Backlinks kaufen in 2019 — eine gute Idee?

Carolin Strasburg
Jun 5 · 5 min read
Backlinks kaufen — lohnt sich das wirklich für Sie?

Bezahltes Link Building ist in den meisten SEO-Kreisen tabu. Es wird in gedämpften Tönen besprochen (wenn überhaupt besprochen). Die meisten SEO oder SEO Agenturen werden nicht zugeben, dass sie es tun, aber die meisten haben es schon getan oder sich zumindest schon einmal überlegt.

Renommierte SEOs verurteilen den kostenpflichtigen Linkaufbau, und das aus gutem Grund — Googles Haltung ist kristallklar:

Der Kauf oder Verkauf von Links ist ein Verstoß gegen die Webmaster-Richtlinien von Google und führt zu einer Strafe, wenn Sie erwischt werden.

Aus diesen Gründen ist dieser Beitrag nicht dazu gedacht, den kostenpflichtigen Linkaufbau zu fördern, noch unterstütze ich persönlich den Kauf von Links. Ob Sie sich für oder gegen den Kauf von Backlinks entscheiden, ist letztendlich Ihre Entscheidung, aber folgendes ist klar: Bezahlte Backlinks sind äußerst beliebt und effektiv — aber ist das Verhältnis von Risiko und Belohnung es wert?

In diesem Beitrag will ich auf folgende Punkte eingehen und hoffe damit dem einen oder anderen zu helfen, der gerade vor der Entscheidung steht, ob er Backlinks kaufen soll oder nicht:

  • Warum kaufen SEOs und andere Unternehmer immer noch Links?
  • Welche Linkaufbau Pakete werden gekauft?
  • Funktionieren bezahlte Links tatsächlich?

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was ich entdeckt habe.

Was ist ein bezahlter Link und was nicht?

Bevor wir loslegen, erstmal eine kleine Definition.

Was genau ist ein kostenpflichtiger Link?

Wenn ich anfange, über bezahlten Linkaufbau zu sprechen, ist dies bei weitem die häufigste Frage, die mir gestellt wird.

In diesem Artikel bleibe ich bei Googles Definition eines kostenpflichtigen Links, nämlich “Geld gegen Links tauscht oder Beiträge schreibt, die Links enthalten, Waren oder Dienstleistungen gegen Links tauscht oder jemandem ein “kostenloses” Produkt schickt, damit er darüber schreibt und einen Link einfügt”.

Mit anderen Worten, auch gesponserte Gästebeiträge und bezahlte Rezensionen gelten als bezahlte Links.

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sollten Sie sich bewusst sein, dass selbst “sicherere” bezahlte Linkbuilding-Strategien Gefahr laufen, als Teil eines „link schemes“ in Googles Augen betrachtet zu werden und gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Google zu verstoßen.

Es ist also ein sehr heikles Thema, denn es treffen Theorie und Realität aufeinander: In der Theorie sollten Webseiten so gut gestaltet werden, dass natürlich Menschen diese empfehlen oder verlinken. In der Realität aber ist die Startseite von Google auf 10 Ergebnisse beschränkt (wobei 60% des Suchtraffics auf die ersten 3 Positionen fällt) und die Konkurrenz ist gigantisch. Für eine in 2019 neue aufgebaute Webseite ist es daher quasi unmöglich auf natürliche Weise solche Seiten zu verdrängen, wenn nicht nachgeholfen und optimiert wird. Jeder ist sich dieser Tatsache bewusst und daher sind die Google Richtlinien selbst für „White Hat“ SEOs umstritten.

Warum kaufen Menschen immer noch Backlinks?

Warum Backlinks kaufen?

In den frühen 2000er Jahren war das Kaufen und Verkaufen von Links nicht nur in Mode — es war ein boomendes Geschäft. Verzeichnisse, in denen Sie für Rezensionen bezahlen konnten, und Dienstleistungsunternehmen, die es Ihnen ermöglichten, Links zu kaufen oder zu “mieten”, gab es wie Sand am Meer.

Davor schob Google dann einen Riegel, indem sie es den Nutzern ermöglichte, bezahlte Links zu melden, was Käufer und Verkäufer zwang, heimtückischer zu werden oder die Taktik zu ändern.

In den letzten zehn Jahren ist der Kauf von Links etwas riskanter geworden, weil Googles Fähigkeit, bezahlte Links aufzudecken, immer besser geworden ist, auch durch den Einsatz von Machine Learning und AI.

