000 Pinguine und viele andere Vögel ihr zeitweises zu Hause haben, ist schon beeindruckend. Die Pinguine kommen jedes Jahr aus südlicheren Gegenden, um zu brüten, denn sie brauchen die ungefähr 16 bis 18 Stunden Tageslicht. Wir konnten auch einige Junge sehen, die erst vor kurzem geboren wurden.

Porvenir auf Feuerland

Am nächsten Tag ging es dann nach Porvenir, die Provinzhauptstadt Feuerlands in Chile. Bei der Überfahrt konnten wir auch einige Delphine sehen, die neben der Fähre schwammen. Auf Feuerland hatten wir allerdings nur Zeit um uns kurz die Stadt und ein Museum anzuschauen. Nach diesen beiden Städten geht es nun weiter nach Puerto Natales und dann ab in den Nationalpark.

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