Die Angst vor den Außenseitern


Menschen sind böse. Mit diesem Satz möchte ich sie in diesen Text einführen, einen Text über Ausgrenzung anderer, das Auslassen der eigenen Schwächen an den vermeintlich Schwächeren und der Angst, selbst einmal diesen Ausgestoßenen anzugehören. Es gibt Menschen, die ein bisschen eigenartig sind, die nicht mit dem Strom schwimmen, die sich nicht so verhalten, wie es die Gesellschaft „vorschreibt“, die vielleicht fröhlicher sind, als es manche abhaben können. So still sind, dass sie anderen Angst machen oder die, welche nur ein bisschen quer und verstrickt denken. Aber sie tun vor allem eins, und das ist, ihren Gefühlen mehr freien Lauf lassen, als andere Menschen das tun. Das sind Menschen, die in der Gesellschaft meistens eine bestimmte Position einnehmen, und zwar die Position des Außenseiters. Außenseiter sind Menschen, die in ihrem Leben schon viel erlebt haben, vielleicht viel Leid, aber vielleicht auch viele freudige oder verrückte Dinge. Egal was sie erlebt haben, es sind die Dinge, die sie zu dem gemacht haben, wer sie sind und das zeigen sie nach außen. Vielen Leuten erscheint das als nervig oder komisch, wobei sie meist genau wissen, was dahintersteckt. Doch die meisten Menschen sehen was die Gesellschaft mit ihnen macht und schaut weg. Versucht zu ignorieren, was diese Leute zu ihrem Verhalten treibt und lassen dann genau wie andere, ihr fehlendes Selbstwertgefühl an diesen Menschen aus, weil ihnen der Aufwand gegen den Mainstream anzukämpfen viel zu viel Kraft kostet und sie lieber die Verhaltensweisen und Gedanken von anderen zu übernehmen, weil sie es bequem haben wollen und selbst Angst haben in die Außenseiterrolle zu kommen. Dieses Verhalten nennt man „Prädatorisches Verhalten“.

Bosheit ist ein menschliches Konzept. Jeder Mensch ist sich dessen bewusst, was ihm selbst am meisten weh tut. Dieses Eigenwissen wendet er an, um anderen Schaden zuzufügen. Also wissen Menschen genau was sie diesen Menschen antun und machen das sogar teilweise bewusst, um sich selbst zu schützen und sich Vorteile daraus zu ziehen. Die meisten Menschen, die dieses Verhalten nicht aufweisen, sind meist die, die selbst Außenseiter sind oder mal waren. Menschen sollten sich mehr trauen diese „Außenseiter“ in ihr Leben zu lassen und aufhören weg zu schauen, denn sie können von diesen Menschen viel lernen. Diese Menschen haben viele Geschichten zu erzählen. Sie können sehr beeindruckend oder auch traurig sein, sehr verrückt oder auch lustig. Diese Geschichten haben es verdient gehört zu werden, denn das sind die Geschichten, die diese Menschen stark gemacht haben und von dieser Stärke kann man nur beeindruckt sein. Von dieser Stärke und diesem Durchhaltevermögen sollten sich viele eine Scheibe abschneiden. Also gebt diesen Menschen eine Chance und hört auf, sie und euch selbst so sehr von der Gesellschaft beeinflussen zu lassen. Gebt euch selbst eine Stimme und fangt an zu hinterfragen wer ihr seid, was ihr wollt, was ihr tut und weshalb.

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