Nachhaltige Banken — Idealismus und Ökologie
Die meisten Mitarbeiter von herkömmlichen Geldinstituten müssen Tages — oder andere Zielvorgaben zwingend erfüllen. Im Vordergrund geht es prinzipiell einfach darum, Geld zu verdienen. Kredite, Bausparverträge oder anderweitige Finanzprodukte müssen an den Kunden gebracht werden — ansonsten steht vielfach Ärger ins Haus.
Das Prinzip nachhaltiger Banken unterscheidet sich dazu doch deutlich. Wie auch in einem Online Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) nachzulesen ist, sind diese nicht zwangsläufig darauf ausgerichtet, ihre Gewinne zu optimieren, sondern sie wollen ihr Geld damit verdienen, in dem sie „Gutes“ tun. Bekanntermaßen investieren Nachhaltigkeitsbanken in „grüne Kernkompetenzen und Themenbereiche“ und unterstützen dadurch das Allgemeinwohl. Idealistische Mitarbeiter und ein ökologischer Hintergrund — was erbringt das den Kunden für Vorteile?
„Grüne Banken — Menschlichkeit und Transparenz“
Die Zeiten der großen Finanzkrise sind sicherlich noch in den Köpfen der Verbraucher. Milliarden von Kundengeldern wurden durch undurchsichtige und äußert zwielichtige Geschäftsgebaren der Banken regelrecht „verbrannt“. Alles Nachfragen half nichts — denn Antworten blieben diese Geldinstitute in vielen Fällen schuldig. Anders die „Grünen Banken“, die von der Krise kaum betroffen waren. Ihr größter Vorteil für die Kunden liegt in der großen Transparenz. Die nachhaltigen Banken zeigen klar auf, wofür das Geld der Verbraucher letztlich eingesetzt wird. Und es sind immer sinnvolle und ökologische Anlageprodukte — wer diese Kriterien nicht erfüllt, bleibt außen vor. In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass hier eine Prüfung durch externe Dienstleister nach sozialen und ökologischen Aspekten vorgenommen wird. So einfach, so klar.
Nicht zu unterschätzen ist es dabei, dass der Kunde ein Mitspracherecht besitzt, wohin das Kapital fließen soll wie exemplarisch
- Ökologische Landwirtschaft (Bio — Bauernhof)
- In den Bereich Bildung
- In regenerative Energien (Sonne, Wasser, Wind)
- Projekte im Gesundheits — und Pflegebereich
Erstaunlich erscheint es, dass das Groß der Kunden nicht unbedingt auf hohe Renditen und Erträge ihr Hauptaugenmerk richtet — vielmehr liegt das vorrangige Interesse daran, wie und wo investiert wird.
Wirtschaftlichkeit und Gewinne bleiben nicht außen vor
Natürlich sind nachhaltig agierende Banken den Gesetzten des Marktes unterlegen. Sie sind beileibe nicht dazu da, nur attraktive Projekte zu unterstützen und zu fördern. Unter dem Strich muss auch ein Gewinn dabei herauskommen. Aber auch Kunden, die eine private Geldanlage bei einer der zahlreichen Nachhaltigkeitsbanken bevorzugen, werden davon profitieren.
Wissenswerte und nützliche Informationen sowie anschauliche Abgrenzungen zu herkömmlichen Geldinstituten werden im Übrigen bei einem Blick auf diese Infografik vermittelt. Übersichtlich werden hier die essentiellen Themenbereiche wie
- Leistungen
- Kreditvergaben
- Beteiligungen
- Aktien und andere Wertpapiere
vorgestellt, so dass man anhand dieses Vergleichs perfekte Orientierungshilfen erlangen wird.