Digitaler Lokaljournalismus hat ein Nachfrageproblem
Konrad Lischka
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Sehe das ähnlich wie Sebastian: Die Angebote entsprechen in den allermeisten Fällen nicht den Erwartungen der doch jüngeren Leserschaft. Das betrifft zum einen die Aufmachung der Websites zum anderen liegts aber auch an der “Unvollständigkeit”: Wer wirklich lokal auf dem Laufenden bleiben will, kann sich mit dem eingeschränkten Angebot der Digitalausgaben nicht zufrieden geben. Man muss zum Printprodukt greifen. Und zuletzt sind die so wichtigen Social-Media-Aktivitäten der Lokalredaktionen noch rudimentär. Da fehlt viel Manpower, weil den Verlagen es doch schwer fällt zu begreifen, dass sie für Inhalte, die auf Plattformen, an denen sie nichts direkt verdienen, veröffentlicht werden, auch noch Kosten investieren müssen. Schwierig. Ich glaube aber nach wie vor, dass die Lokalzeitungen große Chancen im Netz haben, wenn sie ihre Marken als Ort lokaler Öffentlichkeit positionieren. Sie haben so viel Vertrauenskapital, das muss halt nur clever eingesetzt werden…

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