Allerdings ist es nicht narrensicher. Einige Unternehmen greifen auf bezahlten Linkaufbau zurück, weil es einfacher ist oder keine eigenen SEO Fähigkeiten im Unternehmen vorhanden sind oder das Zeitinvestment zu groß wäre SEO inhouse zu betreiben. Es gibt zahlreiche gute Gründe für Unternehmen oder Webseitenbetreiber Backlinks zu kaufen und es ist immer eine Abwägung.

Heute bieten aber der Aufstieg des organischen Link Building und Content-Marketing eine durchaus gute Alternative zum Linkaufbau, auch wenn es dann gerne einmal länger dauert, bis man Erfolge sieht. 😊

Wie man Backlinks kauft & wie man es nicht tun sollte

Ihre Webseite für den Kauf von Backlinks vorzubereiten erfordert Zeit und Geduld. Sie müssen mit den gleichen Inhalten beginnen und Texte schreiben, die Sie verwenden würden, um eine organische Linkbuilding-Kampagne zu starten — Inhalte, die für Ihre Nische sehr relevant, qualitativ hochwertig und ansprechend für Ihre Zielgruppe sind. Sie sollten vor dem Kauf sicherstellen, dass Ihre Seiten hinsichtlich Onpage SEO optimiert sind und genügend Content haben.

Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Recherchieren Sie nach Anbietern und beachten u.a. folgende Punkte: Handelt es sich um deutsche Anbieter? Sind die Links hochwertig und themenrelevant? Bietet der Anbieter permanente Backlinks oder Monatsabos? Betreibt der Anbieter Linkspam durch Backlinks aus Blogs oder Forenkommentaren?
  • Erstellen Sie eine zielgerichtete Linkbuilding-Strategie. Kaufen Sie Links langsam und bewusst. Vermeiden Sie Angebote wo mehrere Hunderte bis Tausend Links angeboten werden. Ein paar wenige (10–50) Links von hoher Qualität sind natürlicher und effektiver.
  • Stellen Sie eine Liste von URLs und Keywords zusammen und machen sich Gedanken über die richtige Verwendung von Ankertexten (Generische, usw.)

Weitere Tipps und eine persönliche Empfehlung:

  • Kaufen Sie niemals sitewide Links. Seitenweite Links (z.B. Links in der Seitenleiste, Fußzeile, Navigation, etc.) sind Spam in Googles Augen.
  • Vermeiden Sie Pakete von Seiten wie fiverr.com, wo für wenige Euros Hundertausende Links versprochen werden
  • Ein seriöser Linkanbieter berät vor und nach dem Linkaufbau und bietet Support

Natürlich ist es immer wichtig, dass Sie den Zustand Ihres Backlink-Profils überwachen, egal ob Sie Links kaufen oder organisch aufbauen. Verwenden Sie Link Tracking Software, um die Auswirkungen Ihrer Links zu messen. Mein Favorit fürs Backlinks checken ist ahrefs (kostenpflichtig) und zum Tracken des Rankings whatsmyserp (kostenlos).

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Links gekauft haben — überprüfen Sie regelmäßig ob die Links noch von Google indexiert sind und stellen Sie sicher, dass sich der Ankertext Ihres Links nicht geändert hat und dass er nicht auf nofollow geändert wurde.

Hier eine persönliche Empfehlung: Der Anbieter Backlinkboom ist mein Top Pick 2019 im Bereich Backlinks kaufen und Offpage SEO. Die Pakete sind hochwertig (100% DoFollow und permanent — keine Abos!) und der Anbieter antwortet schnell und ist transparent.

Backlinks von backlinkboom.de

Funktionieren kostenpflichtige Links?

Die Wirksamkeit von kostenpflichtigen Links ist nach wie vor stark umstritten. Es scheint zweifellos, dass einige Unternehmen es schaffen, Backlinks zu kaufen und mit organischen Linkbuilding-Strategien zu kombinieren und damit großen Erfolg haben. Wenn man sich mit Backlink Checkern wie ahrefs einfach mal ein paar Backlinkprofile der Top 3 in Google anschaut, wird man schnell feststellen, dass meistens auf kostenpflichtigen Linkaufbau zurückgegriffen wurde.

Daher: Wenn Sie den Kauf von Links in Betracht ziehen, stellen Sie einfach sicher, dass Sie die Risiken verstehen und setzen Sie auf seriöse und transparente Anbieter (z.B. https://backlinkboom.de/). Vielleicht wird Google durch AI irgendwann so gut, dass wirklich nur noch 100% natürliche Strategien und Marketing funktionieren, aber bis dahin ist es denke ich noch eine ganze Weile hin. Daher dürfen alle SEOs aufatmen, denn sie werden auch noch auf längere Zeit wichtig bleiben 😉.

Carolin Strasburg

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Hi, ich bin Carolin und schreibe über SEO und Social Media Marketing!