Jay Shetty war für mich bislang unbekannt, und für dich vielleicht auch. Aber das kann sich nun ändern.

Jay Shetty war Mönch. Und jetzt ist er Vlogger. Also Video Blogger.

Bis heute hat er mit seinen Videos bereits 25 Millionen Menschen erreicht.

Das nachfolgende Video hab ich mir herausgefischt, weil es mir besonders gut gefällt.

Jay Shetty findet darin ein paar weise Worte, wie man die Welt verändern kann.

Direkt unterhalb des Videos ist der deutsche Text für dich zu finden.

Hier nun der Text:

Albert Einstein (1879–1955) bemerkte einmal in einer Unterhaltung mit Werner Heisenberg:

„Wissen Sie, hier im Westen haben wir wunderschöne Schiffe gebaut mit allem möglichem Komfort.

Tatsächlich aber ist das einzige, über das ein Schiff heutzutage nicht verfügt, ein Kompass. Und das ist der Grund, warum das Schiff nicht weiss, wohin es fahren soll.“

Dieses Paradox wurde auch von Dalai Lama angebracht, als er sagte:

Unsere Strassen werden immer grösser, aber unsere Ansichten werden immer enger. Unsere Gebäude werden immer grösser, aber wir fahren in immer kürzerer Zeit aus der Haut.

Will Smith sagt, dass wir Geld — welches wir nicht haben — für Dinge ausgeben, die wir nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen.

nicht mögen.

Und es ist phänomenal, wie ein und dieselbe Technologie uns näher zu Leuten bringt, die von uns entfernt sind — und wir uns entfernen von den Menschen, die uns nah stehen.

30 Milliarden Whatsapp Nachrichten werden jeden Tag verschickt, aber 48% der Menschen sagen, sie fühlen sich immer einsamer

Das Paradox unserer Zeit ist, dass wir über mehr Diplome verfügen als Gespür.

Mehr Wissen aber weniger Urteilsvermögen.

Mehr Experten aber weniger Lösungen.

Es war Martin Luther King Jr. der sagte, es sei die Ironie unserer Zeit, dass wir wohl ferngesteuerte Raketen haben, aber umherirrende Menschen.

Hat es dich nicht auch schon mal verwundert, dass du bereits so viel erlebt hast, aber Mühen damit, mit einem Fremden auf der Strasse oder im Zug ein Gespräch zu beginnen?

Ist es nicht erstaunlich, dass 2015 Bill Gates der reichste Mensch mit einem Vermögen von 79,2 Milliarden USD war, aber einer von vier Geschäftsführern angibt unter Depressionen zu leiden?

Geht es uns mit diesem Paradox wirklich gut?

Interessieren uns wegen diesem Paradox so sehr die Nachrichten, Berichterstattungen aus aller Welt, die Politik und das Fernsehen?

Ist es wegen diesem Paradox, dass wir einerseits daran den Appetit verlieren und andererseits uns daran nähren und sie im Bekanntenkreis thematisieren?

Wirkt es nicht so, dass wir versuchen, die Luft weniger zu verschmutzen, …aber unsere Seelen verpesten.

Wir wissen, wie man Atome spaltet, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir streben nach immer höherem Einkommen, aber wir haben immer weniger Moral.

Also wie können wir eine Veränderung bewirken?

Nun, es beginnt alles bei uns selbst. Jeder von uns kann die Pausetaste drücken, den Reset Button und dann wieder den Play Button.

Einen Moment inne halten um sich zu besinnen, einen Moment, um sich bewusst zu werden, einen Moment, um wirklich über die Konsequenzen nachzudenken, der Auswirkung eines unangebrachten Wortes in einer unnötigen Diskussion, von der jeder weiss, dass sie unsinnig war.

Oder mit jemandem in einem klein wenig anderen Ton zu sprechen, mit einer anderen Stimme, mit einem anderen Mitgefühl, mit einer anderen Ausrichtung.

Um sich einfach mit anderen Menschen auf einem anderen Level zu verbinden.

Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr führt einen das zu Albert Einstein, der einst sagte, dass wir

die Probleme, die wir heute haben, niemals mit der selben Denkweise lösen können, mit der sie entstanden sind.

Wir müssen alternative Lernmethoden finden und tief eintauchen in die Bücher unserer weisen Vorfahren.

Wir müssen zurück gehen, um herauszufinden, ob irgendwo auf diesen zerknitterten Seiten etwas zu finden ist, um mehr Wissen und Weisheit enthüllen zu können, um damit unsere Lebenserfahrung zu transformieren.

Andererseits bedeutet es nämlich, dass jeder Schritt, den wir nach vorne machen, uns gleichzeitig 3 Schritte nach hinten wirft.

Gestern hab ich in Stern TV das Paradox unserer Zeit auch dort eindrücklich wahrgenommen.

Es soll nun eine Ampel für Smartphone und Handy Nutzer geben. Und zwar eine in den Boden gebaute.

Also eine sogenannte Boden Ampel!

Damit man keine Unfälle produziert, wenn man beim Gehen ständig aufs Handy schaut und sogar reguläre Ampeln übersieht.

Für mich ist das buchstäblich bodenlos krank…

Den Artikel über die Sendung mit den Bodenampeln findest du hier:

http://www.stern.de/tv/smartphones-im-strassenverkehr–wie-boden-ampeln-dauer-handy-nutzer-schuetzen-sollen-6815016.html

Demnächst schrauben wir alle am besten nach dem Aufstehen unseren Kopf erstmal ab und setzen ihn frühestens wieder auf, wenn wir zu Bett gehen.

Oder auch diese Meldung:

„Eröffnungsfeier des Gotthard Basis Tunnel: Kosten 8 Millionen.“

Eine Tunnel-Eröffnungsfeier…

Und ob das wirklich die volle Wahrheit ist und nicht viel mehr… wir sind schon so abgestumpft für solche Nachrichten.

Und wenn wir es alle mitmachen und alles zulassen, sind wir nicht besser wie diejenigen, die es verursachen.

Leave it, love it or change it.

Ich weiss nicht, wieso ich das eigentlich nun noch erwähne. Vielleicht wegen dem folgenden Video von Prince Ea?

Zum Dritten mal Albert Einstein, der einst nach einem 3 monatigen Besuch in den USA seine nicht sehr häufig erwähnte Big Crunch Theorie kund tat, und die besagt, dass eines Tage das Universum in sich selbst zurückfiele.

Big Bang der Urknall. Big Crunch der Abknall sozusagen.

Das folgende Video findest du auch hier auf Youtube.

Dieser Artikel stammt von Claudia Severin. Wenn du magst, verbinde dich mit ihr irgendwo in den Sozialen Medien. Von Zeit zu Zeit macht sie dort allerdings punktuelle Auszeiten.

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